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Katholische Stiftungshochschule München

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Abgeschlossene Forschungsprojekte 

Projekt: Evaluation des Projekts „Meine Chance – Teilzeitberufsausbildung mit dem SkF in Bayern“

Laufzeit: 01.06.2015 – 31.12.2016
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Jutta Reich-Claassen
Kontakt: jutta.reich-claassen@ksh-m.de
Auftraggeber: Sozialdienst Katholischer Frauen – Landesverband Bayern e.V.
Fragestellung und Zielsetzung: Ziel der Evaluation ist es, den „Erfolg“ des Projektes vom Sozialdienst katholischer Frauen für die im Evaluationszeitraum betreuten Ratsuchenden zu ermitteln. Damit wird eine klare Outputorientierung in den Mittelpunkt der geplanten Erhebungen gestellt: Es werden erreichte Ziele überprüft und konkrete Hinweise zur Weiterentwicklung und Optimierung des Beratungskonzeptes herausgearbeitet.

Projekt: Befähigung zur Menschenrechtsbasierten Pflege

Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Constanze Giese
ProjektmitarbeiterInnen: Caroline Green (M.Sc. Human Rights, LLB (Hons)), Alexandra Fertig (B.Sc.)
Kontakt: constanze.giese@ksh-m.de
Auftraggeber: Josef und Luise Kraft-Stiftung
Fragestellung und Zielsetzung: Im Projekt „Befähigung zu menschenrechtsbasierter Pflege“ soll eine bislang in Deutschland noch wenig präsente Perspektive zur Erschließung von Verbesserungspotentialen in der Pflege eingenommen werden, nämlich eine konsequente Orientierung an den Menschenrechten. Skandalberichte in den Medien zeichnen ein Bild der Altenpflege, welches von Missständen und  menschenunwürdigen Verhältnissen geprägt zu sein scheint. In der Tat gibt es Situationen in Einrichtungen der stationären Altenpflege, in denen Rechtsverletzungen und Angriffe auf die Würde von Pflegebedürftigen und Pflegenden stattfinden, obwohl ein sehr hohes Maß an externen und internen Qualitätsmaßnahmen vorliegt. Hierbei zeigt sich aber, dass in der Regel die allgemeingültigen und verbindlichen Menschenrechte als Beurteilungskriterium außer Acht gelassen werden. Es werden noch keine konkreten Zusammenhänge mit diesen hergestellt, um eine gute Pflege und grundlegende Arbeitsbedingungen zu gewährleisten. Dabei können Menschenrechte im Pflegealltag als Orientierung und Werkzeug zugleich für Pflegende, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen dienen. Im Rahmen des Projekts ‚Befähigung zu menschenrechtsbasierter Pflege‘ wird diese Divergenz aufgegriffen und eruiert, wie durch eine gelebte Kultur der Menschenrechte die Qualität und die Bedingungen von Pflege im Setting Altenheim verbessert werden können. Dabei liegt der wissenschaftliche Fokus auf Herausforderungen und Möglichkeiten für die praktische Implementierung von Menschenrechtsstandards im Pflegealltag. Es geht im Kern darum, positive Lösungsansätze zu erarbeiten, mit denen sich eine gute, auf den Menschenrechten basierte Pflege realisieren lässt.

Projekt: „Interkulturelle Begleitung für Ehrenamtliche in der ambulanten Hospizarbeit“

Laufzeit: 01.10.2014 – 30.06.2015
Projektleitung an der KSH: Frau Prof. Dr. Maria Wasner
ProjektmitarbeiterIn an der KSH: Anne Katrin Kurz (Dipl.- Psych.)
Kontakt: maria.wasner@ksh-m.de
Auftraggeber: Bayerische Stiftung Hospiz. Dieses Projekt wird aus Mitteln des bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege gefördert.
Fragestellung und Zielsetzung: Das Ziel der geplanten Untersuchung ist die Erhebung von Aspekten der Begleitung von Menschen mit Migrationshintergrund, unterschiedlicher Schichtzugehörigkeit oder zu Unterschieden zwischen Stadt und Land, mit denen ehrenamtliche Hospizhelfer konfrontiert werden. Herausgefunden werden soll, wie Ehrenamtliche bisher darauf vorbereitet werden, ob dies ausreicht, um diesem Aufgabenspektrum gerecht zu werden, oder welche zusätzlichen Schritte erforderlich sind. Auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse soll ein Modul „Interkulturelle Begleitung“ für die Schulung von HospizbegleiterInnen entwickelt werden. Dies soll die Handreichungen des BHPV ergänzen.

