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Pflege-Robotik - Wo hilft technische Assistenz im Umgang mit Patienten und wo liegen die Grenzen?

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Auf den ersten Blick wirkt das Bild niedlich: Eine hochbetagte Dame umarmt den kleinen „Pepper“. Allerdings ist „Pepper“ nicht ihr Urenkel, sondern ein Roboter und der kann Empathie letztlich nur simulieren. Es wird viel diskutiert über den Einsatz von Pflege-Robotik, für manche eine segensreiche Innovation, für andere eine Horrorvision. Forschung und Industrie versprechen viel, Politik und Kassen hören es im Angesicht des eklatanten Pflegemangels gern und investieren.


Doch wie geht es den tatsächlich Betroffenen, den Pflege-Bedürftigen, die oft nicht nur körperlich eingeschränkt sind, und den Pflegenden, die ihren Beruf im Kontakt mit ihren Patienten ausüben wollen? Insgesamt jedenfalls sehen die Deutschen den Einsatz von Robotern in der Pflege eher skeptisch. Nach einer Umfrage der Körber-Stiftung befürchten über 80 Prozent, dass er zu weniger menschlicher Zuwendung führt. Ausgangspunkt aller Überlegungen dürfen nicht die technischen Machbarkeiten sein, sondern vielmehr die Frage, welche Art technischer Assistenz gute Pflege erleichtert. So haben auch
die bayerischen Bischöfe im vergangenen November verdeutlicht, „Pflege als Beziehungsgeschehen“ zu betrachten, „das von Menschenwürde und Empathie geprägt sein muss und nicht durch Technik ersetzt werden kann“.


Die Abendveranstaltung "Pflege-Robotik - wo hilft technische Assistenz im Umgang mit Patienten und wo liegen die Grenzen?", die vom SZ-Gesundheitsforum und der Katholischen Akademie in Bayern organisiert wird, will einen Überblick geben über die technischen Entwicklungen und konkrete Einsatz-Möglichkeiten von Pflege-Robotik. Sie wird aber auch ethische Aspekte deutlich machen. Eine Professorin und ein Professor der KSH München sind maßgeblich an der Programmgestaltung beteiligt: Prof. Dr. Constanze Giese übernimmt die Moderation, Prof. Dr. Daniel Flemming hält einen Vortrag zu Entwicklungen und Einsatzmöglichkeiten von Pflege-Robotik. Das detaillierte Programm und Details zur Anmeldung finden sich im Veranstaltungsflyer.

 

Wann: 22.10.2019, 18.00 Uhr

Wo: Katholische Akademie in Bayern, Mandlstraße 23, 80802 München

 

Bildquelle: Adobe Stock/Dörr und Frommherz

 

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