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Projekt: Bayerischer ambulanter COVID-19 Monitor in der Langzeitpflege

Laufzeit: 01.03.2021 - 31.12.2022
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Anita Hausen
Projektmitarbeiterinnen an der KSH: Domenika Wildgruber
Kontakt: anita.hausen@ksh-m.de, domenika.wildgruber@ksh-m.de, bacom@ksh-m.de
Förderung: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Partner: Klinikum der Universität München (Konsortialführung), Universitätsklinikum Würzburg, Universitätsklinikum Erlangen
Zielsetzung: Ziel dieser Studie ist der Aufbau eines interdisziplinären ambulanten Covid-19 Monitors zur Verbesserung des Verständnisses der physiologischen, klinischen, psychischen und sozialen Auswirkungen von Covid-19 auf Pflegebedürftige in Bayern. Zudem sollen pflegeseitige Versorgungsbedarfe und Bedarfe der Leistungserbringer identifiziert werden. Dies soll eine Basis schaffen, um die aktuelle Versorgung für alle Betroffenen zu optimieren und zur Entwicklung und Implementierung langfristiger Präventions- und Nachsorgestrategien beitragen.

Projekt: Ethische Dimensionen interaktionsbasierter Bewertungskriterien für Alltagstechnik bei älteren Menschen

Laufzeit: 01.09.2021 – 30.10.2022
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Constanze Giese, Dr. Christoph Ellßel LL. M. (Kompetenzzentrum »Zukunft Alter«)
Projektmitarbeiterin an der KSH: Julia Scholz, M.A.
Kontakt: constanze.giese@ksh-m.dechristoph.ellssel@ksh-m.dejulia.scholz@ksh-m.de
Förderung: Caritasverband der Erzdiözese München-Freising
Zielsetzung: Es soll ein praxisgerechter Bewertungsbogen für den Einsatz von Alltags-IT (Tablets, etc.) für ältere Menschen auf Grundlage (daten-)ethischer Rahmenbedingungen erstellt werden, der eine vereinfachte Bewertung zum Einsatz im konkreten Fall ermöglicht.
 
Basierend auf einschlägigen theoretischen Modellen wird eine operationalisierte Bewertung ermöglicht, die Aspekte der „Vier Prinzipien“ der Gesundheitsethik, Perspektiven der Anthropologie mit Themen der Datenethik verbindet und damit eine begründete Einschätzung ermöglicht. Das Vorhaben umfasst eine theoretische Phase sowie Interviews und Befragungen in Einrichtungen der Caritas sowie exemplarische Probeläufe. Das Ergebnis wird publiziert sowie im Rahmen einer Veranstaltung vorgestellt. Ziel ist die Erstellung eines langfristig nutzbaren, praxiskompatiblen Instruments zur schnellen Einschätzung.

Projekt: „Untersuchung der Umsetzung der Studienprogramme im Rahmen der hochschulischen Pflegeausbildung nach PflBG“ (PRIME)

Laufzeit: 01.01.2022 - 31.12.2024
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Bernd Reuschenbach
Projektmitarbeiterin an der KSH: Julia Blumenschein
Kontakt: bernd.reuschenbach@ksh-m.dejulia.blumenschein@ksh-m.de
Förderung: Bundesinstitut für Berufsbildung
Partner: Universität Bremen Campus GmbH, uzbonn
Zielsetzung: Zentrales Anliegen des Projektes ist es, Grad und Qualität der Umsetzung der Studienprogramme im Rahmen der hochschulischen Ausbildung nach PflBG zu evaluieren. Schwerpunkte sind dabei die strukturellen und curricularen Konzeptionen der primärqualifizierenden Studiengänge nach dem PflBG. Hauptanliegen der Arbeitspakete ist es, die Einführung der hochschulischen Erstausbildung in Form von primärqualifizierenden Studiengängen in die Praxis zu untersuchen und erste Erfahrungen der Hochschulen zu sammeln. Ebenso sollen die Inanspruchnahme und Umsetzung der hochschulischen Ausbildung sowie Abbruch- und Absolventenzahlen und den Berufseinstieg hochschulisch ausgebildeter Pflegefachpersonen untersucht werden. Der Grad der Umsetzung und die Implementierungsgüte sind aus Sicht der Lernenden, Lehrenden wie auch der Studiengangsanbietenden und deren Kooperationspartnern zu erfassen. Ziel ist es, aus Perspektive der beteiligten Gruppen sowohl die positiven Entwicklungen in diesem neugestalteten Zweig der Pflegeausbildung nachzuzeichnen, als auch die bestehenden Herausforderungen aufzuzeigen. Etwaige Herausforderungen und Stärken werden unter Berücksichtigung der Perspektive von Betrieben, Hochschulen und Studierenden herausgearbeitet. Mit dieser 360-Grad-Evaluation ergeben sich ein umfassendes Bild über die Umsetzung des PflBG an den Hochschulen, sowie Hinweise auf notwendige Adjustierungen des Implementationsprojektes in Form von Unterstützungs- und Beratungsleistungen.

