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Gerontologie bunt und kreativ – Teilhabe älterer Menschen fördern

Uhr

 

Am 19. Oktober findet an der KSH in Benediktbeuern eine Veranstaltung zu Biographiearbeit in der Gerontologie statt. Im Kern geht es darum, wie die soziale und bürgerschaftliche Teilhalbe älterer Menschen mit kreativen Methoden dauerhaft gefördert werden kann. Die Veranstaltung mit Vortrag und Impuls mündet in eine Ausstellungseröffnung in Kooperation mit dem AWO Seniorenzentrum Loisachtal.


Eine halbe Stunde vor Beginn der Veranstaltung (16.30 Uhr) lädt die KSH zu einem Pressegespräch ein.


Das Kompetenzzentrum »Zukunft Alter« an der KSH lädt am 19. Oktober 2017 alle Interessierten von 17.00 bis 19.00 Uhr zu einem Vortrag mit Ausstellungseröffnung zum Thema „Biographiearbeit in der Gerontologie“ ein. Die zweistündige Veranstaltung startet mit einer Begrüßung durch die Hochschulleitung, einem Grußwort des Bezirkstagspräsidenten Josef Mederer und einem musikalischen Impuls von Studierenden der Musikpädagogischen Zusatzqualifikation MUZA. In seinem anschließenden Vortrag „Engagiert leben: Teilhabe fördern durch Biographiearbeit“ wird Dr. Hubert Klingenberger verdeutlichen, wie wichtig die Biographie ist, um einen persönlichen Zugang zu älteren Menschen aufzubauen, seine soziale Teilhabe und Partizipation und somit auch seine Lebensqualität zu fördern. Dr. Klingenberger, promovierte Pädagoge, Referent für Pädagogik am Bildungszentrum Kardinal-Döpfner-Haus der Erzdiözese München und Freising und freiberuflicher Dozent und Trainer in den Bereichen Lernen, Führen und Persönlichkeitsentwicklung, spricht mit seinem Vortrag sowohl Angehörige als auch Fachkräfte aus der Gerontologie und auch Personalverantwortliche/politisch Verantwortliche an.

Neben dem Vortrag geht es an dem Abend auch darum, wie sich die Hochschule im Themenbereich Gerontologie positioniert. In Anbetracht gesellschaftlicher Veränderungen, der Zunahme älterer Menschen und der Unterschiede zwischen städtischer und ländlicher Versorgung sind neue interdisziplinäre Ansätze in der Praxis der Gerontologie erforderlich. Das Ziel der Partizipation und Teilhabe älterer Menschen und die Versorgung ganz unterschiedlicher Personengruppen (z. B. älterer Menschen mit Behinderung, psychischen Erkrankungen oder auch mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen), kann nur durch bedarfsgerechte Konzepte gewährleistet werden. Dabei sind ältere Menschen einzubeziehen. Methoden der Sozialplanung, des Case und Care Managements sind genauso wichtig wie neue Formen der Vernetzung und Zusammenarbeit mit den älteren Menschen und auch zwischen den Institutionen und gesellschaftlichen Bereichen, z. B. dem Sozial- und Gesundheitswesen und der Wirtschaft. Die Methode der Biographiearbeit erlaubt es, Zugänge zu schwer erreichbaren älteren Menschen zu erhalten, um ihre Teilhabe und Partizipation zu fördern. „Das ist zugleich eine der zentralen Zielsetzung unserer wissenschaftlichen Weiterbildung Angewandte Gerontologie, die zum Sommersemester 2018 am Campus Benediktbeuern eingeführt wird“, sagt Prof. Dr. Martina Wolfinger, Leiterin des neuen Studienangebots. „Wir werden diese Veranstaltung an unserem Campus nutzen, um auf die Angewandte Gerontologie als Themenschwerpunkt an unserer Hochschule hinzuweisen.“ So werden an dem Donnerstagabend unter der Moderation von Prof. Dr. Egon Endres Impuls und Austausch zur Angewandten Gerontologie stattfinden.

Nach dem Impuls wird die Ausstellung „Ich und mein Leben: Biographiearbeit und Photographie“ eröffnet, ein Studierendenprojekt in Kooperation mit dem AWO Seniorenzentrum Loisachtal, Benediktbeuern. Die Bilder der Ausstellung greifen das Thema wieder auf und zeigen wie kreativ, körperorientiert und künstlerisch der Zugang zum „Leben“ bzw. zur Biographie von Seniorinnen und Senioren sein kann. Die Hochschule lädt danach zum Stehbuffet ein.

 

Wann: 19. Oktober 2017 ab 17 Uhr
Wo: Veranstaltungsbeginn im Audimax der KSH in Benediktbeuern
> Das Programm als PDF

 

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, aufgrund der Organisation bitten wir allerdings, falls möglich, um eine kurze Rückmeldung per E-Mail an zukunft.alter@ksh-m.de.

Einladung zum Pressegespräch um 16.30 Uhr

Eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn laden wir Sie, als Vertreterin und Vertreter der Presse, herzlich zu einem Pressegespräch ein. Am Gespräch nehmen Prof. Dr. Annette Eberle, Dekanin des Fachbereichs Soziale Arbeit Benediktbeuern, Prof. Dr. Martina Wolfinger, Leiterin der wissenschaftlichen Weiterbildung „Angewandte Gerontologie“, Studentinnen und Studenten der KSH in Benediktbeuern und Eva Liebenstein-Seiffert, die Leiterin des AWO Seniorenzentrums Loisachtal teil. Für Ihre Bildredaktion findet das Pressegespräch im direkten Umfeld der Ausstellung, im Westbau der KSH im 1. OG statt.

Pressekontakt:
Sibylle Thiede, sibylle.thiede@ksh-m.de, Tel.: 089-48092-1466
Bild oben: AWO Seniorenzentrum Loisachtal Benediktbeuern


 

Benediktbeuern , Hochschule