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Mit Musik mehr machen: Foto-Ausstellung „Zukunftsmusik“ im Kloster Benediktbeuern gibt Einblicke in die MUZA

KSH München, Campus Benediktbeuern,

Auf dem Campus Benediktbeuern der Katholischen Stiftungshochschule München wurden die ersten Absolventinnen und Absolventen der „MUZA“, der musikpädagogischen Zusatzausbildung gefeiert. Begleitet hat sie der Fotograf Ralf Gerard, dessen Bilder im Rahmen der Ausstellung „Zukunftsmusik“ noch bis zum 31. Januar 2020 in den Räumen der Hochschule im Nordflügel des Klosters zu sehen sind.

 

Benediktbeuern, im November 2019 – Seit 2016 gibt es die sogenannte „MUZA“, die musikpädagogische Zusatzausbildung, die deutschlandweit einzigartig in dieser Form nur von der Katholischen Stiftungshochschule München auf dem Campus Benediktbeuern angeboten wird. Am 23. November wurden die ersten Absolventinnen und Absolventen feierlich verabschiedet, am Abend zuvor hatten sie bereits im Rahmen der Vernissage zur Ausstellung „Zukunftsmusik“ bei einem musikalischen Flashmob gezeigt, was sie während der sechs Semester erlernt und erlebt haben.

Während die Ausstellungsbesucher die großformatigen Fotos betrachteten, erklangen aus unterschiedlichen Ecken des Kreuzgangs die ersten Töne des Carmina-Burana-Liedes „Tempus est iocundum“ (zu Deutsch etwa „freudvoll ist die Zeit“), die sich schnell zu einem wirbelnden Klangteppich aus Stimmen zusammenfügen, und die ausgestellten Fotos regelrecht untermalen.


Anschließend begrüßte Prof. Dr. Hermann Sollfrank, Präsident der KSH München, die rund 80 Gäste: „Als wir 2014 die erste Idee für eine solche Zusatzausbildung hatten, war dieser Bereich noch völliges Neuland für uns. Mittlerweile ist die MUZA in höchstem Maße gewinnbringend für uns, und wir haben mit der Implemenitierung und dem Ausbau dieser Ausbildung verstanden, was mit Musik möglich wird.“ Welche Konzentration und Begeisterung etwa beim Bauen von eigenen Instrumenten, beim Ausprobieren von Alltagsgegenständen als Klangkörper oder beim gemeinsamen Singen bei den Studierenden herrschen, zeigt sich deutlich an den Fotografien von Ralf Gerard. Der Antdorfer Fotograf hat in eindrücklichen Bildern festgehalten, worum es bei der studienbegleitenden Zusatzausbildung geht: Sie zeigen soziale Beziehungen, die durch neue Lernorte und Lernarrangements entstehen; bei der wöchentlichen Ensemblepraxis etwa, die von Fabian Gierscher betreut wird, steht neben der Musik die soziale Interaktion im Mittelpunkt. Fabian Gierscher hatte ein eigenes Tonstudio, bevor er Soziale Arbeit an der KSH München, Campus Benediktbeuern studierte. Er setzt und setzte bereits maßgebliche Impulse im Curriculum und sorgt für die Reflexion der pädagogischen Praxis.

Im Rahmen der Zusatzausbildung erarbeiten die Studierenden in verschiedenen Praxis-Projekten eigene musikpädagogische Konzepte, die oft in Kooperationen mit Schulen in der Umgebung umgesetzt werden. So haben beispielsweise Zweitklässler der Grundschule Kochel mit selbstgebastelten Instrumenten ihre Schulhymne vertont und eine sechste Klasse der Mittelschule in Geretsried hat zusammen ein ganzes Hörspiel produziert. Aber nicht nur für die Kinder- und Jugendarbeit ist Musik als Medium immer wieder eine Bereicherung, auch in der Arbeit mit älteren Menschen gibt es viel zu tun für die Absolventinnen und Absolventen der MUZA.


Die Psychologie-Professorin Dr. Christine Plahl, die die Zusatzausbildung leitet, erklärt: „Unser Ziel ist es, Lernen ganz neu zu denken.“ So soll ausgehend von der MUZA an der KSH im Kloster Benediktbeuern auch ein Ort für Community Music entstehen, um möglichst vielen Menschen die Gelegenheit zum gemeinsamen Musizieren und Singen zu geben. Wie das funktionieren kann, erlebten die Besucher der Vernissage am 22. November eindrücklich, als alle zusammen eine kleine einfache Melodie intonierten. Nach und nach fielen die Studentinnen und Studenten mit Rhythmus- und Textelementen ein, bis ein komplexer Song entstand. Ganz ohne Üben, sich Abmühen oder langes Proben. Fotograf Ralf Gerard freut sich: „Ich darf mit meinen Fotos den Spirit und die Energien, die in der MUZA stecken, weitergeben.“ Denn auch, wenn die Musik nicht mehr zu hören ist, auf seinen Fotos sind die Momente eingefangen und so hallt der Klang noch lange nach.

Bilder:
Ausstellungsbesucher bei der Vernissage (Foto: Alexandra Hessler)
Stolz auf die MUZA: Studiendekan Pater Prof. Dr. Bernhard Vondrasek, Fotograf Ralf Gerard, MUZA-Leiterin Prof. Dr. Christine Plahl, MUZA-Referent Fabian Gierscher, Hochschulpräsident Prof. Dr. Hermann Sollfrank und MUZA-Lehrbeauftragte Chorleiterin Andrea Fessmann

Ausstellung „Zukunftsmusik“ – Wann und wo?

Die Ausstellung ist in den Räumen des Campus Benediktbeuern der Katholischen Stiftungshochschule München im Nordflügel des Klosters im 1. Stock noch bis 31. Januar 2020 zu sehen.


 

Presse Kontakt

Dr. Alexandra Hessler

Tel.: +49 157 8583 29 87

E-Mail-Adresse: alexandra.hessler.ext@ksh-m.de

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