Projekt: Praxisanleitung als integrierter Ausbildungsbestandteil von Bachelorstudiengängen (HOPA)

Laufzeit: 01.01.2022 - 30.06.2024
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Bernd Reuschenbach
Projektmitarbeiterinnen an der KSH: Andrea Glodek, Katharina Deufel
Kontakt: bernd.reuschenbach@ksh-m.deandrea.glodek@ksh-m.dekatharina.deufel@ksh-m.de
Förderung: Bundesinstitut für Berufsbildung
Partner: Uni Bremen Campus GmbH
Zielsetzung: Im Rahmen des Projektes wird ein hochschulisches Weiterbildungsmodul für die Praxisanleitungen konzipiert, implementiert und evaluiert. Inmitten der verfügbaren und zumeist landesrechtlich geregelten Weiterbildungsverordnungen, sollen in einem ersten Schritt aus bildungstheoretischer Sicht und ausgehend von den Bedarfslagen der Praxis, Umfang und Inhalte des Weiterbildungsmoduls bestimmt. Dabei kommen auch die verfügbaren Rahmenempfehlungen auf den Prüfstand. Im Rahmen der Konzeption des Weiterbildungsbildungsmoduls sollen weiterhin Zugangswege, Zielgruppen und besondere Kompetenzanforderungen für die Begleitung von Pflegestudierenden untersucht werden.
 
Die Evaluation berücksichtigt drei Ebenen: a) Kompetenz und Performanz der weitergebildeten Praxisanleitungen b) Kompetenz und Performanz der Pflegestudierenden, die angeleitet werden und c) Perspektive der Pflegebedürftigen im Anleitungskontext. Die im Projekt entwickelten und geprüften Module werden veröffentlicht und sind in Bildungseinrichtungen deutschlandweit nutzbar.

Projekt: Pandemie-resistent: Jugendsozialarbeit an Schulen in Bayern während der Corona-Pandemie

Laufzeit: 01.11.2021 - 31.10.2022
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Kathrin Franziska Beck
Kontakt: kathrin.beck@ksh-m.de
Förderung: Zentrum Bayern Familie und Soziales
Zielsetzung: Wesentliches Ziel der Forschungsarbeit ist die strukturierte Sammlung herausragender und innovativer Praxen während der Corona-Pandemie. Inhaltliche Schwerpunkte bilden
 
1) die Einzelfallhilfe als Kernaufgabe der Jugendsozialarbeit an Schulen sowie
 
2) die Erfüllung des Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung.
 
Innovative Praxen werden hierbei auch im Hinblick auf neue Formen der Kooperation und Vernetzung mit schulischem Personal sowie regional relevanten Einrichtungen gesammelt.

Projekt: Wissenschaftliche Prozessbegleitung FGM-Prävention Bayern 2022

Laufzeit: 01.01.2022 – 31.12.2022
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Nicole Schmidt
Projektmitarbeiterinnen an der KSH: Eileen Mürdter
Kontakt: nicole.schmidt@ksh-m.deeileen.muerdter@ksh-m.de
Förderung: Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales
Zielsetzung: Im Rahmen des bayerischen Gewaltschutz- und Präventionskonzepts unterstützt das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (STMAS) Projektträger in Bayern in der Umsetzung von Maßnahmen zur Prävention der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM). Die Katholische Stiftungshochschule München begleitet hierbei die Projekte wissenschaftlich.

