1. Studien

Studien

Hier finden Sie Publikationen zu wissenschaftlichen Studien aus der Forschung an der KSH München zum Download.

Die Publikation wurde gefördert durch das Unternehmen ubiMaster.

Die Wirkungsstudie, die auf der Datenbasis des Online-Nachhilfeanbieters ubiMaster durchgeführt wurde, liefert aus Sicht von befragten Eltern Einblicke in die Wechselwirkungen zwischen digitaler Lernunterstützung, familialen Bildungsprozessen und psychosozialen Entlastungseffekten innerhalb des Familiensystems. Im Zentrum der Untersuchung stand die Frage, inwiefern Online-Nachhilfe aus der Retrospektive von Eltern einen Beitrag zur schulischen Entwicklung ihrer Kinder, zu ihrer mentalen Gesundheit sowie zur Entlastung des Familiensystems leisten kann – insbesondere im Kontext der Vereinbarkeit von Bildungsanforderungen mit familialen Ressourcen. Die Studie zeigt, dass digitale Lernangebote, bei denen die Nutzer:innen mit einer realen Person in Form von Tutor:innen interagieren, eine Brücke zwischen schulischen Anforderungen und familiären Ressourcen schlagen können.

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Das Vorhaben wurde gefördert durch die Landeshauptstadt München.

Mit Blick auf die wachsende soziale Isolation älterer Menschen und die Herausforderungen einer erreichbaren Altenhilfe untersucht der Evaluationsbericht „Senior:innen aufsuchen im Viertel durch Expert:innen (SAVE)“ neue Wege der aufsuchenden Sozialarbeit in München. Das Projekt verbindet niedrigschwellige Ansprache im öffentlichen Raum mit individueller Beratung und gezielter Netzwerkarbeit in den Stadtvierteln. Die Evaluation zeigt, dass durch SAVE insbesondere ältere Menschen erreicht werden, die bislang keinen Zugang zu Unterstützungsangeboten gefunden hätten. Im Mittelpunkt stehen Beziehungsgestaltung, Vertrauensaufbau und das Öffnen von Zugängen zum Hilfesystem. Der partizipative Forschungsansatz beleuchtet die Wirkungen auf Zielgruppe, Fachkräfte und Einrichtungen und formuliert konkrete Empfehlungen zur Verstetigung und Weiterentwicklung des Konzepts. Der Bericht verdeutlicht, wie aufsuchende Soziale Arbeit präventiv wirken, Isolation entgegenwirken und Teilhabe älterer Menschen im urbanen Raum fördern kann – ein praxisnahes Beispiel für sozialraumorientierte Altersarbeit in einer wachsenden Stadtgesellschaft.

ISBN 978-3-911529-05-1 (Print)
ISBN 978-3-911529-06-8 (online)

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Die Publikation wurde gefördert durch das Erzbistum München und Freising.

In Zeiten wachsender sozialer Ungleichheit und steigender Gesundheitsbelastungen wohnungsloser Menschen zeigt der Abschlussbericht „Gesundheit und Wohnungslosigkeit“ Wege auf, wie eine integrierte Gesundheitsversorgung unter knappen Ressourcen wirksam gestaltet werden kann. Die praxisnahe Studie (2019–2025) verbindet qualitative und quantitative Erhebungen mit Pilotprojekten wie der „Krankenwohnung“, beleuchtet Entlassmanagement, Straßenmedizin, Pflege- und Psychiatrieversorgung und leitet daraus praxisgeeignete Handlungsempfehlungen ab. Die Publikation bietet damit praxisorientierte Einblicke, wie sektorübergreifende Kooperation, evidenzbasierte Steuerung und Gesundheitsförderung zur Verbesserung der Lebens- und Versorgungssituation obdachloser Menschen beitragen können.

ISBN 978-3-911529-02-0 (Print)
ISBN 978-3-911529-03-7 (Online)

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Die Publikation wurde gefördert durch den Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V..

