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Wie kann die Integration von akademisierten Pflegefachkräften gelingen?

 

23 Studierende der Studienrichtungen Pflegemanagement (B.A.) und Pflege dual (B.Sc.) folgten Ende Januar der Einladung der Pflegedirektion an das Universitätsklinikum Regensburg (UKR), um sich vor Ort darüber zu informieren, in welcher Form und mit welchen Aufgabengebieten hochschulisch ausgebildete Pflegefachpersonen im Berufsalltag integriert werden.

 

Bei den akademisch ausgebildeten Pflegefachkräften – insbesondere den Studierenden der Fachrichtung Pflege dual – bestehen oft Unsicherheiten, wie ihre berufliche Zukunft in den einzelnen Organisationen aussehen wird und wie sich das in der Theorie erlernte Wissen erfolgreich in die Praxis integrieren lässt. Ziel der Veranstaltung war es daher, den Studierenden Einsatzmöglichkeiten und Berufsperspektiven nach dem Studienabschluss aufzuzeigen. Zeitgleich konnten aber auch die Erwartungen von Arbeitgeberseite an die Studierenden formuliert werden.

 

Der Besuch am Klinikum entwickelte sich als voller Erfolg. Die Studierenden konnten viele Fragen stellen und Antworten finden, die sie in ihrem Entschluss, zu studieren, bestätigten. Im Folgenden finden sich ein paar ausgewählte O-Töne der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

 

Verena Felser: Vielen Dank, dass wir heute die wunderbare Gelegenheit hatten im UKR zu erfahren, wie Pflegekräfte mit Studienabschluss sinnvoll integriert werden können. Der Tag heute hat uns doch sehr motiviert auch in unserem Krankenhaus verschiedene Wege zu finden, um vor allem die Pflege dual-Studierenden bzw. Absolventen besser (oder überhaupt) einzubinden.

 

Rebecca Giese: Wir konnten aus dem Tag viele neue Ideen und Eindrücke gewinnen. Wir haben gesehen, wie akademische Pflegekräfte erfolgreich in die Praxis implementiert werden können. Gleichzeitig erhielten wir einen Einblick in klinische Pflegewissenschaften und insbesondere auch der Pflegeforschung. Wir waren sehr begeistert von dem Engangement und der persönlichen Einstellungen der Organisatoren und Referenten - würden alle "so denken", wäre die Pflege schon "weiter".

 

Natalie Glabow und Jannik Schubert: Die Exkursion war eine schöne Erfahrung und praktische Abwechslung zum sich dem Ende zuneigenden Studium. Vor allem im Hinblick auf den Bachelorabschluss und unseren Einsatz in der Praxis konnten wir für uns interessante Einblicke in den akademischen Berufsalltag am UKR gewinnen. Wir konnten uns hierüber gut untereinander und mit dem Personal des UKRs austauschen und vernetzen. Der Tag war zudem sehr heiter und hat Spaß gemacht.

 

Andrea Wengler: Ich für meinen Teil nehme sehr viel aus dem heutigen Tag mit. Meine utopische Vorstellung, dass uns ein perfektes Konzept für Pflege dual-Absolventen auf Station präsentiert wird, wurde natürlich nicht erfüllt, aber von dieser Wunschvorstellung bin ich auch relativ schnell wieder abgekommen. Dennoch haben mich die positive Einstellung hinsichtlich der Akademisierung der Pflege und der Wille, etwas verändern zu wollen und auch direkt in die Tat umzusetzten, nachhaltig beeindruckt. Ich nehme sehr viel Motivation für den weitern Weg mit, denn gerade in den letzten Zügen des Studiums kommen doch die Fragen nach dem Sinn und dem weiteren beruflichen Weg auf. Aber dem heutigen Tag kann ich ganz klar sagen, dass eine Akademisierung der Pflege wichtig und sinnvoll ist. Den Satz „Man muss dahin gehen, wo die Leute einen fordern und auch wollen und nicht an hoffnungslosen Fronten kämpfen“ merke ich mir und nehme ihn als Leitmotiv mit.

 

> Einen ausführlicheren Text zum Ablauf des Tages finden Sie auf der Website des Universitätsklinikums Regensburg

 

Bildquelle: Universitätsklinikum Regensburg

 

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