Projekt: Begleitforschung zur Praxisimplementation eines Fragebogens zur Dokumentation und zum risk assessment im Rahmen von Sorge- und Umgangsrechtsverfahren bei "Häuslicher Gewalt"

Laufzeit: 01.09.2021 - 31.12.2022
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Susanne Nothhafft
Projektmitarbeiterinnen an der KSH: nn / tbc
Kontakt: susanne.nothhafft@ksh-m.de
Förderung: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)  und Bayerisches Staatsministerium der Justiz
Zielsetzung: Im Rahmen des Bundesinnovationsprogramm "Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen" fördert das BMFSFJ in Kooperation mit dem Bayerischen Justizministerium mit der Evaluation dieses Fragenbogens zur Dokumentation und zur Gefährdungseinschätzung den Schutz von Elternteilen und Kindern vor erneuter Gewalterfahrung im Rahmen von Sorge- und Umgangsrechtsverfahren, wenn die Trennung  aus einem System ‚Häuslicher Gewalt‘ erfolgt. Ein verbesserter Schutz vor prologierter ‚Häuslicher Gewalt‘ durch eine verbesserte Risikoeinschätzung in kindschaftsrechtlichen Verfahren dient auch der Umsetzung der Art 31,  51 der Istanbul-Konvention. Die Katholische Stiftungshochschule München begleitet hierbei die Implementationsphase des Fragenbogens wissenschaftlich, um ein valides und in anderer Sozialräume transferfähiges Instrument zur Verfügung stellen zu können.

Projekt: Citypastoral München

Laufzeit: 01.03.2021 - 30.09.2023
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Joachim Burkard
Kontakt: joachim.burkard@ksh-m.de
Partner: Domkapitular Monsignore Klaus Peter Franzl, Dompfarrer
Zielsetzung: Entwicklung einer zeitgerechten City- und Tourismuspastoral innerhalb des Altstadtrings von München. Besonderer Schwerpunkt bildet dabei die Herausforderung des stadtbildprägenden Liebfrauendoms, der darüber hinaus Bischofskirche sowie touristischer Anziehungspunkt ist. Wie gelingt eine verständliche Kommunikation des Evangeliums mittels des Gebäudes und dem dazugehörigen personalen Angebot sowohl mit den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Akteuren in der Innenstadt als auch mit Touristen und Bürgern? Welche (symbolischen, rituellen) Präsentationen des Glaubens sind innerhalb einer passageren Pastoral erforderlich? Eine Pastoral, die dabei zuerst danach fragt, welchen Nutzen sie den Menschen stiften kann und die nicht als Störfaktor des urbanen Lebens, sondern als qualitätsvolle Erweiterung wahrgenommen wird.

Projekt: Globales Lernen im Religionsunterricht

Laufzeit: 01.04.2020 - 30.06.2022
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Ralf Gaus
Kontakt: ralf.gaus@ksh-m.de
Zielsetzung: Ziel des Projekts ist es, zu erheben, wie Religionslehrer/innen im Religionsunterricht und der Schule Globales Lernen (und Bildung für Nachhaltige Entwicklung) umsetzen und welche Erfahrungen Sie dabei machen.

Projekt: Begleitforschung des Veränderungsprozesses zur Einführung der neuen Pflegeausbildungen