Projekt: Evaluation der gesetzlich geregelten Modellvorhaben in den Berufsfeldern der Logopäden, Physiotherapeuten und Ergotherapeuten

Laufzeit: 01.05.2015 – 30.09.2015
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Bernd Reuschenbach
Kontakt: bernd.reuschenbach@ksh-m.de
Auftraggeber: Uni Bremen
Fragestellung und Zielsetzung: Mit dem vorliegenden Projekt ist die studiengangübergreifende Untersuchung ausgewählter Fragestellungen im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung und Auswertung der Modellstudiengänge Logopädie, Physio- und Ergotherapie intendiert. 

help&learn – Sprach- / Lese- / Kommunikations- und allgemeine Lernförderung an Münchner Ganztagesgrundschulen für benachteiligte Kinder

Laufzeit: 31.10.12 – 30.09.14

Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Hermann Sollfrank, Prof. Dr. Birgit Dorner

Kooperationspartner: Prof. Dr. Joachim Kahlert (LMU) und Prof. Dr. Ewald Kiel (LMU)

Lehrstühlen für Grundschulpädagogik und -didaktik und Schulpädagogik der LMU München

Auftraggeber: SWM-Bildungsstiftung

Fragestellung und Zielsetzung: Im Rahmen eines Seminars bieten Studierende der KSH in Kooperation mit der LMU München Schulangebote für Kindern aus benachteiligten und bildungsfernen sozialen Zusammenhängen zur Sprach-, Lese-, Kommunikations- und allgemeinen Lernförderung an. Die Pilotphase startete mit zwei Ganztagsgrundschulen im Oktober 2012. 

Durch das Projekt soll darüber hinaus auch der Kontakt und die Kooperation der Schule mit den Familien der Kinder durch geeignete Maßnahmen verbessert werden. Die Förder- und Unterstützungsarbeit der einzelnen Studierendengruppen wird jedes Semester durch spezielle, auf das Förderprojekt ausgerichtete Seminare begleitet.

Projekt: Wissenschaftliche Begleitforschung der Inklusiven Nachmittagsbetreuung an der Grund- und Mittelschule Schrobenhausener Str. München

Laufzeit: 01.11.2012 – 31.12.2014

Wissenschaftliche Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Kirchner

Operative Projektleitung: Dipl. Soz. Martina Schweiger

ProjektmitarbeiterInnen an der KSH: Dipl. Soz. Michaela Hofbauer, Marianne Nickl M.A.

Auftraggeber: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Integration, Bezirk Oberbayern

Fragestellung und Zielsetzung: Vor dem Hintergrund der im Frühjahr 2009 in Kraft gesetzten UN-Behindertenrechtskonvention haben sich in München VertreterInnen verschiedener Institutionen (Grund- und Mittelschule an der Schrobenhausener Str., IG-Feuerwache, Elterninitiative der Mittagsbetreuung an der Grundschule, HPZA, Regierungsbezirk Obb., StMAS) auf den Weg gemacht und die Initiierung eines Modellprojekts für eine inklusive Nachmittagsbetreuung von SchülerInnen mit und ohne Behinderung initiiert. Gemeinsam besuchen die Kinder die inklusiven Tandem-/Partnerklassen der Grund- und Mittelschule an der Schrobenhausener Str. und werden im Anschluss an die reguläre Unterrichtszeit bis zum Nachmittag betreut. Ziel der wissenschaftlichen Begleitforschung ist die Evaluation des Projektverlaufs, um relevante Erkenntnisse über diese spezielle Form einer inklusiven Nachmittagsbetreuung zu generieren und um Möglichkeiten der Übertragbarkeit zu prüfen.

Projekt: Wissenschaftliche Begleitung des Projekts: „Arbeit mit männlichen Bezugspersonen von Kindern mit Behinderung“ der Langau

Laufzeit: 01.09.2012 – 31.08.2014

Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Luise Behringer

Auftraggeber: Bayrisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Integration

Kooperationspartner: Die Projektbearbeitung erfolgt in Kooperation mit dem IPP München

Fragestellung und Zielsetzung: Das Projekt der Bildungsstätte Langau „Arbeit mit männlichen Bezugspersonen von Kindern mit Behinderung“ baut möchte differenzierte Angebote einem größeren Kreis männlicher Bezugspersonen zugänglich machen. Die wissenschaftliche Begleitung des Projekts findet in enger Verzahnung von Praxis und Forschung in den jeweiligen Phasen statt. Dabei wird die Zielerreichung des Praxisprojektes  kontinuierlich überprüft und unterstützt.

