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Forschungsreise an die Moskauer Staatliche Landesuniversität – kooperatives Praxisprojekt

 

Im Jahr 2015 hat die Katholische Stiftungshochschule München eine Kooperationsvereinbarung mit der Moskauer Staatlichen Landesuniversität (MGOU) geschlossen, die sich auf kindheitspädagogische Themen bezieht. Der Aufbau dieser Zusammenarbeit wurde von beiden Hochschulen von Beginn an engagiert betrieben und beinhaltete in der ersten Phase vor allem den Studierendenaustausch und Hospitationen in den einschlägigen Arbeitsfeldern beider Länder.

 

Nach den guten Erfahrungen der ersten Jahre geht diese Kooperation nun in eine neue Phase: Gemeinsam mit dem Staatsinstitut für Frühpädagogik München (IFP), das ebenfalls eine Kooperation mit der Moskauer Staatlichen Landesuniversität unterhält, wird derzeit ein Kita-Forschungsprojekt konzipiert, bei dem eine an der MGOU entwickelte Methode zur Anbahnung des Schriftspracherwerbs bei Kindern im Kindergartenalter für bayerische Kitas angepasst und anschließend in einigen Projekt-Einrichtungen implementiert sowie evaluiert werden soll.

Die wissenschaftliche Leitung des Projekts liegt bei Prof. Dr. Tina Friederich, Prof. Dr. Helga Schneider (KSH), Frau Christa Kieferle (wiss. Referentin IFP) sowie Prof. Dr. Aleksey Dmitriev (MGOU). Teilfragen der Implementierung und Evaluation dieser Fördermethode werden von Studierenden der KSH im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Abschlussarbeiten untersucht, so dass zwei Master-Arbeiten und eine Bachelor-Abschlussarbeit zu diesem Themenbereich entstehen werden.

Um ein vertieftes Verständnis sowohl der wissenschaftlichen Grundlagen der Fördermethode als auch der kulturellen Besonderheiten ihrer Umsetzung in Russland zu gewinnen, wurde vom 10. bis 13. Dezember 2018 ein Forschungsreise an die Moskauer Staatliche Landesuniversität unternommen, an der die wissenschaftlichen Leiterinnen der KSH und des IFP sowie die drei Projekt-Studierenden beteiligt waren. Der Aufenthalt in Moskau begann mit einem Arbeitstreffen u. a. mit der Prorektorin für Forschung an der Moskauer Staatlichen Landesuniversität, Prof. Dr. Elena Pevtsova. Bei diesem Treffen haben die Vertreter und Vertreterinnen der MGOU die Bedeutung dieser Kooperation bekräftigt und die avisierte Forschungszusammenarbeit begrüßt.

 

Nach dem Besuch der Universität folgten Hospitationen und Expertengespräche zur Umsetzung des so genannten Körper ABCs in der Förderschule Mytischtschi und im Kinderzentrum Happy Kids der Stadt Puschkino (Region Moskau). Die Eindrücke aus dem Feld wurden in einem Kolloquium mit dem Titel 'Körper - ABC' als innovative pädagogische Technologie wissenschaftlich gerahmt und diskutiert. Ein gemeinsames Seminar für die Studierenden der Katholischen Stiftungshochschule München und der Fakultät für Sonderpädagogik und Psychologie sowie eine Konzeptionssitzung der Vertreterinnen und Vertreter der MGOU, des IFP und der KSH bildeten den Schlusspunkt der Forschungsreise, die zugleich den Weg für eine forschungsbezogene Zusammenarbeit dieser drei Institutionen angebahnt hat.



 

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