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Katholische Stiftungshochschule München

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Suchthilfe/Suchttherapie (M.Sc.)

Studienort

Studienort

München (Institut für Fort- und Weiterbildung, Forschung und Entwicklung (IF))

Akademischer Abschluss

Akademischer Abschluss

Master of Science (M.Sc.) + Weiterbildungs­zertifikat „Suchttherapeut/-in KatHO NRW“

Studienbeginn

Studienbeginn

Jährlich im September

Regelstudiendauer

Regelstudiendauer

5 Semester

Bewerbungs­zeitraum für das Wintersemester 2018/19

Bewerbungs­zeitraum für das Wintersemester 2018/19

online oder postalisch in der Zeit vom 15.01.2018 bis 30.04.2018

Kosten ab Wintersemester 2018/19

Kosten ab Wintersemester 2018/19

11.200 €,
zahlbar in 8 Einzelraten

Downloads

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Studiengangsflyer

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Ziele & Inhalte

Der berufsbegleitende Masterstudiengang Suchthilfe/-therapie und schließt mit dem akademischen Titel Master of Science (M.Sc.) ab. Eine Besonderheit des Studiengangs besteht darin, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer außerdem das Weiterbildungszertifikat „Suchttherapeut/-in KatHO NRW“ erhalten. Dieser Abschluss wird von der Deutschen Rentenversicherung Bund anerkannt und qualifiziert für Tätigkeiten in der Suchttherapie, beispielsweise in Kliniken oder Beratungsstellen.

 

Der Studiengang wird in Lizenz der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen (KatHO NRW) durchgeführt, dem ersten Anbieter eines suchtwissenschaftlichen Studiengangs in Deutschland. 

 

Die Studienziele sind zunächst im Aufbau eines aktuellen, umfassenden und evidenzbasierten Wissensbestands in Bezug auf Suchtstörungen zu sehen. Dies geschieht vor allem in den beiden ersten Studiensemestern und bezieht sich auf suchtmedizinische, suchtpsychologische, sozialwissenschaftliche, betriebswirtschaftliche und rechtliche Aspekte. Schwerpunkt des dritten und vierten Semesters ist der Aufbau suchttherapeutischer Handlungskompetenz vor dem Hintergrund aktueller verhaltenstherapeutischer Theorien und Methoden. Zu einem umfassenden Konzept moderner Verhaltenstherapie gehören neben den klassischen Formen vor allem kognitive, implizite und systemische Therapiemethoden. Während des fünften Semesters konzentrieren sich die Studentinnen und Studenten auf die Anfertigung der Masterthesis.

 

Eine umfassende Übersicht über alle Lehrveranstaltungen des Studiengangs - gegliedert nach Modulen - finden Sie hier.

Studienaufbau

Die Seminare des berufsbegleitenden Studiengangs finden an neun bis zwölf Wochenenden pro Semester statt: freitags von 14.00 Uhr bis 20.00 Uhr und samstags von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr. Darüber hinaus findet pro Semester eine Blockwoche statt. Das Präsenzstudium umfasst insgesamt 880 Stunden à 45 Minuten. 

 

Der Studiengang gliedert sich in folgende Module:

 

  1. Medizinische und psychologische Grundlagen (10 Creditpoints)
  2. Rechtliche, soziale und wirtschaftliche Grundlagen (10 Creditpoints)
  3. Suchtforschung I (5 Creditpoints)
  4. Suchtforschung II (8 Creditpoints)
  5. Suchttherapie (11 Creditpoints)
  6. Basistherapiemethoden (5 Creditpoints)
  7. Komplexe Therapiemethoden (5 Creditpoints)
  8. Vertiefungsmodul (5 Creditpoints)
  9. Supervision und berufsbezogene Selbstreflexion I (5 Creditpoints)
  10. Supervision und berufsbezogene Selbstreflexion II (6 Creditpoints)
  11. Masterthesis und Begleitseminar (20 Creditpoints)

 

Eine Übersicht über alle Termine des im September startenden Studiengangs finden Sie in unseren Terminlisten: 

Aussichten & Perspektiven

Die Suchthilfe ist ein zunehmend wichtiges Tätigkeitsfeld im Bereich der sozialen Dienstleistungen. Der Bedarf an gut ausgebildetem, hochqualifiziertem Personal hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Die Stärkung der Prävention, die Entwicklung niedrigschwelliger Hilfen und der Ausbau ambulanter Dienste sind weitere wichtige Entwicklungen der Suchthilfe. 