Projekt: Evaluation der Modellstudiengänge zur Weiterentwicklung der Pflege- und Gesundheitsfachberufe in NRW

Laufzeit: 01.03.2012 – 31.12.2014

Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Bernd Reuschenbach

Auftraggeber: Universität Bremen

Fragestellung und Zielsetzung: Im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der Uni Bremen zur inhaltlichen und strukturellen Evaluation der Modellstudiengänge zur Weiterentwicklung der Pflege- und Gesundheitsfachberufe in NRW, das vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert wird, evaluiert die KSH, inwieweit die veränderten Ausbildungsmöglichkeiten Auswirkungen auf die Bildungsziele der AbsolventInnen (Output) haben.

Projekt: Evaluation der Kinästhetikschulung

Laufzeit: 01.01.2011 - 31.12.2013

Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Bernd Reuschenbach

Auftraggeber: Caritas-Gemeinschaft für Pflege- und Sozialberufe Bayern e.V.

Fragestellung und Zielsetzung: Ziel des Projekts ist eine evaluierende Begleitforschung über die Wirksamkeit von Kinästhetik-Schulungen auf die beruflich Pflegenden.

Projekt: Pflege: Ein Arbeitsmarkt der Zukunft (Interreg)

Laufzeit: 01.01.2011 - 31.12.2013

Wissenschaftliche Leitung an der KSH: Prof. Dr. Charlotte Uzarewicz

 

Teilprojekt 1: Entwicklung und Erprobung eines Coachingkonzepts für Berufseinsteiger und Praxisanleiter in Einrichtungen der Modellregion

Projektleitung: Dipl. Psychologin Anne Katrin Kurz

 

Teilprojekt 2: Unterstützungsbedarf und Ressourcen älterer Menschen in der Modellregion

Projektleitung: Prof. Dr. Bernd Reuschenbach

 

Teilprojekt 3: Transkulturelle Kompetenzentwicklung in Einrichtungen der Modellregion

Projektleitung: Prof. Dr. Charlotte Uzarewicz

 

Verbundpartner: Arbeiterkammer Oberösterreich, Fachhochschule Linz, Kath. Pflegeverband, Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin am Klinikum der Universität München Großhadern

Auftraggeber: Interreg-Projekt

Fragestellung und Zielsetzung: Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Kompetenzentwicklung in der Pflege vom Berufseinstieg bis zum Berufsausstieg.

 

1. Coaching für PraxisanleiterInnen - Coaching und Begleitung beim Berufseinstieg: Berufseinsteiger und Praxisanleiter der Pflegeberufe befinden sich in klassischen Übergangssituationen. Dies hat einerseits Einfluss auf die Entwicklung der beruflichen Identität und das Professionsverständnis, andererseits entstehen daraus für die Einrichtungen vielfältige Herausforderungen im Rahmen der Organisationsentwicklung (z. B. Stellenschlüsselberechnungen, Fluktuation, Finanzierung der Praxisanleitung, Dienstaufsicht und Zuständigkeiten). Teilnehmende Einrichtungen der Modellregion lernen zielgruppenspezifische Coachingkonzepte für Praxisanleiterinnen in der Pflege sowie für examinierte Pflegekräfte beim Berufseinstieg kennen. Nach einer Erprobungs- und Evaluationsphase stehen ihnen sowohl daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen für eine innovative und stabilisierende Organisations- und Personalentwicklung zur Verfügung, als auch ein Rahmenkonzept für Coaches in berufsbiografischen Übergangssituationen.

