Millionenförderung für neues Forschungsprojekt an der KSH München

Die Katholische Stiftungshochschule München erhält rund 1,5 Millionen Euro für ein Forschungsprojekt aus dem der Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Kürzlich wurden die Förderverträge unterzeichnet. Die Drittmitteleinwerbung für das neue Projekt „TheraTrain. Erfolgreiche Durchführung von Eigenübungsprogrammen in der Heilmittelversorgung“ beginnt im März 2026. 

In dem Verbundprojekt zwischen KSH München und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg werden mittels eines mehrstufigen Mixed-Methods-Designs praxisnahe Werkzeuge und Handlungsempfehlungen entwickelt, um die Versorgung transparenter, effizienter und wirksamer zu gestalten. Die Leitung des Forschungsprojekts an der KSH München übernimmt Prof. Dr. Bernd Reuschenbach, Professor für Pflegewissenschaft und Gerontologie. Darüber hinaus sind Dr. Hanna Klingshirn und Dr. Christoph Ellßel vom Kompetenzzentrum „Zukunft Alter“ am Projekt beteiligt. Die Ergebnisse werden publiziert und über eine digitale Plattform öffentlich zugänglich gemacht. Die Projektlaufzeit beträgt drei Jahre.

Die Forschung an der KSH München folgt einer klaren Ausrichtung: menschenorientiert, praxisnah und gesellschaftlich relevant. Als Hochschule für angewandte Wissenschaften mit Fokus auf Soziale Arbeit, Gesundheit, Pflege und Pädagogik verbindet sie wissenschaftliche Exzellenz mit dem Anspruch, konkrete Verbesserungen für Menschen in ihren Lebenswelten zu bewirken. 
 

„TheraTrain“ überzeugte aus über 248 Einreichungen


Insgesamt 248 Forschungsprojekte wurden für die Auswahlrunde des Innovationsfonds beim G-BA eingereicht. 35 Vorschläge waren erfolgreich – darunter das Verbundprojekt „TheraTrain“. Der Innovationsfond verfolgt das Ziel, die Gesundheitsversorgung in Deutschland qualitativ zu verbessern. Aus den Mitteln des Innovationsfonds werden Projekte unter anderem Versorgungsforschungsprojekte, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Verbesserung der bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind, gefördert.
 

 

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