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Angewandte Gerontologie – Bedeutung des Sozialraums für Autonomie und Gesundheit im Alter

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Die Entwicklung zu einer Gesellschaft des langen Lebens, der Trend zur Singularisierung und das nachlassende familiäre Unterstützungspotenzial im sozialen Umfeld sind typische Phänomene des demografischen Wandels. Bereits 2015 lag der Anteil der über 65-Jährigen der Bevölkerung in Deutschland bei 21 %. Nach Bevölkerungsvorausberechnungen wird im Jahr 2060 jeder Dritte (33 %) in
Deutschland mindestens 65 Jahre alt sein. Die Zahl der Menschen, die auf Hilfe und Unterstützung angewiesen ist, steigt weiter an.


Daher gilt es, Rahmenbedingungen weiter zu entwickeln und eine Grundlage für eine autonome Lebensgestaltung sowie gelingendes Altern im Sozialraum zu schaffen. Nicht nur privilegierten Gruppen, sondern allen Mitgliedern der Gesellschaft in möglichst allen Regionen soll ein würdevolles
und gelingendes Altern ermöglicht werden. Es wird zunehmend notwendig, über soziale Netzwerke
und neue Gemeinschaftsformen nachzudenken, die auch familienähnliche Bindungen in nachbarschaftlichen Bezügen möglich machen. Bislang noch nicht weit verbreitete Wohn und Pflegeformen können dazu einen wichtigen Beitrag leisten – sind jedoch zu ergänzen und weiterzuentwickeln durch neue – für viele Menschen zugängliche – Formate. Bei der Entwicklung sozialräumlicher Optionen gilt es, dabei auch Veränderungen im Hinblick auf die Gesundheit im Alter
nicht außer Acht zu lassen.

 

Am 25. Juni findet nun im Rahmen des Verbundprojektes „Zukunft Alter: Wissenschaftliche Weiterbildung und Verbundmaster Angewandte Gerontologie“ ein Fachtag statt, der sich mit folgenden Fragen befasst:

  • Wie kann eine autonome Lebensgestaltung von älteren Menschen im Sozialraum ermöglicht und gefördert werden?
  • Welche Gesundheitsstrukturen und -angebote sind für gelingendes Altern für alle Mitglieder der Gesellschaft notwendig und auszubauen?
  • Wie kann mit Ungleichheit in der alternden Gesellschaft sowie mit regionalen Disparitäten umgegangen werden?
  • Welche Rolle spielt die Zunahme von Alterskrankheiten und Multimorbidität und wie können diese berücksichtigt werden?
  • Auf welche Weise kann soziale Teilhabe und Partizipation am gesellschaftlichen Leben gefördert werden?
  • Welchen Beitrag können neue Wohn- und Pflegeformen bieten und wie können diese allen Mitgliedern der Gesellschaft zugänglich gemacht werden?

 

Sie sind herzlich eingeladen! Alle weiteren Infos zur Anmeldung und zum Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer.

 

Wann: Mo, 25.06.2018
Wo: Katholischen Hochschule Freiburg, Gebäude 3, Raum 3500, Karlstraße 63, 79104 Freiburg

 

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