Laufzeit: 01.02.2021 - 31.01.2024
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Bernd Reuschenbach
Projektmitarbeiterinnen an der KSH: Daria Olden, Daniel Großmann
Kontakt: bernd.reuschenbach@ksh-m.de
Zielsetzung: Im Januar 2020 wurde das Pflegeberufegesetz eingeführt, das erstmals eine generalistische Pflegeausbildung ermöglicht, indem die drei Pflegefachberufe in den Bereichen der "Altenpflege", "Gesundheits- und Krankenpflege" und "Gesundheits- und Kinderkrankenpflege" zusammengeführt werden. Die neue Ausbildung soll bessere Einsatz- und Entwicklungsperspektiven bieten und ist aufgrund des generalistischen Berufsabschlusses automatisch in den anderen Mitgliedsstaaten der EU anerkannt. Neu ist ebenfalls die Einführung eines Pflegestudiums zur unmittelbaren Berufsqualifizierung mit erweitertem Ausbildungsziel. Wie wird die neue Ausbildung von den ausbildenden Betrieben, Pflegeschulen und Hochschulen umgesetzt und was sind Erfolgsfaktoren und Hindernisse in diesem Veränderungsprozess? Wie nehmen die Auszubildenden und Studierenden selbst das neue Angebot wahr? Diese und weitere Fragen werden im Rahmen des dreijährigen Forschungsprojekts im Auftrag des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) durch ein Konsortium, bestehend aus dem f-bb, der Hochschule Esslingen, der Katholischen Stiftungshochschule München, der Kantar GmbH und dem Institut Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen bearbeitet. Dem f-bb obliegt die Gesamtleitung des Forschungsprojekts.
 
Ein Schwerpunkt des Forschungsprojekts liegt auf der Erarbeitung von qualitativen Fallstudien, die die Perspektive der ausbildenden Betriebe, Pflegeschulen und Hochschulen herausarbeiten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Erfassung der Erfahrungen der Auszubildenden und Studierenden mit der neuen Pflegeausbildung mittels einer Längsschnittuntersuchung in drei Erhebungswellen. Die Gesamtergebnisse aus beiden Schwerpunkten werden in einem Abschlussbericht zusammengeführt.
 
Förderung: Bundesinstitut für Berufsbildung

 
Partner: Hochschule Esslingen, Katholische Stiftungshochschule München, Kantar IRT

Projekt: Gemeindereferent/innen-Studie

Laufzeit: 01.12.2020 – 30.11.2022
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Susanne Sandherr, Prof. Dr. Joachim Burkard
Kontakt: susanne.sandherr@ksh-m.de, joachim.burkard@ksh-m.de
Förderung: Arbeitsgemeinschaft der Rektoren und Präsidenten katholischer Fachhochschulen (ARKF)
Zielsetzung: Die Kompetenzen und Potenziale von Studierenden der Religionspädagogik und Gemeindereferent/inn/en für kirchlich-pastorale Transformationen und Innovationen eruieren.

Projekt: Natur – Land – Wirtschaft (NLW) – Zur Transformation der Landwirtschaft

Laufzeit: 01.02.2021 – 31.08.2023
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Michael Spieker
Projektmitarbeiter/innen: Felix Remter
Kontakt: michael.spieker@ksh-m.de, felix.remter@ksh-m.de
Förderung: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
Zielsetzung: Die Umstellung auf nachhaltige Landwirtschaft ist eine Generationenaufgabe und wird nur gelingen, wenn sie auf einer langfristigen Strategie der Politik und auf einem breiten gesellschaftlichen Konsens beruht. Sie muss sozial verträglich, ökologisch ausgewogen und ökonomisch tragfähig sein. Für diesen Weg sind sowohl die Akteure entlang der Wertschöpfungskette als auch zivilgesellschaftliche Akteure, etwa Soziale Arbeit, Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutzverbände, einzubinden. Dieser Prozess ist durch Zielkonflikte bestimmt, die politisch nicht übergangen oder negiert werden dürfen, sondern in Kompromisse oder bestenfalls sogar in einen Konsens überführt werden müssen. Hier muss ein gesellschaftlicher Diskurs ansetzen – und wie dieser gelingen kann, will das Forschungsprojekt NLW herausarbeiten.

