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Indigenes Wissen: Ressource und Herausforderung für die Soziale Arbeit & Entwicklung

Uhr

 

Indigenes Wissen ist eine Ressource, aber auch eine Herausforderung für die Profession Sozialer Arbeit und die Prozesse Sozialen Wandels. Nicht immer ist sofort einzuordnen, wie Werte aus Herkunftsländern und -kulturen und indigenes Wissen als Informationen für die Soziale Arbeit und für Entwicklungspraxen dienen können. Schon allein die Frage, was indigenes Wissen ausmacht, ist ein kontinuierlicher und aktueller Diskurs zwischen Lehrenden, Forschenden und PraktikerInnen. Aufgrund der global dominierenden zentraleuropäischen Sichtweise auf die Welt erscheint es relevant, herauszufinden, wie das System Soziale Arbeit (lokal, national, international) sensibel gegenüber anderem kulturellen Wissen und Werten sein kann.


Diese Fachtagung "Indigenes Wissen: Ressource und Herausforderung für die Soziale Arbeit und Entwicklung – Transfer zwischen Forschung und Praxis" bringt Lehrende, Forschende und PraktikerInnen zusammen, um interdisziplinär Fragen zu indigenem Wissen und verwandten Themen auf den Grund zu gehen. Im Versuch, die Brücke zwischen Theorie und Praxis zu schlagen, soll in dieser Fachtagung untersucht werden, wie indigenes Wissen einerseits eine Ressource für die Soziale Arbeit und Entwicklungszusammenhänge darstellen kann und andererseits auch eine Herausforderung für diese ist. Abschließend wird vor allem auf sozialarbeiterische Handlungsfelder im Bereich Migration in ausgewählten Regionen Europas Bezug genommen. Die Fachtagung wird Erfahrungen aus dem globalen Süden als auch aus dem globalen Norden einschließen und die mit indigenen Wissensformen und Werten konfrontierte soziale Arbeitspraxis Europas kritisch untersuchen.

 

Programm:                                                                                                          

 

9.00 Uhr, Ankunft und Registrierung

 

9.30 Uhr, Begrüßung

 

9.45 – 13.00 Uhr, Vorträge und Diskussionsrunde

  • Prof. Dr. Ute Straub (International Association of Schools of Social Work): Die Diskussion hinter der Integration von indigenem Wissens in die globale Definition der Sozialen Arbeit von 2014
  • Dr. Barbara Schellhammer (Hochschule für Philosophie München): Interkulturelle Philosophie in der Praxis: Indianische Gedanken in Kanada erleben
  • Dr. Volker von Bremen (freelance consultant development cooperation): Einführung in das indigene Wissenskonzept und Vorstellung eines Referenzrahmens zur Arbeit mit Indigenen Völkern
  • Prof. Dr. Ndangwa Noyoo (University of Cape Town): Soziale Arbeit und indigenes Wissen in Afrika

13.00 – 14.00 Uhr, Mittagspause


14.00 – 15.30 Uhr
, Workshops

  • Prof. Dr. Luise Behringer (Katholische Stiftunghochschule München): Die Stärke von Familiengruppen erkennen: indigenes Wissen in der Kindersozialhilfe in Aotearoa (Neuseeland)
  • Dr. Boia Efraime (Rebuilding Hope, UN Certified Stress Counselor, Mosambik): Vom globalen Süden lernen: ein kulturell-vermitteltes Modell für die Traumatherapie, basierend auf Forschungs- und Praxiserfahrungen in Mosambik
  • Michelle Mildwater (Hope Now, Dänemark): Der Fall von transnationalem Menschenhandel in Bezug auf indigene religiöse Glaubensvorstellungen: Herausforderungen und Erfahrungen aus europäischer Sicht

15.45 – 17.00 Uhr, Zusammenführen der Workshop-Ergebnisse und Endvortrag

  • Dr. Leo Igwe: Schnittpunkte zwischen indigenem Wissen und Glaubensvorstellungen von MigrantInnengemeinschaften und dem europäischen Sozialarbeitssystem

Conference language:  English and German (depending on speakers)

Wann: 15.02.2019, 9.00 - 17.00 Uhr
Wo: KSH, Campus München
Anmeldung bis zum 21.12.2018 unter https://eveeno.com/indigenous_knowledge

 

 

Indigenous Knowledge can be a resource both for social work as a profession and development and social change, as its underlying objective. However it is not very clear how values that are drawn from indigenous knowledge backgrounds can inform social work and development practices in various country situations and contexts. In fact, what constitutes indigenous knowledge is an issue of debate among scholars as well as development experts. Bearing in mind the overbearing influence of Eurocentric worldview, it is pertinent to explore how social workers and development practitioners can be sensitive to other cultural knowledge forms and values.


This conference brings together scholars and practitioners to explore the question of indigenous knowledge and related themes. In trying to bridge the gap between theory and practice, the event will examine how indigenous knowledge constitutes a resource and also poses a challenge to social work and development in Europe, especially in dealing with migrant and refugee communities in the various countries. The conference will draw experiences both from the global South as well as the North, whilst critically examining social work practices confronted with indigenous knowledge forms and values in Europe.

 

Time: 15.02.2019, 9.00 - 17.00 Uhr
Place: KSH, Campus München
Please register until 21.12.2018 using following link: https://eveeno.com/indigenous_knowledge

 

> further details and program

 

Foto: Adobe Stock/travelphoto

 

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