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„Kinderlesenacht“ als Praxis III-Projekt in der Sozialen Arbeit

 

Unter dem Motto „Zauberwald“ hat am 10. auf den 11. Mai 2019 die Kinderlesenacht der evangelischen Kirchengemeinde Tutzing/ Bernried stattgefunden. In Zusammenarbeit mit der Jugenddiakonin Frau Beatrix Bayerle wurde es uns, Ella-Marie Winkelmann und Annika Lendner, ermöglicht die zweite Lesenacht im Jahr 2019 zu gestalten. Wir studieren beide an der Katholischen Stiftungshochschule München am Campus Benediktbeuern im sechsten Semester Soziale Arbeit (B.A.). Dabei ist ein Teil unserer hochschulischen Ausbildung die Planung und Durchführung eines Projektes mit sozialem Engagement.


Nach einer gründlichen Planungsphase in Zusammenarbeit mit Frau Bayerle und einer Gruppe von JugendleiterInnen und KonfirmandInnen konnte die Kinderlesenacht am 11. Mai mit 28 Kindern am frühen Abend beginnen. An die Kinderlesenacht hatten wir keine konkreten Erwartungen. Wir waren allerdings gespannt auf die Kinder und darauf, ob organisatorisch alles klappt. Da die Kinderlesenacht schon zuvor stattgefunden hatte, wussten wir, dass die Kinder das Angebot immer gut angenommen und Spaß gehabt haben. Wir waren demnach sehr zuversichtlich, dass das auch bei der von uns geplanten Kinderlesenacht der Fall sein wird.

 

Ziel für uns war es, die Kinderlesenacht so schön es geht nach unseren Möglichkeiten zu gestalten, den Kindern Spaß zu bereiten und viele Erfahrungen zu sammeln, um für die Zukunft zu lernen. Damit die Kinder sich untereinander und die BetreuerInnen kennenlernen, spielten wir zu Beginn der Lesenacht Spiele und haben anschließend gemeinsam zu Abend gegessen. Hierbei waren Spiele wie „das Evolutionsspiel“, „kotzendes Känguru“, „Krokodil-Alarm“ und „Obstsalat“ besonders beliebt. Im Anschluss daran bauten wir gemeinschaftlich die Schlaflager von den Kindern auf. Der Phantasie waren hier keine Grenzen gesetzt: Die Kinder haben kreative Höhlen und Lager aufgebaut, um es sich für die Übernachtung gemütlich zu machen.

 

Getreu dem Motto „Zauberwald“ wurde in vier liebevoll gestalteten Leseecken im Gemeindehaus und in der Evangelischen Kirche Tutzing in Kleingruppen gelesen. Besonders freuten wir uns darüber, dass einige der Kinder den Mut gefasst haben, für die Gruppe vorzulesen. Gelesen wurde aus Büchern verschiedener Genres, von Fantasy über Märchen und Romane, die für die Altersgruppe zweite bis vierte Klasse geeignet sind. Darunter waren beispielsweise die Märchensammlung von Astrid Lindgren, „Harry Potter“ von J. K. Rowling, „Das Geheimnis von Bahnsteig 13“ und „Annika und der Stern von Kazan“ von Eva Ibbotson oder „Eragon“ von Christopher Paolini vertreten. Die Lesegruppen haben sich daran orientiert, welche Bücher sie selber in dem Alter gelesen haben und danach ausgewählt, um den Lesestoff altersgerecht gestalten. Nach einem Betthupferl sind alle ins Bett gegange, um am nächsten Morgen mit anregender Morgengymnastik in den Tag zu starten. Die Veranstaltung wurde nach einem gemeinsamen Frühstück beendet und die Kinder glücklich in die Hände ihrer Eltern übergeben.


Wir haben die Lesenacht veranstaltet, um die Kinder aus der Umgebung zusammen zu führen und um ihnen einen gemeinsamen Raum für Kreativität zu bieten. Die Kinder sollten ermutigt werden, vor der Gruppe zu lesen und beim Schlaflager-Bauen ihre eigenen Ideen umzusetzen. Die gewählte Zielgruppe sind Kinder von der zweiten bis zur vierten Klasse, um keinen zu großen Altersunterschied entstehen zu lassen. Jungen wie Mädchen können an den Lesenächten teilnehmen, zu unserer Lesenacht waren 23 Mädchen, jedoch nur fünf Jungs angemeldet. Am Ende der Lesenacht waren krankheitsbedingt nur noch zwei Jungen und 22 Mädchen unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Von den Kindern gab es eine positive Rückmeldung über die Lesenacht, was für uns der wohl größte Gewinn war.


Unser besonderer Dank gilt der Jugenddiakonin Frau Beatrix Bayerle, den Jugendleiterinnen Josy Schäfer, Eva Kuhn sowie Lena Ulrich, den Trainees Isabel Niesmann und Amelie Gniwotta und der Konfirmandin Anja Kuhn, die es uns ermöglicht haben die Lesenacht gemeinsam zu gestalten und durchzuführen.

 

Text und Foto: Ella-Marie Winkelmann und Annika Lendner

 

Benediktbeuern , Studierende