Datum
17.07.2026
Uhrzeit
09.00 - 16.30 Uhr
Campus
München
Raum
vor Ort im Ellen-Ammann-Seminarhaus und digital auf Zoom
Adresse
Preysingstraße 95, 81667 München
Anmeldung
Anmeldeformular
Wie lassen sich freiheitsentziehende Maßnahmen in der Pflege vermeiden oder zumindest die Belastungen daraus verringern – und welche Rolle können neue Technologien dabei spielen? Der Fachkongress zum Werdenfelser Weg an der Katholischen Stiftungshochschule München greift diese zentrale Frage auf und bringt aktuelle pflegerische, rechtliche, ethische und technologische Perspektiven zusammen. Im Mittelpunkt stehen Praxisbeispiele, Forschungsprojekte und Diskussionen zu Künstlicher Intelligenz, Robotik und digitalen Assistenzsystemen im Kontext von Pflege, Beziehungsgestaltung und Selbstbestimmung. Dabei wird der Werdenfelser Weg als bewährter Ansatz zur Vermeidung von Freiheitsentziehungen mit innovativen Lösungsansätzen aus Wissenschaft und Praxis verknüpft. Zugleich soll über Risiken neuer Technologien für die individuelle Freiheit von Pflegebedürftigen gesprochen und befähigt werden zu einem Abwägen von Chancen und Risiken im Einzelfall.
Die Tagung bietet Raum für fachlichen Austausch, kritische Reflexion und neue Impulse für eine Pflege, die Sicherheit gewährleistet, ohne Freiheit aus dem Blick zu verlieren.
08.30 Uhr
Ankommen und Registrierung
09.00 Uhr
Begrüßung und Einführung ins Thema
Prof. Dr. Andreas Schwarz, Vizepräsident der KSH München
Björn Hubert, Geschäftsführer Institut für Fort- und Weiterbildung der KSH München
Josef Wassermann, Dr. Sebastian Kirsch, Initiatoren Werdenfelser Weg
09.30 Uhr
Pflegepraxis der Zukunft: Assistenzrobotik als Chance am Campus Garmisch-Partenkirchen
Sandra von Löbbecke, Referentin für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, MIRMI - Munich Institute of Robotics and Machine Intelligence, Garmisch-Partenkirchen
Isabella Salvamoser, Wissenschaftliche Referentin, Caritasverband der Erzdiözese München und Freising
Alexander Huhn, Kreisgeschäftsführer der Caritas Garmisch-Partenkirchen
10.30 Uhr
Pause und Netzwerken
11.00 Uhr
KI statt Fixierung? Was Technik (nicht) kann - Chancen, Risiken und Kern von Beziehungspflege im Zeitalter Künstlicher Intelligenz
Prof. Dr. Christoph Ellßel LL.M., Professor für Gesellschaftliche Transformation und Teilhabe im Lebensverlauf und Alter, KSH München
11.45 Uhr
Pflegeroboter Navel. Zwischen Empathie und Technik: Soziale Robotik im Pflegeheim
Dr. Judith Schoch, Leitung Institut für Innovation, Pflege und Alter (IPA), Evangelische Heimstiftung GmbH
12.35 Uhr
Mittagspause
13.40 Uhr
Technologie, die das Leben pflegt: Das Projekt Cognicare AI
Philipp Buchta, CEO Cognicare AI GmbH
14.20 Uhr
KI und Digitale Resilienz – eine literarische Dystopie. Lesung aus dem Buch „Reset“
Peter Grandl, Schriftsteller und Drehbuchautor
15.00 Uhr
Pause und Netzwerken
15.20 Uhr
KI-basierte Lösungen statt FeM - oder als neue Form der FeM? Zum technologischen Potenzial, ethische Probleme zu reduzieren
Prof. Dr. Constanze Giese, Professorin für Ethik und Anthropologie, KSH München
16.10 Uhr
Zusammenfassung und Verabschiedung
Dr. Sebastian Kirsch und Josef Wassermann
Im Anschluss
16:45 Uhr
Möglichkeit der Teilnahme an der Verleihung des Menschenrechtspreis „Menschenrechte und Ethik in der Medizin für Ältere“ der Josef und Luise Kraft-Stiftung (Anmeldung ebenfalls über die Anmeldeplattform)
Weitere Infos zum Werdenfelser Weg und das Programm zum Downloaden
Wann: Freitag, 17.07.2026, 09.00 - 16.30 Uhr
Wo: Ellen-Ammann-Seminarhaus (Preysingstraße 95, 81667 München) oder online über die Plattform Zoom. Den Zugangslink erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn.
Eintritt: 179 € Normalpreis, 149 € Early Bird Ticket bis 17.04.2026 und 45 € für Studierende der KSH München
Anmeldung: Für Ihre Anmeldung nutzen Sie bitte bis spätestens 12.07.2026 unsere Anmeldeplattform - wir freuen uns auf Sie!
Bildquelle: KI generiert