1. Zentrum Natur Kunst Medien

Zentrum Natur Kunst Medien am Campus Benediktbeuern

Unser Zentrum Natur Kunst Medien bündelt Lehrangebote, Hochschulzertifikate, Projekte und Veranstaltungen rund um Natur, Kunst und Medien. Mit unserem Angebot am Campus Benediktbeuern bereichern wir das Studium der Sozialen Arbeit – mit Einblicken, Wissen und Inspirationen weit über die klassische Lehre hinaus. Auch die Forschungsprojekte im Bereich Natur, Kunst, Medien sind im Zentrum verankert.

Wir entwickeln kreative Soziale Arbeit. Wir sind verankert in den Natur- und Kulturlandschaften des Voralpenlandes. Wir bearbeiten aktuelle gesellschaftliche Anforderungen der Sozialen Arbeit und des ländlichen Raumes. Digitalisierung, Stärkung gesellschaftlicher Teilhabe und Klimawandel sind dabei von zentraler Bedeutung.

Kunst und Medien Professor mit Studentin in der Werkstatt
Lehrangebote

Unsere Werkstätten = unsere Learning-LABs

Welche Rolle spielen Natur, Kunst und Medien in der Sozialen Arbeit? Welche Ressourcen bieten sie für teilhabe- und nachhaltigkeitsorientierte Angebote? Antworten darauf suchen und finden wir in unseren Werkstätten – auch LABs genannt. Sie sind das Herzstück des Zentrums Natur Kunst Medien.

Mit unseren modernen analogen und digitalen Learning-LABs bieten wir neue Lehr- und Lernformate, um die Studiengänge und die Weiterbildung an der Katholischen Stiftungshochschule München zu erweitern. Dazu gehört auch, dass wir ein Netzwerk mit Praxispartnern pflegen – für einen engen Austausch von Wissenschaft und Praxis.

Unsere Werkstätten stehen offen für Kooperationen mit Praxispartnern und für Beiträge aus Profession und Öffentlichkeit. Studierende werden mit Problemstellungen aus der Praxis konfrontiert und erarbeiten mit Expert:innen aus der Praxis anwendungsorientierte Lösungen. Kooperationspartner erhalten die Möglichkeit, innovative Modelle für aktuelle gesellschaftliche Anforderungen zu entwickeln.

Unsere LABs im Überblick

Der Umgang mit der Umwelt, der Verbrauch natürlicher Ressourcen, die Produktion von Lebensmitteln – all das muss sich grundlegend ändern, damit gesundes Leben auch weiterhin möglich ist. Als „Transformation“ wird der Weg zu mehr Nachhaltigkeit in der (Land-)Wirtschaft bezeichnet.

In unserem NachhaltigkeitsLAB behandeln wir mit Studierenden grundlegende Überlegungen zu Nachhaltigkeit und Transformation und untersuchen im zweiten Schritt regionale Initiativen für mehr Nachhaltigkeit.

Prof. Dr. Michael Spieker
Leitung NachhaltigkeitsLAB
michael.spieker@ksh-m.de

Die Offene Medienwerkstatt ist ein Experimentier-Raum für alle Angehörigen der Hochschule und interessierte Praxispartner. Die Medienwerkstatt wird in unseren Bachelor- und Masterstudiengängen sowie in der beruflichen Weiterbildung (IF) eingesetzt. Ein Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Teilhabe und Partizipation in, mit und durch Medien in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern von Bildung und Sozialer Arbeit.

Gemeinsam mit unseren Partnern aus der Praxis suchen wir konkrete Wege digitaler Inklusion. In Learning-LABs werden innovative Herangehensweisen inklusiver Medienbildung für die Bildungs-Praxis erprobt, um Akteur:innen barrierefreie gesellschaftliche Partizipation zu ermöglichen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz niederschwelliger mobiler (digitaler) Medien. Methodisch schließt die Offene Medienwerkstatt an die Didaktik der Offenen Werkstatt an: eigenverantwortliches Erproben und selbstgesteuertes Lernen stehen im Vordergrund.

Unsere Kooperationspartner:

Die Medientutor:innen des Medienbüros  und Studierende am Campus beraten und unterstützen in methodischen und technischen Fragen.

Prof. Dr. Annette Eberle
Leitung Medienwerkstatt
annette.eberle@ksh-m.de

Kreativität steht im Mittelpunkt der Offenen Kunstwerkstatt. Neue Gedankenräume werden eröffnet, Fantasie kann sich frei entfalten. Studierende entwickeln sich persönlich und erwerben wichtige Fähigkeiten für die spätere Anwendung in der Sozialen Arbeit.

Die Werk- und Kreativräume sind modellhaft für alle Material- und Werkbereiche ausgestattet. Vorzugsweise werden Natur- und Secondhandmaterialien verwendet. Es entstehen Werke mit konkretem Bezug auf unsere Umwelt, individuellem Ausdruck und exemplarischer Bedeutung. Besonders ist die Verknüpfung von Naturdingen mit digitalen Medien. Natur- und Recyclingmaterial wird neu bearbeitet und personalisiert. Laser und 3D-Drucker finden hier unerwartete Anwendungen.

