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Katholische Stiftungshochschule München

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Angewandte Gerontologie (Wissenschaftliche Weiterbildung) 

Studienorte

Studienorte

Benediktbeuern, München und Exkursionen

Fachbereich

Fachbereich

Institut für Fort- und Weiterbildung, Forschung und Entwicklung (IF)

Akademischer Abschluss

Akademischer Abschluss

CAS Gerontologe/CAS Gerontologin

Studienbeginn

Studienbeginn

März 2018

Regelstudiendauer

Regelstudiendauer

3 Semester; 12 Tagungseinheiten mit 228 Unterrichtseinheiten Präsenz incl. 40 Stunden Projektzeit

Studienfachberatung und -verlauf

Studienfachberatung und -verlauf

Leitung Prof. Dr. Martina Wolfinger

Bewerbungszeitraum

Bewerbungszeitraum

online vom 01.12.2017 bis 31.01.2018

Kosten

Kosten

3.900 Euro +  300 Euro Prüfungsgebühr; zahlbar in drei Raten

Jetzt bewerben

Profil

Die wissenschaftliche Weiterbildung „Angewandte Gerontologie – Schwerpunkt Gesundheit, Case Management und Planung“ wird zum Wintersemester 2017/2018 erstmals an der Katholischen Stiftungshochschule angeboten. Sie schließt ab mit dem Zertifikat CAS Gerontologe / CAS Gerontologin. CAS steht für Certificate of Advanced Studies und ist mit 30 Leistungspunkten (CT) hinterlegt.

Gerontologie ist zu verstehen als theorie- und methodengeleitetes Arbeiten und Forschen mit älteren Menschen. Sie ist interdisziplinär angelegt und baut auf Erkenntnissen zum gesellschaftlichen und individuellen Alterungsprozess auf. Die Gerontologie ist ein Zukunftsthema und damit ein wachsendes Arbeits- und Forschungsfeld. 

 

Die Weiterbildung richtet sich an berufserfahrene Fachkräfte in Schlüssel- bzw. Multiplikatorenfunktionen. Zugelassen werden Fachkräfte mit einem einschlägigen Bachelor- oder vergleichbaren Abschluss. Genauso können auch Fachkräfte zugelassen werden, mit einer entsprechenden Ausbildung und dem Nachweis ihrer Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten durch entsprechende Veröffentlichungen oder Erstellung einer Zulassungsarbeit.  

Das Wichtigste in Kürze

  • 12 Tagungseinheiten von Oktober 2017 bis Februar 2019 - jeweils Donnerstagmittag bis Samstagmittag; überwiegend am Campus Benediktbeuern (mit der Bahn ab München Hbf innerhalb einer Stunde erreichbar) sowie am Standort München (Nähe Ostbahnhof) und als Exkursion
  • 4 Module (Allgemeine und spezielle Gerontologie; Methoden der Gerontologie -Sozialplanung, Case Management und Leadership von Netzwerken; Innovative Versorgung, Teilhabe-, Gesundheitsförderung und Partizipation; Forschungs- und Entwicklungsprojekt im Team)
  • pädagogisches Begleitseminar zu Reflexion, Austausch und Weiterentwicklung der professionellen Haltung
  • (inter-)national renommierte, wissenschaftlich sowie in der Praxis erfahrene DozentInnen
  • Zugang mit (1) einschlägigem Bachelor oder vergleichbarem Abschluss sowie auf Antrag auch Zugang mit Berufsausbildung und Nachweis der Kompetenzen zum wissenschaftlichen Arbeiten z.B. durch Fortbildungen; (2) zweijähriger Berufserfahrung im Feld der Gerontologie, inkl. Beratungs-/Bildungs- und Leitungsfunktion; wenn Sie sich in den beschriebenen Zulassungsvoraussetzungen nicht wiederfinden, dann melden Sie sich gerne bei uns
  • die Teilnahmegebühren belaufen sich auf 3.900 Euro zzgl. 300 Euro Prüfungsgebühren, zahlbar in drei Raten

Ziele und Inhalte

Die TeilnehmerInnen erwerben das erforderliche Wissen und die zugehörigen Fähigkeiten und Fertigkeiten, um

  • innovative und auf Prävention, Partizipation sowie Teilhabe ausgerichtete Konzepte in verschiedenen Feldern der Altenarbeit/Altenhilfe passgenau (weiter) zu entwickeln, die Bedarfe mit Mitteln der Sozialplanung zu eruieren;
  • dazu erforderliche Gelder zu akquirieren und entsprechend die Umsetzung zu gestalten;
  • die älteren Menschen (hierzu zählen vor allem auch älterwerdende Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen) an der auf Prävention, Teilhabe und Versorgung ausgerichteten Angebotsentwicklung und -gestaltung zu beteiligen;
  • die Teilhabe vor Ort, also im Quartier bzw. im Sozialraum zu sichern. Dazu werden vor allem kreative (musikalische und bewegungsorientierte) Methoden und Methoden des Case Managements sowie des Sozialraummangements/ Netzwerkmanagements vermittelt;
  • den gesellschaftlichen (institutionellen/individuellen) Nutzen zu evaluieren. 

 

Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und Leuchtturmprojekte werden mithilfe der (inter-) nationalen praxiserfahrenen Dozentinnen und Dozenten diskutiert und konkrete, innovative sowie participative Umsetzungen in die gerontologischen Arbeitsfelder verfolgt. Gleichzeitig wird durch pädagogische Begleitseminare Raum für persönliche Reflexion, Austausch und Entwicklung einer professionellen Haltung gegeben. 

