Projekt: „DIAMANT“ - Building Bridges Across Generations

Studie über zukunftsweisende nachhaltige Wohn- und Versorgungskonzepte für ältere Menschen in Stadt und Land.

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Das Zentrum für Forschung und Entwicklung (Z:F:E) ist die erste Anlaufstelle für Interessierte und Partner.

Projektziel:
Ziel der Studie ist es, Gelingensbedingungen für nachhaltige Wohn- und Versorgungskonzepte für ältere Menschen zu identifizieren. Erster Baustein ist eine fundierte Analyse der aktuellen Situation. Dazu beziehen wir Erkenntnisse wie z. B. der integrierten Sozialraumplanung ein. So wollen wir bestehende regional spezifisch innovative Konzepte für diesen Wohnraum identifizieren.

Zusammen mit unseren Praxispartnern erforschen wir wirkungsorientiert die Entwicklung und Umsetzung dieser Räume. So möchten wir zukunftsweisende Leuchtturmprojekte sichtbar machen. Auf diese Weise leisten wir einen Beitrag, um eine nachhaltige Versorgung und Unterstützung in der Fläche zu sichern. Außerdem können mit diesem Wissen solidarische Gemeinschaften etabliert werden (etwa Caring Communities, Quartiers- und Mehrgenerationenhäuser sowie Nachbarschaftshilfen). Kernpunkt ist dabei, die Solidarität zwischen den Generationen vor Ort zu fördern – digital, analog, menschenzentriert, auf dem Land und in der Stadt.

Ein weiterer wesentlicher Baustein, um diesen Forschungsschwerpunkt zu etablieren, ist die Einrichtung einer Schwerpunktprofessur.

Die Lehre soll mit diesem Forschungsschwerpunkt verzahnt werden, so dass dieses Themenfeld auch an Menschen vermittelt werden kann, die künftig in Sozialer Arbeit und Pflege tätig sind. Dabei gibt es zwei Lehrgebiete:

  • Der Fokus auf die Menschen: Es sollen Standards vermittelt werden, die menschenwürdige analoge und digitale Teilhabe und Versorgung im Lebensverlauf und Alter ermöglichen. Dabei greifen wir auf bestehende menschenrechtliche sowie historisch informierte forschungsrechtliche Standards zurück.
  • Wirkungsorientierung: Auch vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Transformation soll es Menschen über ihren Lebenslauf und im Alter möglich sein, angemessenen Wohnraum zu erhalten und über diesen Wohnraum auch die Möglichkeit zu gesellschaftlicher Teilhabe zu erlangen oder zu behalten.

Dieser interdisziplinäre Lehr- und Forschungsansatz ermöglicht wissenschaftliche Innovationen und trägt zur Qualifizierung zukünftiger Fachkräfte im Profil der KSH bei.


Projektleitung an der KSH:
Prof. Dr. Birgit Schaufler


Projektmitarbeit an der KSH:
Andrea Glodek, MA


Förderung:
Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (StMWK)


Laufzeit des Projekts:
01.10.2024 bis 30.09.2028