Öffnungszeiten:
Jeden Donnerstag von 18.00 bis 22.00 Uhr (während der Vorlesungszeiten)

Weiterbildungen zu Natur, Kunst und Medien

Zertifikatsstudien

Wir bieten Studierenden verschiedene Zertifikatsstudien im Zentrum Natur Kunst Medien. Die Umwelt- und Erlebnispädagogische Zusatzqualifikation (EPZ) findet an beiden Standorten der KSH statt, die Hochschulzertifikate nur am Campus Benediktbeuern.

Die EPZ verbindet Erlebnispädagogik und Umweltpädagogik mit Sozialer Arbeit – und ist damit eine ideale Ergänzung für Studierende der Sozialen Arbeit am Campus München oder am Campus Benediktbeuern.

Zur EPZ

In den Hochschulzertifikaten „Nachhaltig Gestalten“ und „Medienkompetenz“ erhalten unsere Studierenden am Campus Benediktbeuern eine praxisorientierte Weiterbildung zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen.

Zu den Hochschulzertifikaten

Projekte

Die Umstellung auf nachhaltige Landwirtschaft ist eine Generationenaufgabe und wird nur gelingen, wenn sie auf einer langfristigen Strategie der Politik und auf einem breiten gesellschaftlichen Konsens beruht. Sie muss sozial verträglich, ökologisch ausgewogen und ökonomisch tragfähig sein. Für diesen Weg sind sowohl die Akteur:innen entlang der Wertschöpfungskette als auch zivilgesellschaftliche Akteur:innen, etwa Soziale Arbeit, Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutzverbände, einzubinden. Dieser Prozess ist durch Zielkonflikte bestimmt, die politisch nicht übergangen oder negiert werden dürfen, sondern in Kompromisse oder bestenfalls sogar in einen Konsens überführt werden müssen. Hier muss ein gesellschaftlicher Diskurs ansetzen – und wie dieser gelingen kann, will das Forschungsprojekt NLW herausarbeiten.

Laufzeit: 02/2021 bis 30.11.2024
Förderer: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
Leitung: Prof. Dr. Michael Spieker

Zu weiteren Forschungsprojekten

Hier werden folgende Projekte bearbeitet: Ein audiovisuelles „Zeitzeugenarchiv der Sozialen Arbeit“, das sowohl für Forschungsprojekte als auch für den Einsatz in Lehre und Weiterbildung (Peer-Counseling) ausgewertet werden kann (in Kooperation mit dem „Lernort Herzogsägmühle“). Geleistet wird eine beratende Tätigkeit zur Umsetzung der Ergebnisse von PADIGI-Partizipation Digital für die Medienarbeit mit Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen (JFF). Studierende werden in die Forschungs- und Praxisprojekte mit einbezogen.

Laufzeit: unbefristet
Leitung: Prof. Dr. Annette Eberle

Das Zeitzeugenprojekt leistet einen Beitrag zur Dokumentation der Erfahrungsgeschichte der Profession. Dabei geht es um Nationalsozialismus und Nachkriegsgeschichte, Erfahrungen der Heimkinder (1950er- bis 1970er-Jahre), die Psychiatrieenquete und Behindertenrechtekonvention. Die Auswertung erfolgt sowohl für die Verwendung in der Lehre (Peer-Lernen) als auch für Forschungszwecke. Aktuell beteiligt sich das Zeitzeugenarchiv an zwei Projekten, an der Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen in der Heimerziehung und an der Erfahrungsgeschichte von Menschen mit Behinderung in der Sozialen Arbeit. Workshops werden bekannt gegeben.

Leitung: Prof. Dr. Annette Eberle

Wissenschaftliche Beratung des Projekts „Label Inklusion“ des Bayerischen Jugendrings, das sich zum Ziel setzt, die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen zu fördern.  Zur Zielgruppe des BJR gehören alle Kinder und Jugendliche in Bayern, doch ist eine gleichberechtigte Teilhabe noch nicht überall möglich. Die Erfahrungen aus den vergangenen Projekten zeigen, dass es wichtig und sinnvoll war, die Vernetzung und die Qualifizierung für das Themenfeld der Inklusion weiter voranzubringen. Kinder und Jugendliche mit Behinderung sowie ihre Eltern sollen mit Hilfe dieses Labels schnell erkennen, inwiefern ein Angebot der Kinder- und- Jugendarbeit barrierefrei zugänglich ist. Mit Hilfe des Labels sollen Akteur:innen und Anbieter:innen von Kinder- und - Jugendarbeit ein Gespür für Barrierefreiheit erlangen und zur Öffnung der Jugendarbeit gegenüber dem Thema Inklusion motiviert werden.

Leitung: Prof. Dr. Annette Eberle, Nikolaus Gerold

Kontakt

Wir sind für Sie da

Leitung NachhaltigkeitsLAB
Prof. Dr. Michael Spieker
Leitung Medienwerkstatt
Prof. Dr. Annette Eberle