Wir forschen für die Menschen, für unsere Gesellschaft, für die Zukunft. Dieser intensive Praxisbezug und die hohe gesellschaftliche Relevanz unserer Forschung sind für uns als Hochschule für Angewandte Wissenschaften Auftrag und Anspruch in einem. Von unserer Forschung profitieren Personen und Institutionen gleichermaßen.
Die KSH steht für praxisnahe Forschung in den Bereichen Soziale Arbeit, Gesundheit, Pflege und Pädagogik. Wir legen viel Wert auf eigene Forschungsprojekte und forschende Lehre. Beides fördern wir in allen Fakultäten: Lehrende an der KSH haben die Möglichkeit, an praxisrelevanten Forschungsvorhaben zu arbeiten. Studierende können sich daran beteiligen, früh selbst Erfahrung in der Forschung sammeln und bei uns promovieren. Dabei denken wir über die Fachgrenzen hinaus und unterstützen insbesondere interdisziplinäre Projekte mit Wert und Wirkung für die Gesellschaft.
Unsere Forschungsaktivitäten haben 3 Dimensionen:
Unsere Forschungsprojekte haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Praxis: Wir entwickeln Innovationen, die Abläufe und Verfahren im Sozial-, Bildungs-, Gesundheits- und Pflegesektor verbessern sollen. Durch den direkten Kontakt in diese Berufsfelder können wir unmittelbar an der Quelle forschen und dort Anregungen aufnehmen. Dieses Wissen fließt auch in die Lehre an der KSH. So sorgen wir für eine hochaktuelle Ausbildung.
Die KSH ist eine Plattform für gesellschaftliche Auseinandersetzung – in Lehre und Forschung. Wir identifizieren praxis- und zukunftsorientiert Themen mit gesellschaftlicher Relevanz und widmen uns diesen konzentriert. Dabei unterstützt und inspiriert uns unser nationales und internationales Netzwerk in Wissenschaft und Praxis.
Unsere Studierenden kommen früh in Kontakt mit der Wissenschaft – und lernen weitere Berufswege kennen. Sie erfahren, wie Forschung etwas ins Positive verändern kann: durch Konzeption, Austausch, Aus- und Weiterbildung sowie Lehre. Hier zeigt sich die die starke Transfer-Orientierung und Vorreiterrolle der KSH.
Unser Miteinander, Füreinander und Forschen folgt Werten, die sich aus unserem Leitbild als Hochschule ableiten – und die Auswahl unserer Schwerpunkte und Forschungsprojekte prägen:
An unserer Hochschule denken und arbeiten wir interdisziplinär: Wir pflegen den Austausch – denn dieser fördert Innovation. Dabei stellen wir wichtige ethische Fragen und bearbeiten aktuelle Themen der Zeit, wie alternde Gesellschaft, Migration und Digitalisierung. Wir betrachten die Themen von allen Seiten, um sie zu durchdringen, die Schmerzpunkte zu finden und zu beseitigen. Die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen, die Wissenschaft und die professionelle Praxis spielen bei uns gleichberechtigte Rollen.
Wir fördern neue Ideen so, dass sie direkt in die Praxis münden können. Dieses passgenaue Planen und Koordinieren der Forschungsprojekte ist Aufgabe unseres Forschungsmanagement – dem Zentrum für Forschung und Entwicklung (Z:F:E). Zudem pflegen wir Partnerschaften und Kooperationen in den verschiedenen Berufsfeldern und Disziplinen, von Soziale Arbeit bis Pflege. Über diese Kontakte können wir Vorstudien durchführen und Projekte realisieren, die keine Drittmittelfinanzierung erhalten würden.
Alle zwei Jahre veröffentlicht die KSH München einen Forschungsbericht. Darin geben wir einen umfassenden Einblick in unsere Forschungsaktivitäten. Der erste Forschungsbericht wurde 2018 veröffentlicht.
Gerade berufsbezogene Disziplinen müssen häufig noch ihre eigenen wissenschaftliche Grundlagen schaffen und weiterentwickeln. Viele von ihnen hatten früher keine Lehrstühle und waren nicht an Hochschulen verankert. Das wollen wir ändern; darum bauen wir die Forschung in diesen Bereichen fortlaufend aus.
Die KSH München kooperiert in der Forschung mit vielen Hochschulen und praxisbezogenen Projektpartnern – sowohl im In- und Ausland als auch in der engeren und weiteren Umgebung. Verschiedene nationale und internationale Institutionen sowie Privatförderungen unterstützen unsere Forschung finanziell. Darüber hinaus ist die Hochschule Mitglied der Hochschulrektorenkonferenz, der bayerischen Hochschulkonferenz, des Dekanentages sowie vom Bayerischen Wissenschaftsforum BayWISS und anderen Vernetzungsinstitutionen.
Selbstverständlich gehören zur Forschung an der KSH auch die drittmittelfinanzierten Förderprogramme von staatlichen Institutionen wie dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) oder auch die Auftragsforschung für Bundes- wie Landesministerien.
Alle Förderungen und Mittel dokumentieren wir in unseren Projekten.
Der hohe ethische Anspruch unserer Hochschule zieht sich auch durch unsere Forschungsprojekte. Wir achten von Anfang an auf menschliche Werte und eine gute wissenschaftliche Praxis. Das bedeutet, dass wir schon beim Umreißen unserer Forschungsszenarien auf ethische Aspekte achten und das Setting daraufhin hinterfragen. Dabei werden wir von der Interdisziplinäre Ethikkommission für Forschung fachübergreifend unterstützt.
Gute wissenschaftliche Arbeit und ethische Forschung bedeuten für uns auch, dass wir offen und voller Vertrauen arbeiten. Fehlverhalten sprechen wir an und ahnden es (wenn nötig). Dafür hat sich die Katholische Stiftungshochschule München eine Verfahrensordnung gegeben, die Ombudsstelle für gute wissenschaftliche Praxis eingerichtet und Ansprechpersonen benannt.
Noch während die Projekte laufen, veröffentlichen wir Zwischenergebnisse und lassen so alle an unserem Weg teilhaben. Wir dokumentieren die umgesetzten Projekte und werten sie aus. In Berichten präsentieren wir die abgeschlossenen Projekte und stellen sie so anderen für ihre wissenschaftliche Arbeit zur Verfügung.