Projekt: Neue Wege in der Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung wohnungsloser Menschen

Laufzeit: 01.06.2019 - 31.05.2023
Wissenschaftliche Gesamtleitung an der KSH: Prof. Dr. Peter Lenninger
Projektleitung: Dr. Gerd Reifferscheid, Katholischer Männerfürsorgeverein e.V.
Projektmitarbeiterin an der KSH: Vera Richter, M.Sc.
Kontakt: peter.lenninger@ksh-m.de; gerd.reifferscheid@kmfv.de; vera.richter@ksh-m.de
Förderung: Erzbischöfliche Ordinariat der Erzdiözese München und Freising
Fragestellung und Zielsetzung: Wohnungslosigkeit stellt in München und den umliegenden Landkreisen eines der zentralen sozialen Probleme dar. So waren im Jahr 2018 rund 9900 Menschen wohnungslos, davon 1700 Kinder. Neben fehlendem Wohnraum, Arbeitslosigkeit und Straffälligkeit sind psychische und somatische Erkrankungen zusätzliche Determinanten für Wohnungslosigkeit. Über den großen somatomedizinischen Behandlungsbedarf hinaus, litten - laut der Ergebnisse der „SEEWOLF-Studie“ - 93,3% der befragten wohnungslosen Menschen im Laufe ihres Lebens an einer psychiatrischen Erkrankung, 55% erfüllten die diagnostischen Kriterien mindestens einer Persönlichkeitsstörung.
Die vielfältigen gesundheitlichen Einschränkungen und die Multidisziplinarität des Versorgungs- und Hilfssystems stellen eine große Herausforderung für die Umsetzung der gesundheitlichen Versorgung und Gesundheitsförderung wohnungsloser Menschen dar. Ziel dieses Verbundprojektes des Katholischen Männerfürsorgevereins e.V. und der Katholischen Stiftungshochschule München ist es, Versorgungsdefizite von wohnungslosen Menschen hinsichtlich ihrer medizinischen, pflegerischen, psychiatrischen und psychosozialen Versorgung zu identifizieren, Verbesserungsmöglichkeiten und deren Umsetzung anhand von Qualitätsindikatoren aufzudecken und neue Versorgungskonzepte zu entwickeln und erproben.

 

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Projekt: Wissenschaftliche Begleitung Bundesprogramm ProKindertagespflege

Laufzeit: 01.03.2019 - 31.12.2022
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Gabriel Schoyerer
Projektmitarbeiterinnen an der KSH: Maria Ihm, Lisa Raich
Ehemalige Projektmitarbeiterin: Clarissa Bach
Kontakt: gabriel.schoyerer@ksh-m.de, maria.ihm@ksh-m.delisa.raich@ksh-m.de
Förderung: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
Zielsetzung: Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert mit seinem neuen Bundesprogramm „ProKindertagespflege“ die Betreuungsform Kindertagespflege mit einer Laufzeit vom 01.01.2019 bis 31.12.2022. Zentrales Ziel des Programms ist die Verbesserung von Qualität in Kindertagespflege, indem Qualität sowohl auf der Handlungsebene der Kindertagespflegepersonen als auch auf der Ebene ihrer Handlungsbedingungen (weiter-)entwickelt werden soll. Dies soll Kindertagespflege im Gesamtsystem der Kindertagesbetreuung stärker profilieren und sichtbar machen. Übergeordnetes Ziel des neuen Bundesprogramms ist insofern die Entwicklung und Erprobung tragfähiger Modelle im Rahmen einer kommunalen Gesamtstrategie, von der Effekte einer umfassenden Qualitätsentwicklung ausgehen und die zur inhaltlichen Schärfung und verbesserten Wahrnehmung der Kindertagespflege beiträgt.

Zentrales Ziel der wissenschaftlichen Begleitung des Programms ist es, zu erklären, welche Maßnahmen zu Effekten führen, die der Entwicklung von Qualität in Kindertagespflege im Gesamtsystem der Kindertagesbetreuung zuträglich sind. Im Konkreten geht es um die Frage, welche Fördermodule auf welche Weise einen Beitrag zu Qualitätsentwicklung von Kindertagespflege leisten.
Auf der Grundlage eines praxeologischen Forschungsansatzes interessieren die Logiken der praktischen Entwicklung bzw. Weiterentwicklung von Qualität, indem man auf die Bedingungen von Praxis selbst blickt, unter denen das erbracht wird, was umgesetzt werden soll: So kann nachvollzogen werden, wie eine Qualitätsentwicklung von Kindertagespflege praktisch funktioniert, d. h. welche Maßnahmen unter welchen Voraussetzungen zu welchen praktischen Effekten führen.

