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Die KSH München verabschiedet 59 Bachelors vom Campus Benediktbeuern

KSH, Campus Benediktbeuern,

Am 8. März 2019 galt es für 59 Studierende der 'Sozialen Arbeit' und der 'Religionspädagogik und kirchlichen Bildungsarbeit' Abschied vom Campus Benediktbeuern zu nehmen: In einer stimmungsvollen Feier bekamen sie im Barocksaal des Klosters ihre Bachelor-Zeugnisse überreicht. 

 

Benediktbeuern, 8. März 2019 – Als sie sich entschlossen habe, nach Benediktbeuern zum Studieren zu gehen, sei sie öfter gefragt worden, was sie denn so machen könne in so einem kleinen Dorf. „Heute weiß ich: es geht nicht darum, was man machen kann, sondern mit wem man etwas machen kann!“ erzählt Miriam Röcker, die stellvertretend für alle Absolventen eine anrührende Ansprache hält. Das Besondere an Benediktbeuern sei, dass man die sieben Semester bis zum Bachelor mit wundervollen Menschen verbringe und Freunde gewinnt, mit denen man eng zusammenwächst.


Die Feier hatte stimmungsvoll mit dem Song „Time of our lives“ von Tyrone Wells begonnen, den drei Studierende der Musikpädagogischen Zusatzausbildung MUZA intonierten. Danach ergriff Vizepräsidentin Martina Wolfinger das Wort und gratulierte den rund 150 Anwesenden, zu denen auch Familien und Freunde gehörten: „Heute haben Sie alle Anlass zu ganz viel Stolz!“. Sie freue sich besonders darauf, einige vielleicht bald als Kollegen begrüßen zu können. Wolfinger wies darauf hin, dass mittlerweile nach dem Master auch eine Promotion an der KSH möglich sei.


Wie das im Studium Erlernte tatsächlich ganz praktisch umgesetzt werden kann, zeigt z. B. die Broschüre „Lust auf Natur in unseren Gärten“, die Studierende als Praxis-3-Projekt erstellt hatten und die nun bundesweit verteilt wird. Wie es dazu kam, erläuterte Professor Wolfgang Kral in seinem Festvortrag, der einen Bogen spannte von der „Artenvielfalt in der Politik“, dem Volksbegehren, über die Biene als sozialem Wesen bis hin zu Demokratie und der jugendlichen Klimaaktivistin Greta Thunberg. Kral betonte, dass junge Menschen frischen Wind in die Politik bringen müssen, gemäß dem Max-Frisch-Zitat „Demokratie bedeutet, sich in die eigenen Angelegenheiten einzumischen“.

 

Dass die Absolventinnen und Absolventen nun bereit sind, in verschiebenden Feldern aktiv zu werden, beweist die Bandbreite der Themen und der konkrete Praxisbezug ihrer Bachelorarbeiten aus den verschiedenen Vertiefungsbereichen der Hochschule. Dazu gehören etwa „Soziale Arbeit und berufliches Handeln in den Erziehungshilfen“, „Migrationssozialarbeit“ oder „Berufliches Handeln in Bereichen der medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation“. Die angehenden Sozialarbeiter (30 Frauen und 20 Männer) und Religionspädagogen (acht Frauen und ein Mann) beschäftigten sich zum Beispiel mit Lösungsansätzen für pflegende Angehörige, die oft einen Spagat machen müssen zwischen ihren eigenen Bedürfnissen und den zu Pflegenden. Es geht in den Arbeiten um Behindertensport, um die Möglichkeiten sozialer Arbeit in der ambulanten Onkologie oder Konzepten, wie mit „Jungend im Rechtsdrall“ oder „Tod und Trauer bei Kindern im Grundschulalter“ umgegangen werden kann.


Mit ihren Arbeiten erreichten sie zusammen einen Notendurchschnitt von 1,9 in der Sozialen Arbeit bzw. von 1,8 in der Religionspädagogik. Siebenmal wurde ein „sehr gut“ vergeben, jeweils eine Absolventin und ein Absolvent bekamen sogar ein Zeugnis „mit Auszeichnung“ überreicht. Nun geht es bei einigen direkt mit einer Anstellung weiter, der/die eine oder andere bleibt auch der Hochschule erhalten und schließt einen Masterstudiengang an. Wie es Miriam Röcker unter tosendem Applaus formuliert: „Heute ist zwar das Ende des Studiums erreicht und wir verabschieden uns vorerst von der Hochschule. Nicht aber von unseren Freunden – deshalb ist es auf alle Fälle ein ‚Auf Wiedersehen‘!“

 

Presse Kontakt

Dr. Alexandra Hessler

Tel.: + 89 157 858329 87

E-Mail-Adresse: alexandra.hessler.ext@ksh-m.de

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