 

2. Unterstützungsbedarf und Ressourcen älterer Menschen in der Modellregion: Zur Versorgung älterer Menschen werden in Deutschland und Österreich viele professionelle und informelle Versorgungsstrukturen vorgehalten. Dennoch werden in einigen Bereichen Versorgungslücken beklagt. Beispielsweise finden sich beim Übergang vom Krankenhaus in die ambulante Pflege für ältere Menschen noch immer Versorgungsbrüche, weil Hilfsmittel oder Medikamente nicht zeitnah verfügbar sind oder die Kontinuität der Betreuung nicht gewährleistet wird. Offen bleibt auch, ob die derzeitigen institutionellen und personenbezogenen Möglichkeiten in der Lage sind, die zukünftigen veränderten Anforderungen an die Pflege und Betreuung älterer Menschen zu bewältigen. Im Rahmen des Forschungsprojektes sollen daher die derzeitigen und zukünftigen Bedarfe der Nutzer von pflegerischen und betreuenden Leistungen erhoben werden und mit den vorgehaltenen und geplanten Versorgungsstrukturen verglichen werden. Ziel ist es, Versorgungslücken aufzudecken und (modellhafte) Prozesse und Strukturen zu identifizieren, die es ermöglichen in beiden Ländern, diese Lücken zu schließen.

 

3. Transkulturelle Kompetenzentwicklung in der Modellregion Innviertel-Altötting-Traunstein: Grundlagen für gute und qualitativ hochwertige pflegerische Versorgung sind einerseits kompetentes Personal, andererseits optimale strukturelle Rahmenbedingungen in ambulanten oder stationären Einrichtungen. Transkulturelle Kompetenz gehört heute zu den pflegerischen Qualitätsstandards. Im Rahmen des Forschungsprojektes erhalten ausgewählte Einrichtungen der Modellregion die Möglichkeit, transkulturelle Schulungskonzepte für Pflegende und Multiplikatoren in verschiedenen Praxisfeldern durchführen und evaluieren zu lassen. Daraus resultiert in einem weiteren Schritt ein Beratungskonzept zur transkulturellen Organisations- und Personalentwicklung für die beteiligten Institutionen.

Projekt: Evaluation des ESF-Projekts „Gesund führen – Förderung psychischer Gesundheit in der Sozialwirtschaft“

Laufzeit: 01.02.2014 – 31.09.2014

Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Charlotte Uzarewicz

Operative Projektleitung: Dipl. Psychologin Anne-Katrin Kurz

Auftraggeber: Deutschen Caritasverband Landesverband Bayern e.V. (LCV)

Fragestellung und Zielsetzung: Ziel des Projektes ist die Evaluation des ESF-Projekts „Gesund führen“, bei dem betriebliche Konzepte zur Förderung psychischer Gesundheit in Einrichtungen/Diensten der Caritas und anderer Träger der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern umgesetzt werden.

 

Projekt: Wissenschaftliche Untersuchung einer nachfrageorientierten Angebotsvermittlung gewaltpräventiver Bildungsmaßnahmen in Haupt- und Mittelschulen für das Stadtjugendamt München

Laufzeit: 01.12.2012 – 01.10.2013

Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Hermann Sollfrank, Prof. Dr. Bernhard Lemaire

Auftraggeber: Landeshauptstadt München

Fragestellung und Zielsetzung: Im Rahmen des Projekts findet eine Überprüfung der nachfrageorientierten Vermittlung von Angeboten zur Gewaltprävention bei Jugendlichen in Münchener Haupt- und Mittelschulen statt, die durch das Stadtjugendamt koordiniert/vermittelt werden. Es geht darum, vorgestellte Veranstaltungen bzw. Veranstaltungsformen und -konzepte aus Sicht der Schulen zu bewerten und im Hinblick auf Verbesserungsmöglichkeiten der Passgenauigkeit von Angeboten systematisch zu diskutieren. Im Vordergrund stehen demnach (1) eine Bedarfserkundung, (2) die Definition der Zielgruppen und (3) die Analyse von Programmen.

Projekt: Implementationsforschung des ausbildungsintegrierenden Bachelorstudiengangs "Pflege dual"

Laufzeit: 01.03.2009 – 01.12.2013

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Andrea Kerres

Projektleitung: Dipl. Pflegewirtin (FH), Pflegepädagogin (BA) Katharina Lüftl

Auftraggeber/ Drittmittelgeber: Josef und Luise Kraft-Stiftung

Fragestellung und Zielsetzung: Seit dem Wintersemester 2009/2010 gibt es an der Katholischen Stiftungshochschule München den ausbildungsintegrierenden Bachelorstudiengang Pflege dual. Dieser verknüpft ein akademisches Studium mit der Ausbildung in einem Pflegeberuf. Neben dem Abschluss als staatl. examinierte Altenpfleger oder Gesundheits- und Krankenpfleger (Dauer 3 Jahre) erlangen die AbsolventInnen den Bachelor of Science (Dauer 4,5 Jahre).