 

In den vier Modulen werden vertiefte Kenntnisse vermittelt

  • zur Partizipation und Teilhabe im Alter
  • zu den besonderen Lebenslagen und -situationen älterer Menschen im städtischen und im ländlichen Raum
  • zur Herausforderungen des Älterwerdens mit Behinderung und psychischer Erkrankung, zur
  • Gesundheitsförderung und Prävention im Alter (insbesondere durch kreative Methoden und Teilnahme/Teilhabe)
  • zur quartiersnahen Versorgung (von Beratung über niedrigschwellige, ambulante, teilstationäre bis zu stationären Angebotsformaten sowie der Palliativ- und Hospizversorgung reichend)
  • zur im Quartier verankerten Teilhabe durch Initiativen

Außerdem werden Methoden

  • der Evaluation von Angeboten, der ethischen Orientierung in Forschung und Praxis,
  • der partizipativen Konzepterstellung, Programm(weiter)entwicklung und -gestaltung – gerade auch an der Schnittstelle zu anderen Versorgungssystemen (u. a. der medizinischen Versorgung, der Behindertenhilfe und der Palliativ-/Hospizversorgung) –, 
  • der kreativen (v. a. musikalisch und bewegungsorientierten) Prävention und Teilhabesicherung,
  • des Case- und Sozialraummanagements,
  • der Sozialplanung und Umsetzung erlernt.

Das Erlernte wird in konkrete praxisbezogene Forschung- und Entwicklungsprojekte umgesetzt. Letzteres soll v. a. auch in Verzahnung mit den ArbeitgeberInnen und weiteren Forschungs- sowie PraxispartnerInnen erfolgen.


Aussichten und Perspektiven

Abschluss:
Nach dem Besuch der Wissenschaftlichen Weiterbildung und der Erbringung der erforderlichen Leistungen wird ein (Certificate of Advanced Studies) CAS Gerontologe / Gerontologin – Schwerpunkt Gesundheit, Case Management und Planung verliehen. Dabei handelt es sich um Sonstige weiterb. Studien nach Art. 56 Abs. 6 BayHSchG. Das Einvernehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst bezüglich der Weiterbildung ist seit dem 30.05.2017 hergestellt.

 

Nutzen für die berufliche Praxis:
Die Weiterbildung ist so aufgebaut, dass eine konkrete Verzahnung mit der aktuellen/künftigen praktischen Tätigkeit und dem eigenen Arbeitgeber möglich ist, wenn dies von allen Beteiligten gewünscht ist. Insofern hat der Arbeitgeber die Möglichkeit ein anstehendes Entwicklungsprojekt durch die Teilnehmerin, den Teilnehmer an der Weiterbildung durchführen zu lassen und durch DozentInnen der Weiterbildung indirekt begleiten zu lassen. Die TeilnehmerInnen erhalten durch die Weiterbildung Informationen über neue Angebotsformate, Leuchtturmprojekte in der (inter-)nationalen Praxis und erwerben die zugehörige methodische Kompetenz, um diese auf die jeweiligen regionalen und institutionellen Gegebenheiten zu übertragen.

 

Außerdem sind sie durch die Weiterbildung "up to date" in Bezug auf aktuelle Entwicklungen im Feld der Altenhilfe und Versorgung mit dem Schwerpunkt Gesundheit, Case Management und Planung.
Sie sind in der Lage ihre (weiterentwickelte) Kompetenz in Schlüssel- und Leitungspositionen einzubringen und entsprechende Projekte zu begleiten. 

 

Nutzen für die Wissenschaftliche Weiterqualifikation - Weiterbildung als Teil des Verbundprojekts:
Bei Vorliegen der entsprechenden individuellen Voraussetzungen (Erster Studienabschluss) kann das CAS Gerontologe / CAS Gerontologin mit Schwerpunkt Gesundheit, Case Management und Planung in den Verbundmaster "Zukunft Alter: Angewandte Gerontologie" eingebracht werden.

 

Im zugehörigen Verbundprojekt kooperieren wir mit der Katholische Hochschule Freiburg und der Hochschule Mannheim. Für den Erwerb des formal weiterqualifizierenden akademischen Abschlusses Master of Arts (M.A.) Angewandte Gerontologie im Umfang von 90 ECTS können zwei berufsbegleitend stattfindende Wissenschaftliche Weiterbildungen modular und individuell kombiniert werden. Zum Erreichen des Abschlusses ist dann das Master-Abschluss-Modul (30 ECTS) zu belegen, das zukünftig an der Katholischen Hochschule Freiburg angeboten wird. Dies ist ein individuell planbarer Weg zum Master.

 

Weitere Informationen zum Verbundprojekt Master Angewandte Gerontologie finden Sie hier: www.zukunft-gerontologie.de

 

Fördermöglichkeiten der Wissenschaftlichen Weiterbildung:
Die KSH ist grundsätzlich berechtigt Bildungsgutscheine der Agentur für Arbeit einzulösen. Der Antrag ist durch die TeilnehmerInnen vor Beginn der Weiterbildung zu stellen. Das Einlösen des Gutscheins erfolgt erst nach erfolgreicher Beendigung der Weiterbildung. Gerne informieren wir Sie über weitere Fördermöglichkeiten.

Bewerbung und Zulassung

Die Bewerbungszeit findet vom 01. Dezember 2017 bis zum 31.01.2018 statt. Sie können sich auf unserem Bewerbungsportal bewerben. Die Erläuterungen zum Zulassungsverfahren finden Sie ebenfalls dort.

AnsprechpartnerInnen

Leitung der wissenschaftlichen Weiterbildung


Prof. Dr. Martina Wolfinger
Leitung der Weiterbildung
Telefon: +49 8857 88-523
martina.wolfinger@ksh-m.de


Studienorganisation


Gertrud Deiser
Sekretariat der IF-Weiterbildung
Telefon: +49 8857 88-536
gertrud.deiser@ksfh.de