Die Heilerziehungspflege in Bayern steht vor vielfältigen Herausforderungen: steigende Altersdurchschnitte der Auszubildenden, neue gesetzliche Vorgaben und die Eröffnung zusätzlicher Schulen bei gleichzeitig sehr hoher Nachfrage nach Absolvent:innen prägen das Bild. Die Studie identifiziert Potenziale in der gezielten Ansprache jüngerer Zielgruppen, der Förderung von Schüler:innen mit vielfältigen Hintergründen und der Verbesserung der Ausbildungsorganisation und ermöglicht damit eine neue Perspektive auf das Feld der Heilerziehungspflege.

ISBN 978-3-9824534-8-4 (Print) 
ISBN 978-3-9824534-9-1 (online)

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Die Publikation wurde gefördert aus Mitteln des Erzbischöflichen Ordinariats

In Zeiten knapper Ressourcen steht Handeln im sozialen Bereich mehr denn je vor der Herausforderung, Mittel so effektiv einzusetzen, dass sie unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen zum Gesamterfolg beitragen. Die Publikation untersucht die kriteriengeleitete Entwicklung und Implementierung von Wirksamkeitsorientierungsindikatoren sowie Evaluationsinstrumenten im Rahmen einer Gesamtstrategie.

Im Fokus des Projektes „Caritatives Handeln“ stehen organisatorische Aspekte einer systematischen Wirksamkeitsausrichtung. Durch die wissenschaftsbasierte Entwicklung von Indikatoren und Evaluationsinstrumenten soll die Effizienz und Zielorientierung im caritativen Bereich gestärkt werden. Die Publikation bietet praxisnahe Einblicke und methodische Ansätze.

ISBN 978-3-9824534-3-9 (Print)
ISBN 978-3-9824534-4-6 (online)

Die Publikation entstand in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband München-Freising.

Die Studie „Ethische Dimensionen interaktionsbasierter Bewertungskriterien für Alltagstechnik bei älteren Menschen“ untersucht tiefgreifenden ethischen Fragen, die sich aus dem Einsatz digitaler Technologien in der Altenpflege ergeben. Besonders die Corona-Pandemie hat die Bedeutung von sozialer Teilhabe und den Einsatz digitaler Mittel zur Bekämpfung von Einsamkeit und Isolation in Pflegeeinrichtungen ins Zentrum der Diskussion gerückt.

Die Studie beleuchtet, wie moderne Technologien wie „Tablets für Senior:innen“ und Videokonferenzen zur Verbesserung des Wohlbefindens älterer Menschen beitragen können, und entwickelt praxisorientierte Fragebögen zur Entscheidungsunterstützung für Pflegefachkräfte. Dabei werden allgemeine ethische Modelle und Theorien auf die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen in der Altenpflege angewendet. Durch die enge Zusammenarbeit mit Pflege- und Betreuungsteams sowie die Einbeziehung von Fokusgruppen wurde ein Instrument geschaffen, das sowohl praktisch anwendbar als auch ethisch fundiert ist.

Besonderes Augenmerk liegt auf der „digitalen Kluft“ und der Notwendigkeit, digitale Souveränität sicherzustellen, um eine gerechte Teilhabe aller Altersgruppen an der digitalen Welt zu ermöglichen. Die Publikation bietet nicht nur theoretische Grundlagen, sondern auch konkrete Anwendungsbeispiele und Szenarien, die den Einsatz digitaler Technologien in der Praxis veranschaulichen.

ISBN 978-3-9824534-2-2 (Print)
ISBN 978-3-9824534-5-3 (online)

Weitere Informationen und der Zugang zum Online-Fragebogen sind unter www.edib-tool.de verfügbar.

Reihe Kindheits- und Jugendforschung – interdisziplinäre Zugänge

ISBN 978-3-9824534-6-0 (Print)
ISBN 978-3-9824534-7-7 (online)

Die Publikation wurde gefördert aus Mitteln des Forschungsfonds der KSH München.

