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Neu an der KSH München: der primärqualifizierende Bachelorstudiengang Pflege (B.Sc.)

KSH, Campus München,

Zum Wintersemester 2020/21 führt die KSH München den primärqualifizierenden Bachelorstudiengang „Pflege (B.Sc.)“ ein. Der neue Studiengang löst das bisherige duale Studienangebot „Pflege dual“ ab, das 2009 an der Hochschule eingeführt wurde und nun nicht länger den gesetzlichen Vorgaben des Pflegeberufegesetzes entspricht. Die aktuelle Krisensituation zeigt mehr als deutlich, wie abhängig ein intaktes Gesundheitssystem von qualifiziertem Fachpersonal ist – als Profilhochschule hat sich die KSH München mit ihrer Fakultät Gesundheit und Pflege und ihren spezifischen Studiengängen schon vor vielen Jahren in der Akademisierung der Pflege positioniert. Das Studium Pflege (B.Sc.) profitiert von gewachsener Erfahrung, hoher Praxisanbindung und wissenschaftlicher Expertise.

 

Zum kommenden Wintersemester startet der primärqualifizierende Studiengang „Pflege (B.Sc.)“ an der KSH München mit 50 zu vergebenden Studienplätzen. Die Regelstudienzeit beträgt 7 Semester in Vollzeit, das Studium mündet im Bachelor of Science und in der Berufszulassung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann. Die KSH München, deren Fakultät für Gesundheit und Pflege zu den größten und ältesten Fakultäten in Bayern zählt, geht mit der Einführung einen weiteren Schritt in der Akademisierung der Pflege. „In Deutschland fehlt es an Pflegefachpersonal, das pflegewissenschaftliche Erkenntnisse in die Pflegepraxis überführt“, sagt Prof. Dr. Anita Hausen, Dekanin der Fakultät Gesundheit und Pflege. „Vor dem Hintergrund der steigenden Anforderungen im Gesundheitssystem, sind wir allerdings mehr und mehr auf Fachkräfte angewiesen, die eine wissenschaftliche Ausbildung mitbringen. So steigt beispielsweise die Zahl an chronisch, oftmals multimorbid erkrankten Menschen weiter an; zudem bringt der medizinisch-technische und pflegerische Fortschritt komplexer werdende Versorgungsprozesse mit sich, die mehr Steuerung und zusätzliche Kompetenzen zwingend erforderlich machen. Ich begrenze mich hier nicht auf die Versorgung älterer Menschen, sondern schließe die fachkundige Pflege von Menschen aller Altersstufen ein.“ Mit dem Studienangebot „Pflege dual“, das bereits 2009 erfolgreich an der KSH München eingeführt und nun durch „Pflege (B.Sc.)“ ersetzt wird, ist bereits nachweislich die Integration von wissenschaftlichen Belegen in die Pflegepraxis gelungen: „Pflege dual ist als ein wichtiger Einstieg in die Akademisierung der Pflege und als Wegbereiter für die primärqualifizierende hochschulische Pflegeausbildung zu bewerten.“

 

Hochschulpräsident Prof. Dr. Hermann Sollfrank sieht in der Weiterentwicklung des Studienangebots zu einem grundständigen Studium vor allem auch den unerlässlichen Beitrag, den die Hochschule zur Professionsentwicklung leistet – auch vor dem Hintergrund der derzeitigen Krisensituation und dem lauten Ruf nach qualifiziertem Fachpersonal in der Pflege: „Die akademische grundständige Pflege ist für die Zukunft des Pflegesektors von großer Bedeutung und unsere Hochschule leistet mit dem Studienangebot Pflege (B.Sc.) einen Beitrag zur zukünftigen Ausgestaltung von Profession, Wissenschaft und Organisation, um den Herausforderungen – die in den letzten Jahren deutlich zugenommen haben – gewachsen zu sein.“

 

Mit dem primärqualifizierenden Studienangebot verantwortet die Hochschule also künftig sowohl die theoretische als auch praktische Ausbildung der Studierenden. Die Praxiseinsätze werden, in Kooperation mit den jeweiligen Praxiseinrichtungen, seitens der Hochschule koordiniert und fachlich begleitet. Sie gliedern sich in Pflicht-, Vertiefungs- und in weitere Einsätze bzw. Stunden zur freien Einteilung (insgesamt: 2300 Praxisstunden). Mindestens 400 Stunden sind in der allgemeinen und ambulanten Akut- und Langzeitpflege zu entrichten; 210 Stunden werden in den Skills- und Simulationslaboren der KSH München erbracht. „Durch die Simulation mit Puppen oder Schauspielpatienten können die Lernenden in einem geschützten Raum erste Erfahrungen sammeln und den ‚Ernstfall‘ üben“, sagt Prof. Dr. Birgit Schaufler, Vizepräsidentin für Studium und Lehre an der KSH München. Die Praxisstunden sind gesetzliche Pflicht, genauso wie die stets enge Verzahnung von Theorie und Praxis als eine der wichtigsten ministeriellen Vorgaben zur Durchführung des Studiums: „Lehre und Studium finden an unserer Hochschule traditionell in sehr enger Anbindung an die Praxis statt“, so Vizepräsidentin Schaufler weiter. „In der Metropolregion München konnten wir uns ein solides und stabiles Netzwerk an Praxispartnern im klinischen und außerklinischen Umfeld aufbauen. Nicht zuletzt durch den Vorgängerstudiengang Pflege dual und aber auch durch das Bachelorstudium Hebammenkunde, das wir im vergangenen Jahr in Bildungspartnerschaft mit dem Klinikum der LMU München implementiert haben. So können wir unseren Studierenden attraktive Einsatzorte in der Praxis bieten, an denen sie gut begleitet sind. Sie wenden dort an, was sie an der Hochschule gelernt haben und bringen ihre Erfahrungen aus der Praxis wieder in den theoretischen Unterricht mit. Dieser Austausch trägt zum Studienerfolg bei.“

 

Der Bachelorstudiengang Pflege befähigt zur Arbeit in pflegepraktischen Handlungsfeldern. Menschen aller Altersstufen sollen durch evidenzbasiertes Pflegehandeln – und somit auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse – bei der individuellen Krankheitsbewältigung unterstützt werden. Diese pflegerische Unterstützung findet in unterschiedlichen Fachgebieten und Versorgungsbereichen statt, also z. B. in Kliniken, ambulanten Diensten oder Altenhilfe- bzw. Behinderteneinrichtungen. Das Studium der Pflege an der KSH München bereitet seine Absolventen darauf vor, hochkomplexe Pflegeprozesse wissenschaftsbasiert zu steuern und zu gestalten; die Weiterentwicklung der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung mitzugestalten; wissenschaftsbasierte Lösungsansätze zur Verbesserung beruflicher Handlungsfelder zu implementieren und an der Entwicklung von Qualitätsmanagementkonzepten, Leitlinien und Expertenstandards mitzuwirken.

 

> Die Mitteilung als PDF-Datei

> Interview mit Dekanin Prof. Dr. Anita Hausen

> Studiengangswebseite

 

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