Das Studienangebot wird in Kooperation mit zwei Berufsfachschulen für Altenpflege sowie drei Berufsfachschulen für Gesundheits- und Krankenpflege durchgeführt. Das Forschungsprojekt „Implementationsforschung Pflege dual“ evaluiert den ersten Studienjahrgang. Ziel ist es, auf Grundlage der Forschungsergebnisse Entscheidungshilfen für die Weiterentwicklung des Studienganges zu geben, sich abzeichnende Probleme frühzeitig bearbeiten zu können, die Beteiligten an allen Lernorten zu unterstützen und Auswirkungen des neuen Studienmodells in Erfahrung zu bringen. 

Projekt: AbsolventInnenbefragung der Masterstudiengänge

Laufzeit: 01.05.2012 – 01.07.2013

Projektleitung: Prof. Dr. Sabine Pankofer

Projektmitarbeiterinnen: Andrea Glodek B.A. (FH), Marianne Nickel B.A. (FH), Dominik Leiner M.A.

Auftraggeber: gefördert vom Förderverein KSH und eigenfinanziert

Fragestellung und Zielsetzung: Mit Hilfe einer standardisierten schriftlichen Online-Befragung werden die AbsolventInnen aller Masterstudiengänge der Katholischen Stiftungshochschule, die ihren Masterabschluss vor dem 01.04.2012 erworben haben, befragt. Ziel der Befragung ist die Generierung von Informationen zur Ausbildungsqualität und zum Berufserfolg von MasterabsolventInnen der KSH in den ersten Berufsjahren nach dem Studienabschluss.

Projekt: Begleitforschung eines Projekts der FQA München

Laufzeit: 01.03.2012 – 15.01.2013

Projektleitung: Prof. Dr. Bernd Reuschenbach

Auftraggeber: Landeshauptstadt München

Fragestellung und Zielsetzung: Im Oktober 2011 wurde von der Fachstelle für Pflege- und Behinderteneinrichtungen, Qualitätsentwicklung und Aufsicht (kurz FQA) ein Projekt initiiert mit dem die bisherige Dokumentation im Bereich der stationären Altenpflege einer kritischen Analyse unterzogen werden soll. Ausgehend von der Bestandsaufnahme soll der Umfang und die Ausgestaltung der Pflegedokumentation an die Bedürfnisse der Pflegenden und Bewohner angepasst werden. Die Dokumentation soll handhabbar, handlungsrelevant und bedürfnisorientiert gestaltet werden. Gleichzeitig soll der Aufwand zur Umsetzung deutlich reduziert werden.

Projekt: Evaluation des Aus- und Fortbildungskonzeptes zur Prävention von sexualisierter Gewalt in der Diözese Augsburg

Laufzeit: 01.07.2011 – 28.02.2013

Projektleitung: Prof. Dr. Andrea Kerres

Auftraggeber: Bistum Augsburg

Fragestellung und Zielsetzung: Durch die Evaluation des Aus- und Fortbildungskonzepts zur Prävention von sexualisierter Gewalt in der Diözese Augsburg soll in der Diözese eine kontinuierliche Qualität der Aus- und Fortbildung gewährleistet werden.

Projekt: Wissenschaftliche Begleitung der integrierten Sozialberichterstattung und -planung an Isar und Loisach

Laufzeit: 01.01.2011 - 15.01.2013

wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Dorit Sing

Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Kirchner

Auftraggeber: Landkreis Bad Tölz/Wolfratshausen

Fragestellung und Zielsetzung: Mit Hilfe einer Integrierten Sozialberichterstattung und -planung soll im Landkreis Bad Tölz/Wolfratshausen ein Überblick über die Gesamtsituation im sozialen Bereich und deren voraussichtliche Entwicklung gegeben werden und die Zusammenhänge zwischen einzelnen sozialen Themenfeldern sichtbar gemacht werden. Damit können fundierte Entscheidungsgrundlagen für die Fortentwicklungen im sozialen Bereich für die einzelnen Akteure gelegt werden und so gemeinsam(e) Handlungsfelder und Ziele erarbeitet und bearbeitet werden. Die KSH übernimmt bei diesem Projekt die wissenschaftliche Begleitung.

