Mit den Skills- und Simulationslaboren stellen wir unseren Studierenden Räume zur Verfügung – für einen optimalen Theorie-Praxistransfer. Die Labore am Campus München sind im Hinblick auf die Patientensicherheit, die fachlichen, wissenschaftlichen und rechtlichen Veränderungen zukunftsweisend.
Die Skills- und Simulationslabore umfassen ein klinisches Setting, ein häusliches Altenpflegesetting, einen Kreißsaal, ein junges häusliches Setting, 2 Debriefingräume und einen Steuerungsraum.
In kleinen Gruppen werden studiengangsspezifische Szenarien in unterschiedlicher Komplexität mit Simulationspatienten oder Simulatoren entwickelt und durchgeführt. Der Fokus liegt zum Teil auf medizinisch fachlichen Themen, hauptsächlich jedoch auf Kommunikations- und Entscheidungsfindungskompetenzen.
Abschließend findet eine geschützte, strukturierte Nachbesprechung (Debriefing) statt, in der wichtige Erfahrungen, Ereignisse, Handlungen und Interaktionen individuell reflektiert werden. Mit Hilfe von Audio-Video-Anlage und dem videogestützten Debriefing haben die Studierenden die Möglichkeit, ihr Handeln aus der Außenperspektive zu bewerten. So erreichen wir unser Ziel, stabile Transfermöglichkeiten für die Praxis zu erarbeiten.
Die Studierenden der Studiengänge Hebammenkunde und Pflege verbringen einen entscheidenden Teil ihres Studiums in den Simulationsräumen und haben hier die Möglichkeit, dass in der Theorie gelernte, praktisch anzuwenden und zu vertiefen. Dabei können sie frei von jeglicher Patientengefährdung Fehler machen und daraus zum Wohle der Patientensicherheit lernen.
Sämtliche Bereiche der Pflege und Hebammenkunde können in unseren Skills- und Simulationslaboren und mit Hilfe verschiedener Modelle nachgestellt und geübt werden. Studierende werden in ihren kommunikativen Kompetenzen sowie in ihrer zukünftigen Rolle der Professionsausübung und Patientenedukation im Simulationslabor geschult. Auch die praktischen Zwischenprüfungen und die praktischen Staatsexamensprüfung der Hebammen finden in unserem Simulationslabor statt.
Studierende der Pflegepädagogik erlernen das Anwenden der Skillslab-Methode – vom Erstellen und Durchführen von Szenarien bis zum Debriefing und zur Leistungsmessung in OSCE-Prüfungen in ihrem zukünftigen Feld der Aus-, Fort-, Weiterbildung und Beratung.
Studierende der Sozialen Arbeit können Ihre Fähigkeiten in komplexen und fordernden Beratungssituationen schulen.
Bereits seit 2017 verfügt die KSH über Simulationsräume, die im Laufe der Jahre kontinuierlich ausgebaut und erweitert wurden. Im Rahmen von Kooperationen werden auch Fortbildungen zur Durchführung von simulationsbasierter Lehre und interdisziplinären Teamtrainings angeboten.
Sie möchten das Skills- und Simulationslabor der KSH kennenlernen und / oder in einer Seminargestaltung bzw. Lehrveranstaltung integrieren? Oder Sie haben Interesse an einer Rolle als Simulationspatient:in? Dann melden Sie sich gerne bei uns.
Fort- und Weiterbildungen von Praxisanleiter:innen und Dozent:innen können über das Institut für Fort- und Weiterbildung (IF) gebucht werden.
Die Skills- und Simulationslabore der KSH finden Sie in der Breisacher Straße 9a, unweit vom Campusgelände in München (Lageplan der Labore Bau L). Gerne können Sie bei Interesse einen Termin vor Ort vereinbaren.