 

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Projekt: Umgang mit Psychopharmaka/Antihistaminika in der vollstationären Pflege in München (Psych-FEM)

Laufzeit: 03.08.2018 - 30.09.2023
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Anita Hausen
Projektmitarbeiterin an der KSH: N.N.
Kontakt: anita.hausen@ksh-m.de
Förderung: Landeshauptstadt München, Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Fragestellung und Zielsetzung: Das geplante Projektvorhaben knüpft an dem Beschluss des Sozialausschusses vom 17.09.2015 an. Gemeinsam mit der Arbeitsgruppe der Initiative München wird von der Landeshauptstadt München und dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege eine Studie in Auftrag gegeben, mit der Daten in Einrichtungen der vollstationären Pflege, unterschiedlicher Dachverbände, in München erhoben werden. Im Fokus der Datenerhebung steht die Verschreibung und Verabreichung von Psychopharmaka/Antihistaminika sowie die Anzahl der körpernahen Fixierungen (FEM). Dabei geht es um die Einschätzung des Potentials zur Reduktion der Gabe von Psychopharmaka und Antihistaminika. Ein weiterer Schwerpunkt der Studie sollen Interventionen sein, die nachgewiesener Maße dazu beitragen können, die Gabe von Psychopharmaka in der vollstationären Pflege zu reduzieren.

Projekt: OVER-BEAS – Optimierung der Versorgung beatmeter Patienten in der außerstationären Intensivpflege

Laufzeit: 01.09.2018 - 31.05.2022
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Bernd Reuschenbach
Projektmitarbeiterinnen an der KSH: Lisa Fischer, Hanna Klingshirn, Michaela Mayer
Ehemalige Projektmitarbeiterinnen an der KSH: Laura Gerken
Kontakt: lisa.fischer@ksh-m.de, hanna.klingshirn@ksh-m.de, bernd.reuschenbach@ksh-m.demichaela.mayer@ksh-m.de
Förderung: Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur Förderung der Versorgungsforschung
Kooperationspartner: Lehrstuhl für klinische Epidemiologie und Biometrie der Universität Würzburg; Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, Sektion Notfall- und Katastrophenmedizin am Universitätsklinikum Würzburg 
Fragestellung und Zielsetzung: Durch technische Fortschritte und erweiterte therapeutische Interventionsmöglichkeiten bei der künstlichen Beatmung steigt seit den 1990er Jahren die Anzahl an invasiven und nicht-invasiven Heimbeatmungen stark an. Heimbeatmung findet sowohl im Bereich der spezialisierten häuslichen Versorgung als auch in spezialisierten Intensiv-Wohngruppen statt. Die Zahl der betroffenen Patienten in Deutschland liegt, je nach Studie und Einschlusskriterium, zwischen 5.500 und 20.000 Personen. Allerdings gibt es kaum Informationen über die Versorgungssituation von außerklinisch beatmeten Menschen. Eine Einschätzung zur Qualität der Versorgung aus der Betroffenenperspektive fehlt ebenso wie eine Transparenz zum Versorgungsgeschehen an den Schnittflächen zwischen stationärer und außerstationärer Versorgung. Mit dem OVER-BEAS Projekt soll die Versorgungssituation außerklinisch beatmeter Patienten für den bayrischen Raum beschrieben werden. Dazu werden mit einem Mixed-Methods-Design, unterschiedliche qualitative und quantitative Methoden kombiniert. Hierzu zählen: Analyse von Routinedaten; qualitativen Befragungen von Betroffenen, Anbietern sowie professionellen Akteuren; Befragungen von Notfallmedizinern, Pflegern und Ärzten; sowie systematische Literaturrecherchen und Evidenzbewertungen. Mit den Ergebnissen der einzelnen Studienteile werden Interventionsstrategien zur Verbesserung der Versorgung von außerstationär beatmeten Patienten entwickelt.

 

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