Projekt: Jugendbefragung in der Stadt Augsburg

Laufzeit: 15.04.2012 – 31.07.2012

Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Kirchner

Projektmitarbeiterin: Dipl. Soz. Martina Schweiger

Studentische Mitarbeit: Jan Klawon

Auftraggeber: Jugendpastoralinstitut Benediktbeuern

Fragestellung und Zielsetzung: Die Stadt Augsburg führt derzeit in Zusammenarbeit mit dem Jugendpastoralinstitut Don Bosco in Benediktbeuern ein Projekt zur Entwicklung eines Fachkonzepts „Bedarfsorientierte Kinder- und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit“ durch. Im Rahmen der Bedarfserhebung führt die KSH zu dieser Thematik zwei Workshops mit Jugendlichen der Stadt Augsburg durch, bei denen im Sinne des SGB VIII §80, Abs. 2 der „Bedarf unter Berücksichtigung der Wünsche, Bedürfnisse und Interessen der jungen Menschen“ ermittelt wird.

Projekt: Elternstudie: Eltern - Lehrer - Schulkultur

Laufzeit: 01.01.2011 – 31.03.2012

Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Carsten Wippermann

ProjektmitarbeiterInnen: Katja Wippermann M.A., Prof. Dr. Andreas Kirchner, Daniel Meier B.A. (FH)

Auftraggeber: Konrad Adenauer Stiftung

Fragestellung und Zielsetzung: In der Wissensgesellschaft bestimmt die Bildung den Lebenslauf stärker als je zuvor. Die Schule gerät dabei immer stärker in die Rolle der Zuweisungsstelle von Lebenschancen für Kinder. Die zunehmende Bedeutung von Schule haben sowohl Eltern als auch Lehrer erkannt und sorgen sich daher um die bestmögliche Förderung von Kindern. Die Erkenntnis, dass es in Deutschland einen engen Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft, Migrationshintergrund und Schulerfolg gibt, scheint unbestritten. Zu beobachten ist, dass sich in den jeweiligen sozialen Milieus einander fremde Sinn- und Wertehorizonte entwickeln, die unter dem Druck verstärkter Anforderungen an Bildung und Erziehung in einer Wissensgesellschaft weiter auseinanderklaffen. An diesem Punkt setzt die Studie an. Die empirische Studie zum „Schulerfolg“ konzentriert sich auf die drei häufigsten Schulformen: Hauptschule, Realschule und Gymnasium in der Sekundarstufe I mit insgesamt 4,5 Mio. Schüler/innen im Schuljahr 2009/2010 (vgl. Destatis 2010). Mit Hilfe der sozialen Milieus des Delta-Instituts verfolgt die Studie „Schulerfolg“ einen alltagsweltlichen Ansatz, der das Thema konkret in Bezug zum Alltagsverhalten von Eltern und Lehrern setzt. Im Unterschied zur Bildungsforschung, die soziale Herkunft über einen Index erfasst und sich auf den Bildungsabschluss, berufliche Stellung und Einkommen konzentriert, geht die vorliegende Studie darüber hinaus, indem sie die Wertehaltung, Einstellungen, Lebensstile, Erziehungsstile und konkretes Verhalten der Lehrer und Eltern mit berücksichtigt. Untersucht wird der Einfluss des Erziehungsverhaltens, des Familienklimas, der Geschlechterrollen auf den Schulerfolg. Vor allem Kinder und Jugendliche aus Migrantenfamilien erleben häufig problematische Schulkarrieren. Über die spezifischen Zusammenhänge in Migrantenfamilien bezüglich Familiensituation und Schulerfolg ist bislang nichts bekannt. Auch Lernverhalten und –motivation von Migrantenjugendlichen, insbesondere auch die Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen wurden bislang empirisch kaum erfasst. Angesichts der Tatsache, dass heute 30% der Schülerinnen und Schüler einen Migrations-hintergrund haben, ist es wichtig, diese in die Studie mit einzubeziehen. In der qualitativen Grundlagenstudie mit über 100 Interviews werden Lehrer an weiterführenden Schulen, deutschstämmige Eltern und Eltern mit einem Migrationshintergrund (Türken und Spätaussiedler) zu ihrer Alltagserfahrung mit Schule, zu ihren Einstellungen zu (Schul-)Bildung und zum Schulerfolg der Kinder sowie zum Thema Schulkultur befragt.

Projekt: Evaluation der Ausbildung des Weissen Rings

Laufzeit: 01.04.2010 - 31.03.2012

Projektleitung: Prof. Dr. Andrea Kerres, Prof. Dr. Peter Obermaier-van Deun

Projektmitarbeiterin: Magdalena Jonas

Auftraggeber: Weisser Ring e.V.

