Entwicklung und Evaluation einer Ausbildung für Generationenmanagement
Projektziel:
Die demografischen und gesellschaftlichen Veränderungen stellen Bayern vor die Herausforderung, nachhaltige und generationengerechte Maßnahmen umzusetzen, um den bestehenden Wohlstand und die Lebensqualität in allen Bevölkerungsteilen zu erhalten. Der bedarfsgerechte Auf- und Ausbau von intergenerationalen Angeboten, Strukturen und Netzwerken erfordert dabei umfassende Kompetenzen bei den Akteurinnen und Akteuren vor Ort. So müssen diese, um den Generationendialog und -zusammenhalt in der Gesellschaft sicherzustellen bzw. zu stärken, in der Lage sein, sowohl Angebote (partizipativ) zu gestalten, die Zielgruppen unterschiedlichen Alters anzusprechen, als auch die dafür notwendigen Netzwerke und Infrastrukturen zu nutzen, weiter auszubauen bzw. (neu) zu entwickeln.
Dies erfordert fundiertes Wissen auf verschiedenen Ebenen (Erklärungsmodelle zur Entstehung und Bedeutung von Generationen, Sozialraumorientierung, Quartiers- und Netzwerkmanagement, rechtliche Rahmenbedingungen, Finanzierungsmöglichkeiten etc.), Können bzw. Handlungskompetenz (Moderation, Beratung, Umgang mit Konflikten, Steuerung von Netzwerken, Gestaltung von Angeboten und Veranstaltungen, Methoden der Sozialraumorientierung etc.) sowie soziale Kompetenzen und persönliche Reflexionsfähigkeit.
Nach Abschluss des Projektes wird die geförderte Weiterbildung durch das IF regelmäßig angeboten.
Projektleitung an der KSH:
Prof. Dr. Daniel Flemming
Prof. Dr. Dorit Sing
Projektmitarbeit an der KSH:
Dr. Andrea Kenkmann
Förderung bzw. Auftraggebende:
Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (Referat III 1 – Generationenpolitik)
Laufzeit des Projekts:
01.12.2018 bis 31.12.2019
Bildquelle: Anneke Schilling