Die Jugendhilfe befindet sich schon immer in unterschiedlichsten Spannungsfeldern: gesellschaftliche Erwartungen in Form von gesetzlichen Normen, Diskurslinien zu Teilhabe, Partizipation oder Selbstbestimmung, fachliche Reflexionen zu möglichst „guter“ Jugendhilfe im Kontext des Fachkräftemangels, organisationale Herausforderungen hinsichtlich einer passenden Struktur oder Erwartungshaltungen von Bürger*innen als Leistungsberechtigte mit individuellen Bedarfen und der Hoffnung auf ein „gutes“ Leben.

Insbesondere die kommunalen Jugendämter als öffentliche Träger der Jugendhilfe sind davon in besonderem Maß betroffen. Hinsichtlich ihrer Garantenstellung und Gesamtverantwortung stellen sie die zentrale Schnittstelle zwischen diesen Spannungsfeldern dar – der ASD (Allgemeiner Sozialer Dienst) der Jugendämter bildet hier die Anlaufstelle für die Klärung von Problemen, Beratung und die Initiierung geeigneter und notwendiger Hilfen.

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Die Publikation wurde gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie das Bayerische Staatsministerium der Justiz.

Evaluation der Praxisimplementation des „Fragebogens zur Gefährlichkeitseinschätzung gemäß Sonderleitfaden (Münchener Modell) insbesondere bei Gerichtsverfahren zu Umgang bzw.- aussetzung, Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht, Herausgabe von Kindern“ nach einer Trennung auf Grund von Häuslicher Gewalt. Die Publikation stellt den Abschlussbericht zu den Ergebnissen der Begleitforschung dar.

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ISBN 978-3-00-071201-2 (gedruckte Ausgabe)
ISBN 978-3-00-071202-9 (PDF)

Das Forschungsprojekt „Konzepterstellung für eine Integrierte Sozialraumplanung in Bayern“ wurde aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales zwischen Oktober 2019 und Dezember 2021 gefördert.

Die Kommunen sind durch den demografischen Wandel, gesellschaftliche Transformationsprozesse (Digitalisierung, Urbanisierung, Individualisierung etc.), die mit höheren Ansprüchen der Bürgerinnen und Bürger z.B. hinsichtlich der Möglichkeit von Beteiligungen einhergehen, und durch aktuelle Herausforderungen (z.B. infolge der Coronapandemie, Pflegekräftemangel, Mangel an bezahlbarem Wohnraum etc.) immer mehr gefordert. Das Vorhalten einer ausreichenden und zufriedenstellenden Infrastruktur und der Grundleistungen der Daseinsvorsorge nach Art. 28 Abs. 2 GG sind dabei keineswegs selbstverständlich. Im Wettbewerb der Kommunen werden zukünftig vor allem diejenigen erfolgreich sein, die vorausschauend zentrale Themen erkennen und in der Lage sind, den Bedarfen ihrer Bürgerinnen und Bürger zu entsprechen.

Das „Konzept für eine integrierte Sozialraumplanung (ISP) in Bayern“ versteht sich als ein Hilfsmittel bzw. ein Instrument für die Landkreise in Bayern, um die Vision „lebenswerter Kommunen für ein lebenswertes Bayern“ zu erreichen. Wie durch die Kommission für gleichwerte Lebensverhältnisse im Jahr 2019 angeregt, ist dazu eine bedarfsorientierte und partizipativ ausgerichtete Sozialraumplanung auf Landkreisebene erforderlich, die durch die Einführung, den Ausbau und die Vernetzung von „Kümmererstrukturen“ auf der Ebene der kreisangehörigen Städte und Gemeinden ergänzt wird.

Dem Aspekt der Praxisrelevanz des Konzepts wurde vor allem dadurch Rechnung getragen, dass zahlreiche Interviews mit relevanten Zielgruppen geführt wurden und Experten auf zwei Fachtagen im Jahr 2021 von ihren Erfahrungen mit der Umsetzung integrierter und sozialraumorientierter Planungen in den Landkreisen berichteten. Das Konzept liegt nun als Handreichung vor, die auch die Best-Practice-Beispiele aus der Praxis enthält.
 

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