 

Zu den Tätigkeitsfeldern der Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs Suchthilfe/-therapie zählen in erster Linie alle Bereiche der Suchttherapie und der Suchtprävention. Aber auch in Schulen, in Jugendhilfeeinrichtungen, bei sozialen Fachverbänden oder bei Krankenkassen ist die Nachfrage nach Fachwissen zu Suchtfragen gestiegen. Aufgrund der gesellschaftlichen Entwicklungen im Bereich Familie, Jugend und Alter ist nicht zu erwarten, dass der Bedarf an qualifizierten Suchthelferinnen und -helfern in der nächsten Zeit nachlassen wird. Ganz im Gegenteil: Forschungen zeigen, dass Substanzabhängigkeiten zu den psychischen Störungen mit der höchsten Verbreitung und den deutlichsten Steigerungsquoten innerhalb der Bevölkerung gehören. Daneben ist auch eine Zunahme an süchtigen Verhaltensformen in unserer Gesellschaft festzustellen, wie zum Beispiel Kaufsucht oder Internet- und Computersucht.

 

Als Hauptarbeitsfelder der Suchthilfe gelten folgende Tätigkeiten:

  • Psychosoziale Beratung
  • Prävention
  • Rehabilitation
  • Niedrigschwellige Hilfen
  • Klinische Entzugsbehandlung
  • Ambulante und stationäre Therapie
  • Arbeit in Justizvollzugsanstalten
  • Medikamentöse Substitution
  • Betriebliche Suchtarbeit
  • Nachsorge Selbsthilfe
  • Leitung und Management von Hilfeeinrichtungen
  • Fachliche und administrative Tätigkeiten bei Verbänden, Behörden oder politischen   Instanzen
  • Angewandte Suchtforschung


Prüfungsordnung

    Bei der Einführungsveranstaltung am ersten Studientag erhalten die Studentinnen und Studenten umfassende Informationen zu den Modulprüfungen. 

     

    Bewerbung & Zulassung

    Zum Studium kann zugelassen werden, wer über einen Hochschulabschluss in den Fächern Soziale Arbeit (mit staatlicher Anerkennung), Psychologie oder Medizin verfügt. Studentinnen und Studenten mit nichtdeutschen Abschlüssen müssen eine beglaubigte Übersetzung ihres Abschlusszeugnisses und einen Nachweis über die staatliche Anerkennung ihres Studienabschlusses vorlegen.

     

    Eine mehrjährige Berufserfahrung ist nicht zwingend erforderlich. Allerdings müssen die Studentinnen und Studenten mindestens als Halbtagskraft in einer Einrichtung der Suchttherapie oder in einem benachbarten Arbeitsfeld mit Suchtkranken oder -gefährdeten (z. B. Wohnungslosenhilfe, Jugendhilfe, Bewährungshilfe) tätig sein. Studentinnen und Studenten, die in benachbarten Arbeitsfeldern tätig sind, sollten zur Hospitation in einer suchttherapeutischen Einrichtung bereit sein.

     

    Es sollte eine ausreichende persönliche Belastbarkeit und die Bereitschaft zur Selbstreflexion und persönlichen Weiterentwicklung vorhanden sein.

    Nach Bewerbungseingang folgt bei Vorliegen der Zugangsvoraussetzungen ein Bewerbungsinterview (Kosten: 50 €).

     

    Der nächste Studiengang am Studienstandort München startet im September 2018. Bewerbungsfrist endet zum 30.04.2018. Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie in unserem Leitfaden zur Bewerbung.

     

    Sie können sich postalisch, per Mail oder online für den Studiengang bewerben. Auf dem Postweg oder per Mail ist eine Bewerbung jederzeit möglich. Zum Online Bewerbungsverfahren gelangen Sie ab dem 15.01.2018 hier. Falls Sie noch Fragen zum Bewerbungsverfahren haben, wenden Sie sich bitte an sonja.mende@ksh-m.de.

    Kosten ab Wintersemester 2018/2019

    Die Kosten für das gesamte Studium betragen 11.500 Euro. Dieser Betrag ist in acht Einzelraten zu entrichten. Die Raten werden fällig zum 30.09.2018, 15.01.2019, 15.04.2019, 15.07.2019, 15.10.2019, 15.01.2020, 15.04.2020 und 15.07.2020. 

     

    In den Studiengebühren sind folgende Leistungen enthalten:

    •     Alle Seminar- und Kurskosten
    •     Sämtliche Prüfungsgebühren
    •     120 Stunden Supervision in der Kleingruppe
    •     6 Stunden Einzelsupervision bzw. Berufscoaching
    •     Studienberatung
    •     Intensive Betreuung der Masterthesis mit Begleitkolloquium
    •     Getränkeversorgung an Kurstagen

     

    Informationsveranstaltung zum neuen Kurs: 

    Am Freitag, den 23.03.2018 findet um 16:00 Uhr im Gebäude H, Raum 102 an der KSFH eine Informationsveranstaltung zum Studiengang statt. 
    Interessenten erhalten hier ausführliche Informationen zum Studiengang und haben die Gelegenheit, die Studiengangsleitungen aus Köln (Herrn Prof. Dr. Klein) und München (Herrn Prof. Dr. Knoll) kennen zu lernen. 


    AnsprechpartnerInnen

    Studienberatung und Organisatorisches


    Sonja Mende
    Koordinatorin
    Telefon: +49 89 48092-1407
    sonja.mende@ksh-m.de


    weitere AnsprechpartnerInnen

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