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Musikpädagogische Zusatzausbildung MUZA

Studienort

Studienort

Benediktbeuern

Fakultät

Fakultät

Soziale Arbeit Benediktbeuern

Akademischer Abschluss

Akademischer Abschluss

Zertifikat der Hochschule 'Musikpädagogische Zusatzausbildung (MUZA)'

Bewerbungszeitraum

Bewerbungszeitraum

online 02.05. - 15.07.

Bewerbungsformular

Downloads

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Flyer
FAQ

Regelstudiendauer

Regelstudiendauer

studienbegleitend 6 Semester

Kosten

Kosten

Eigenbeteiligung pro Semester € 90,- 

Räumliche Ausstattung

Räumliche Ausstattung

MusikMedienZentrum

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Was ist die Musikpädagogische Zusatzausbildung MUZA?

Die Musikpädagogische Zusatzausbildung ist eine studienbegleitende Qualifikation für Studierende der Bachelor-Studiengänge Soziale Arbeit und/oder Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit an der Katholischen Stiftungshochschule München am Campus Benediktbeuern.

In dieser – bislang bundesweit einzigartigen – Zusatzqualifikation können Studierende ihre musikalischen Fähigkeiten in erfahrungsorientierten Lehrveranstaltungen und musikalischen Praxisprojekten weiterentwickeln, um sie später in eine religionspädagogische oder sozialarbeiterische Tätigkeit zu integrieren.

 

Foto: Ralf Gerard

 

Ein Schwerpunkt der MUZA liegt auf dem musikalischen Arbeiten mit digitalen Medien, das im neu eingerichteten Tonstudio sowie einer hervorragend ausgestatteten Musikwerkstatt mit Probebühne unter professioneller Anleitung erprobt werden kann. In kleinen Ensembles werden hier unter fachkundiger Begleitung erste Erfahrungen in der musikalisch-pädagogischen Begleitung von Gruppen gesammelt.

Ziele & Kompetenzen

Musik bietet als Kommunikations- und Ausdrucksmedium vielfältige Möglichkeiten, die das professionelle Handeln in der Sozialen Arbeit wie auch in der Religionspädagogik bereichern. Zielsetzung der MUZA ist es daher, Studierenden diese vielfältigen Möglichkeiten für ihre späteren professionellen Aufgaben in ihrem Handlungsfeld aufzuzeigen und ihnen zu ermöglichen, sich die hierfür hilfreichen Haltungen, Fähigkeiten und Wissensinhalte im Rahmen ihrer Bildungsbiographie zu erschließen.

 

Hierbei werden in der Musikpädagogischen Zusatzausbildung folgende Kompetenzen erworben:

  • Wirkungen von Musik erkennen und zielgruppenorientiert reflektieren
  • Musikalische Beziehungen situations- und bedarfsgerecht gestalten
  • Bildungsangebote zu informellem musikalischem Lernen entwerfen
  • Musik als pädagogisches Medium gezielt und verantwortlich einsetzen

Inhalte der Zusatzausbildung

Die Zusatzqualifikation MUZA erstreckt sich studienbegleitend über sechs Semester und besteht aus Lehrangeboten in insgesamt sechs verschiedenen Modulen, die teilweise in die Bachelorstudiengänge Soziale Arbeit und/oder Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit integriert sind.

 

  • Die Lehrveranstaltungen des Moduls MUZ 1 beschäftigen sich mit der Bedeutung und Wirkung von Musik – etwa mit den spirituellen Dimensionen von Musik, den unterschiedlichen kulturellen Bedeutungen oder mit den gemeinschafts- und gesundheitsfördernden Wirkungen von Musik.
  • Im Modul MUZ 2 werden Musikpädagogische Methoden in Form von Konzepten und didaktischen Vorgehensweisen für den pädagogischen Einsatz von Musik vermittelt.
  • Im Modul MUZ 3 werden die erworbenen musikpädagogischen Fähigkeiten in Kooperation mit Praxiseinrichtungen in der Region im Rahmen eines Praxisprojektes durch Projektarbeit in einem Praxisfeld erprobt. 
  • Im Modul MUZ 4 wird musikalisches und musikpädagogisches Gestalten mit Menschen aller Lebensalter in den Praxisfeldern von Religionspädagogik und Sozialer Arbeit vermittelt.
  • Im Modul MUZ 5 werden unter professioneller Anleitung musikalische Gestaltungsmöglichkeiten mit digitalen Medien – auch audiovisuellen Medien etwa in Form von Musikvideos – erprobt.
  • Im Modul MUZ 6 werden kleine Ensembles gebildet, in denen unter fachkundiger Begleitung Erfahrungen in der musikalischen Kommunikation und in der Anleitung musikalischer Gruppen gesammelt werden. Abschließend werden eigene künstlerische Musikperformances entwickelt und präsentiert.


Darüber hinaus werden zusätzliche musikpädagogische Veranstaltungen für alle Studierende angeboten zu den Themen: Community Music, Drum Circle und Gewaltprävention mit TrommelPower.

Aussichten & Perspektiven

In vielen Praxisfeldern der Religionspädagogik und kirchlichen Bildungsarbeit wie auch in der Sozialen Arbeit wird Musik als elementarer Bestandteil pädagogischen Handelns wahrgenommen. Musik gehört in allen Kulturen zur Lebenswelt des Menschen und eröffnet so vielfältige berufliche Aussichten, wie das kommunikative Potential von Musik genutzt werden kann.

 

Eine musikpädagogische Qualifizierung erweitert das pädagogische Methodenrepertoire: 

  • in Kindertagesstätten, Krippen und Horten
  • in Schulen im Rahmen des Religionsunterrichtes ebenso wie in der Schulsozialarbeit
  • in Jugendzentren und in der kirchlichen Jugendarbeit
  • in Kinderheimen und in der pädagogischen Kulturarbeit
  • in Altenheimen und Begegnungsstätten
  • in Arbeitsbegleitenden Angeboten für Menschen mit Behinderungen
  • in Angeboten für geflüchtete Menschen

 

Als pädagogisches Medium kann Musik gezielt in die Handlungsfelder von Religionspädagogik und Sozialer Arbeit integriert werden und eröffnet so neue Perspektiven

  • für die Integration und Inklusion von Menschen mit Migrationshintergrund und Behinderungen
  • für die interreligiöse Bildungsarbeit und die Partizipation an musikkulturellen Angeboten für Menschen aller Lebensalter
  • für die Sucht- und Gewaltprävention bei Kindern und Jugendlichen
  • für die Stressprävention und Gesundheitsförderung

AnsprechpartnerInnen

Leitung MUZA


Prof. Dr. Christine Plahl
Leitung MUZA
Telefon: +49 8857 88-529
christine.plahl@ksh-m.de


Referent im MusikMedienZentrum


Fabian Gierscher
Referent im MusikMedienZentrum
Telefon: +49 8857 88-512
fabian.gierscher@ksh-m.de


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