Begleitforschung zur Praxisimplementation eines Fragebogens zur Dokumentation und zum risk assessment im Rahmen von Sorge- und Umgangsrechtsverfahren bei "Häuslicher Gewalt"

Wissenschaftliche Begleitung bei der Einführung eines neuen Fragebogens zur Dokumentation und Gefährdungseinschätzung von häuslicher Gewalt.

Wissenschaftliche Begleitung bei der Einfuehrung eines Fragebogens zur Dokumentation von haeuslicher Gewalt

Projektziel:
Im Rahmen des Bundesinnovationsprogramms "Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen" fördert das BMFSFJ in Kooperation mit dem Bayerischen Justizministerium mit der Evaluation dieses Fragenbogens zur Dokumentation und zur Gefährdungseinschätzung den Schutz von Elternteilen und Kindern vor erneuter Gewalterfahrung im Rahmen von Sorge- und Umgangsrechtsverfahren, wenn die Trennung aus einem System ‚Häuslicher Gewalt‘ erfolgt.

Ein verbesserter Schutz vor prolongierter ‚Häuslicher Gewalt‘ durch eine verbesserte Risikoeinschätzung in kindschaftsrechtlichen Verfahren dient auch der Umsetzung der Art 31, 51 der Istanbul-Konvention. Die Katholische Stiftungshochschule München begleitet hierbei die Implementationsphase des Fragenbogens wissenschaftlich, um ein valides und in anderer Sozialräume transferfähiges Instrument zur Verfügung stellen zu können.


Projektleitung an der KSH:
Prof. Dr. Susanne Nothhafft


Projektmitarbeit an der KSH:
Silvia Erhard, M.A.
Melanie Pouwels, M.A.


Kooperationspartner:
Bayerisches Staatsministerium der Justiz


Förderung bzw. Auftraggebende:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
Bayerisches Staatsministerium der Justiz


Laufzeit des Projekts:
01.09.2021 bis 31.12.2022

Bildquelle: AdobeStock/ thomas