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Erfolgreich gestartet: das primärqualifizierende Studium Pflege B.Sc.

 

Die KSH München bietet seit diesem Wintersemester den 7-semestrigen Bachelorstudiengang „Pflege B.Sc.“ an. Sie gehört somit zu den ersten Hochschulen in Bayern, die in der Pflege primärqualifizierend ausbilden – und künftig sowohl die theoretische als auch praktische Ausbildung ihrer Studierenden entscheidend mitverantwortet.


Die Dekanin der Fakultät Gesundheit und Pflege, Prof. Dr. Anita Hausen, hieß die Erstsemester herzlich willkommen und beglückwünschte die Studentinnen und Studenten zu ihrer Entscheidung: „Sie werden in ihrem späteren Berufsleben maßgeblich zu der Zukunfts- und Tragfähigkeit der pflegerischen Versorgung von Menschen aller Altersstufen beitragen. Die Anforderungen wachsen – mittlerweile erkranken deutlich mehr Menschen chronisch, die Krankheitsbilder werden komplexer, medizinisch-pflegerisches Wissen wird immer wichtiger“, sagt sie aus Sicht der Versorgungsforschung in ihrer Ansprache mit Nachdruck.


Die Praxisanteile des Studiums sind hoch angesetzt. Wie in der Ausbildung an Berufsfachschulen (BFS) wird stark darauf geachtet, dass praxisbezogene Kompetenzen frühzeitig vermittelt und erworben werden. Die „Ausbildung am Bett“ wird komplementiert durch Theorienanteile an der Hochschule. Die Studierenden von Pflege B.Sc. werden, so ein zentrales Studienziel, zur professionellen Ausübung der Pflege mit erweitertem Aufgabenspektrum ausgebildet. Sie werden später in der Lage sein, Menschen aller Altersgruppen evidenzbasiert zu betreuen und zu begleiten – auch, indem sie konzeptionelle und qualitätsentwickelnde Aufgaben im Pflegekontext übernehmen.


In der ersten Studienphase geht es unter anderem um die Vermittlung wissenschaftlicher Grundlagen und um die Einübung praktischer Skills wie z. B. der Vitalzeichenkontrolle. Die Hochschule nutzt dafür ihre Skills- und Simulationslabore, die erst vor wenigen Jahren in ihrer räumlichen Kapazität erweitert und mittlerweile ein wichtiger Baustein in der Ausbildung an der KSH München sind. Prof. Dr. Carolin Paul, Professorin für Bildung in der Pflege, wird die Module in den hochschuleigenen Laboren umsetzen: „Im Skills- und Simulationslabor werden die Studierenden entlang von fallbasierten Simulationen auf den Praxiseinsatz vorbereitet. Wir werden zunächst z. B. Vitalzeichen wie Blutdruck, Puls oder Atmung ermitteln; führen die Basishygiene unter Einhaltung von Richtlinien durch; lernen Verschiedenes über die Körperpflege und rückenschonendes Arbeiten. Der Vorteil der Labore: Die Studierenden sind hier zunächst in einem geschützten Umfeld, sie können sich ausprobieren und nachfragen.“ Im Dezember beginnt dann die erste Praxisphase in unterschiedlichen Einrichtungen der Akut,- Langzeit und ambulanten Pflege.


Prof. Dr. Anita Hausen freut sich über den erfolgreichen Start und die Implementierung von „Pflege B.Sc.“. „Das Studium ist noch relativ jung und die Akademisierung in der Pflege muss durchaus noch weiter voranschreiten. Ich bin mir allerdings sicher, dass wir als Hochschule mit der Einführung von Pflege B.Sc. einen wichtigen Schritt gehen – und das Studium in den kommenden Jahren sukzessive ausgebaut wird.“

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