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In Krisenzeiten noch bedeutsamer als sonst: der gesellschaftliche Beitrag der KSH München

 

Die Corona-Pandemie stellt die Gesundheitssysteme weltweit vor eine große Herausforderung. Steigen die Zahlen der Infizierten exponentiell, so werden viele Klinken und Krankenhäuser sehr bald an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen – und das auch hier in Deutschland und somit in einem der Länder, dessen Gesundheitssystem im internationalen Vergleich zu den besseren gehört. Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, reagiert Deutschland nun mit politischen Regularien auf Bundes- bzw. Länderebene: Läden und Gastronomie bleiben geschlossen, Versammlungen größerer Gruppen sind bis auf Weiteres nicht erlaubt, die Menschen sind aufgefordert zu „Social Distancing“. Gleichzeitig arbeiten die Bundesländer auf Hochtouren daran, ihre medizinischen und pflegerischen Ressourcen aufzustocken und sich auf einen Anstieg in der Intensivversorgung der Covid-19-Erkrankten vorzubereiten.

 

Mit Ausbruch der Pandemie wird von Woche zu Woche deutlicher, wie wichtig ein tragfähiges Gesundheits- und Sozialsystem ist. „Unsere Gesellschaft ist jetzt akut darauf angewiesen, Fachkräfte zu mobilisieren, die mit Sachverstand und Fachwissen mit den sich gerade sehr stark veränderten Rahmenbedingungen in der Praxis umgehen können“, sagt Präsident Prof. Dr. Hermann Sollfrank. „Die KSH München, die traditionell im Bereich Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege und in pädagogischen Berufen ausbildet, leistet aufgrund ihres spezifischen Profils aktuell einen nicht unerheblichen Beitrag in der Kompensation des Fachkräftemangels auf Landesebene.“ Die Studierenden sind in der Coronakrise – im Rahmen ihres Praktikums und darüber hinaus – in verschiedensten relevanten Bereichen aktiv, z. B. in der pädagogischen Betreuung von (Klein-)Kindern; in der Seelsorge; in der Unterstützung vulnerabler Menschengruppen, die aufgrund ihres Alters oder von Vorerkrankungen nicht in der Lage sind, sich selbst zu versorgen. Auch folgen Studentinnen und Studenten an der Fakultät Pflege und Gesundheit aktuell dem Aufruf des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, sich als Pflegekräfte aktiv am Kampf gegen die Corona-Pandemie zu beteiligen. „Die Hochschule wird dieses Engagement in den kommenden Wochen und Monaten selbstverständlich unterstützen und gemeinsam mit dem Ministerium Sonderregelungen im Studienverlauf finden“, betont die Vizepräsidentin für Studium und Lehre Prof. Dr. Birgit Schaufler.

 

Die Bindung von Fachkräften: Ein Diskurs, der geführt werden muss

Die KSH München dankt ihren Mitgliedern für ihren Einsatz und freut sich aufrecht über die positiven Rückmeldungen ihrer Praxispartner, die in den letzten Tagen an der Hochschule eingegangen sind. Die Studierenden werden vor allem „für ihr hohen Einsatz vor Ort und ihr vorausschauendes Verhalten in der derzeitigen Situation“ gelobt. Gleichzeitig ist es der Hochschule ein großes Anliegen, sich in dieser herausfordernden Zeit zu positionieren und ihre Expertise in den Feldern einzubringen, die jetzt besonders gefordert sind. In den vergangenen Tagen wurden immer wieder Stimmen laut, die „auf die Löcher in unserem Gesundheitssystem“ hinweisen. Der Fachkräftemangel zeichnete sich schon lange vor der Coronakrise ab, nur erfährt das Fehlen von qualifiziertem Personal allerdings eine ganz neue Dimension. Als Profilhochschule beteiligt sich die KSH München schon seit vielen Jahre am politischen Diskurs über die gesellschaftliche und finanzielle Aufwertung von Berufen im pädagogischen, pflegerischen und im sozialen Bereich. Eine Diskussion, die nun auch vor dem Hintergrund der ad-hoc-Maßnahmen im öffentlichen Leben zwingend fortgeführt werden muss.

 

Bildquelle: Adobe Stock/ vectorfusionart

 

Hochschule , München