Fragestellung und Zielsetzung: Ziel des Projekts ist die Evaluation der Aus- und Weiterbildung für die ca. 3000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Weissen Rings e.V. Dabei steht die Frage im Vordergrund, inwieweit das vorhandene Seminarsystem die Ehrenamtlichen für ihre Arbeit mit Opfern und deren Angehörige vorbereitet bzw. welche Veränderungen und Optimierungen für die praktische Arbeit vor Ort notwendig sind.

Projekt: Evaluation des Projekts „Vereint in Bewegung“

Laufzeit: 01.09.2009 - 30.11.2011

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Dorit Sing

Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Kirchner

Projektmitarbeiter: Daniel Meier B.A. (FH)

Studentische Mitarbeiterin: Andrea Schwarz B.A., Jennifer Winkelbauer, Frauke Ulrike Arlt

Auftraggeber: Deutsche Kinderschutzbund, Landesverband Bayern e.V.

Fragestellung und Zielsetzung: Ziel ist die Evaluation der regionalen wie landesweiten Netzwerkarbeit, die der Deutsche Kinderschutzbund in Kooperation mit dem Bayerischen Landes-Sportverband, dem Bayerischen Fußball-Verband und der Sportjugendstiftung der bayerischen Sparkassen in dem gemeinsamen Projekt Vereint in Bewegung durchführen. Im Vordergrund der Projektmaßnahmen stehen die soziale Integration von Kindern und Jugendlichen und deren Familien, Gewalt- und Suchtprävention sowie Gesundheitsförderung. Mit Hilfe der Methode der Nutzwertanalyse soll die Wirksamkeit der regionalen Vernetzung von spiel- und sportpädagogischen Maßnahmen und Angeboten in 7 Modellstandorten evaluiert werden. In einem weiteren Schritt sind generalisierbare Aussagen und Handlungsempfehlungen herauszuarbeiten, die für die bestehenden Modellstandorte und die Ausweitung auf weitere Regionen von Bedeutung sind.

Projekt: Evaluation der SWM-Bildungsstiftung

Laufzeit: 01.01.2011- 31.05.2011

Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Kirchner

beratend: Prof. Dr. Luise Behringer

Projektmitarbeiterin: Andrea Schwarz B.A.

Auftraggeber: SWM Bildungsstiftung

Fragestellung und Zielsetzung: Ziel dieses Forschungsprojektes ist die Erstellung einer wissenschaftlichen Expertise zur Vergabe und Wirksamkeit von Projekt-Förderungen der Bildungsstiftung der Stadtwerke München GmbH.

Projekt: Fehlverhalten von Ordensangehörigen in pädagogischen Einrichtungen der Salesianer Don Boscos von 1945 bis 1975. Erscheinungsformen, Ausmaße, Erklärungsansätze, Folgerungen.

Laufzeit: 01.10.2010 – 10.09.2011

Projektleitung: P. Prof. Dr. Franz Schmid

ProjektmitarbeiterIn: Daniel Meier B.A. (FH)

Auftraggeber: Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos

Fragestellung und Zielsetzung: Anlässlich der zahlreichen aktuellen Anklagen ehemaliger Schutzbefohlener hinsichtlich sexuellen Missbrauchs und körperlicher Misshandlungen in Einrichtungen der Jugendhilfe findet auch eine Aufarbeitung der pädagogischen Praxis in den Heimen und Internaten der Salesianer Don Boscos statt. Gegenstand der Studie ist die Analyse der Pädagogik und pädagogischen Praxis der Salesianer Don Boscos in ihren Fürsorgeeinrichtungen und Internaten in den Jahren 1945 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland. Diese beinhaltet die konkrete Darstellung von strukturbedingten Eigenschaften, die körperliche Misshandlung, sexuellen Missbrauch, seelische Gewalt und religiösen Zwang in Jugendhilfeeinrichtungen der Salesianer Don Boscos im Zeitraum zwischen 1945 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland geschehen ließen. Dabei überprüft die Studie die angewandte pädagogische Praxis hinsichtlich ihrer Erziehungs- und Bildungsziele, der angewandten Methoden und Arbeitsweisen, der materiellen Voraussetzungen und der Qualifikation des pädagogischen Personals. Die Daten werden mittels einer Dokumentenanalyse und qualitativen Interviews mit Zeitzeugen, Opfern und Tätern erhoben und ausgewertet.

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