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Kirche in der Coronakrise: Eine Studie des Kompetenzzentrums "Zukunft Alter" und des Bistums Augsburg

 

Die Corona-Pandemie und ihre einhergehenden Maßnahmen, um die Verbreitung des Virus einzudämmen, erreichte alle Bereiche unserer Gesellschaft – ob Schulen, Kindertageseinrichtungen, Gastronomie, Kultur oder auch das kirchliche Leben. Die Kontaktbeschränkungen führten dazu, dass soziale Interaktion neugestaltet und gedacht werden musste. Größere Veranstaltungen wurden abgesagt, darunter auch alle öffentliche Gottesdienste.

 

Gerade für älteren Menschen ergab sich daraus eine ganz besondere Situation. Sie konnten weder am Gottesdienst noch an den gewohnten Treffen der Seniorinnen und Senioren teilnehmen. Im Gegenteil: Als Gruppe hohen Risikos für einen schweren Krankheitsverlauf waren sie dazu angehalten, sich sogar von den anderen Generationen innerhalb der eigenen Familie zu isolieren. In Alten- und Pflegeheimen musste Angehörigen, Seelsorgerinnen und Seelsorgern sowie anderen Dienste zunächst der Zugang verweigert werden, um die Bewohnerinnen und Bewohner vor einer Infektion zu schützen.
Stellt sich die zentrale Frage, wie ältere Menschen die Zeit der Ausgangsbeschränkungen, in der auch keine Gottesdienste stattfanden, erlebt haben? Im Rahmen der Studie „Kirche in der Corona-Krise“, die vom Kompetenzzentrum »Zukunft Alter« der KSH München in Zusammenarbeit mit dem Bistum Augsburg durchgeführt wurde, werden die Bedürfnisse, Erwartungen und Erfahrungen älterer aktiver Gemeindemitglieder zur Zeit des Lockdowns erfasst. Um die Ergebnisse zu erheben, sprach das Projektteam unter der Leitung von Dr. Andrea Kenkmann und Prof. Dr. Joachim Burkard mit älteren aktiven Gemeindemitgliedern der Diözese.

 

Überraschend: Zwar vermissten die Befragten die Gottesdienste in der Kirche, doch die verschiedenen Alternativangebote der Kirche wurden vielfach genutzt und positiv bewertet. Auch der Friedhof gewann als Ort der Begegnung an Bedeutung. Und während ältere Menschen in den Medien oft auf ihre Schutzbedürftigkeit reduziert werden, zeigt sich in dieser Studie ein anderes Bild. Ältere Menschen treffen autonom die Entscheidung, welche Risiken sie eingehen.

 

Die aufschlussreichen Ergebnisse der Studie liegen nun als Bericht vor, den Sie sich hier herunterladen können:

 

> Studienbericht als PDF-Datei

 

Ihr Kontakt bei Rückfragen:

Dr. Andrea Kenkmann

Telefon: +49 8857 88-554

E-Mail: andrea.kenkmann@ksh-m.de

 

 

Bildquelle: Adobe Stock/bilderstoeckchen

 

 

 

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