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Der Grundstein für den Neubau am Campus München ist gelegt

 

Ende 2019, so die Planung, ist das neue Seminargebäude der KSH am Campus München fertiggestellt. Am gestrigen Nachmittag (2. Mai) legten Kardinal Reinhard Marx und Hochschulpräsident Prof. Dr. Hermann Sollfrank dafür nun den Grundstein. Das Gebäude, so der Anspruch und auch die architektonische Umsetzung, wird neue Maßstäbe in Didaktik und Lehre setzen. In dem "offenen und multifunktionalen Haus" entstehen 28 flexibel nutzbare Hörsäle und Seminarräume mit unterschiedlichen Raumgrößen.

Zu der Grundsteinlegung waren Gäste aus Politik, Kirche und Gesellschaft geladen. In seiner Rede betonte der Erzbischof, wie wichtig ihm die Weiterentwicklung der KSH sei, gerade auch vor dem Hintergrund ihres diakonischen Auftrags. Das eigentliche Fundament der KSH sei das christliche Menschenbild, hier gehe es darum, christliche Werte in die Gesellschaft hineinzutragen, durch Bildung, durch Verkündigung und durch das, "was wir prägend einbringen". Die KSH sei ein maßgeblicher Bildungsort, um zu definieren, was Pflege heute bedeutet, wie sich Caritas gestalten, wie sich Integration in unserer Gesellschaft gestalten lässt und "wie wir heute Bildung in guter Weise voranbringen".

Der Präsident der KSH, Prof. Dr. Hermann Sollfrank hob die Bedeutung des Neubaus für die künftige Positionierung in der Hochschullandschaft hervor: „Der Neubau ist eine zentrale Hochschulinvestition in die Wettbewerbsfähigkeit und die Weiterführung der ausgezeichneten Qualität unserer Hochschule. Durch die Anpassung der Infrastruktur wird es wie heute auch in Zukunft gelingen, Forschung, Lehre und Wissenstransfer in den Sozial-, Bildungs- und Pflege- und Gesundheitsberufen auf höchstem Niveau zu realisieren." Gleichzeitig sei die KSH "Lern- und Lebensort, an dem die Studierenden einen ethisch verantwortungsbewussten Umgang miteinander finden, persönliche Kontakte pflegen und die Professorinnen und Professoren dialogisch im Austausch mit den Studierenden stehen."

Für das Seminargebäude sowie für die Umstrukturierung des Marienhauses, eines weiteren Gebäudes der KSH, investiert das Erzbistum München und Freising rund 30 Millionen Euro. Die 28 Seminarräume sind auf vier Ebenen um das offene Foyer angeordnet. Das Foyer als "kommunikativer Raum" verbindet alle Bereiche miteinander, offene Freitreppen setzen die architektonischen Akzente. Die Eingangshalle, flankiert von einem Hörsaal und der Cafeteria, geht in eine vorgelagerte platzartige Freifläche über. Ein Verbindungsbau schafft auf zwei Ebenen Übergänge zur Aula sowie zur Mensa. Der KSH-Neubau ist allerdings nicht die einzige Investition auf dem Gelände des Kirchlichen Zentrums in Haidhausen: auch ist eine zweizügige Grundschule geplant, die bestehende Grundschule und das Edith-Stein-Gymnasium werden derzeit saniert. Die Vision: ein moderner Lernort von der Grundschule bis zum Berufseinstieg.

 

Bildquelle: © Klaus D. Wolf

 

 

 

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