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Katholische Stiftungshochschule München

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Abgeschlossene Forschungsprojekte 

Wissenschaftliche Begleitung von Modellprojekten nach §45c SGB XI

Armutsbericht Dachau 2019

Studiengangsentwicklung Community Health Nursing

Qualitätskriterien für das hochschulische Praxislernen in der Pflege (QUAHOPP)

Wohnbereich für akademische Ausbildung in der Altenhilfe

GenerationenmanagerIn (Evaluation & Weiterbildung)

Gutachten zur ordnungsrechtlichen Fachkraftquote

QM Mehrgenerationenhäuser

Forum Politische Bildung in Schwaben

Gutachten zur Veröffentlichung der Pflege-Prüfberichte

Evaluationsprojekt "BrotZeit"

Qualitätsbedingungen von Fachberatung Kindertagespflege

Pflegewissenschaftliche Begleitung "Qualitätsoffensive stationäre Altenpflege/ Primary Nursing"

Evaluation des Projekts "Meine Chance - Teilzeitberufsausbildung mit dem SkF in Bayern"

Wissenschaftliche Begleitung des Projekts „Arbeit mit männlichen Bezugspersonen von Kindern mit Behinderung“ der Langau

Externe Begleitung im Rahmen des Modellprojekts "Interkulturelle Öffnung der stationären Langzeitpflege"

Befähigung zur Menschenrechtsbasierten Pflege

Interkulturelle Begleitung für Ehrenamtliche in der ambulanten Hospizarbeit

Wissenschaftliche Begleitforschung der Inklusiven Nachmittagsbetreuung an der Grund- und Mittelschule Schrobenhausener Straße München

Projekt: Wissenschaftliche Begleitung von Modellprojekten nach § 45c SGB XI

Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Bernd Reuschenbach
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der KSH: Agnes Schwarzbauer
Kontakt: bernd.reuschenbach@ksh-m.deagnes.schwarzbauer@ksh-m.de
Auftraggeber: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP)
Fragestellung und Zielsetzung: Der Auftraggeber fördert zusammen mit der sozialen und privaten Pflegeversicherung Modellprojekte nach § 45c Abs. 1 Satz 1 SGB XI zur Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen und Versorgungskonzepte insbesondere für demenzkranke Pflegebedürftige.

Teilprojekt § 45c: Internationale Angehörigentutoren – intensive Begleitung und Unterstützung von Seniorinnen mit Zuwanderungshintergrund sowie deren Angehörige in Bezug auf die Versorgung im Alter sowie beim Kontakt mit Ämtern, Behörden und Fachstellen

Laufzeit: 01.01.2017 - 31.12.2019
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Bernd Reuschenbach
Projektmitarbeiterin an der KSH: Anges Schwarzbauer
Kontakt: bernd.reuschenbach@ksh-m.deagnes.schwarzbauer@ksh-m.de 
Kooperationspartner: Türkisch-Deutschen Vereins zur Integration behinderter Menschen (TIM) e. V.
Auftraggeber: Bayrische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP)
Fragestellung und Zielsetzung: Zentrales Anliegen der Evaluation ist es, die Zielkriterien, die vom Türkisch-Deutschen Verein zur Integration behinderter Menschen e.V.) formuliert wurden, hinsichtlich des Erfüllungsgrades zu überprüfen.

Teilprojekt § 45c: Bayerische Beratungsstelle für Frontotemporale Demenz und andere seltene Demenzerkrankungen

Laufzeit: 01.01.2017 - 31.12.2020
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Bernd Reuschenbach
Projektmitarbeiterin an der KSH
: Agnes Schwarzbauer
Kontakt: bernd.reuschenbach@ksh-m.deagnes.schwarzbauer@ksh-m.de 
Kooperationspartner: Verein wohlBEDACHT - Wohnen für dementiell Erkrankte e. V.
Auftraggeber: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP)
Fragestellung und Zielsetzung: Zentrales Anliegen der Evaluation ist es, die Zielkriterien, die vom gemeinnützigen Verein wohlBEDACHT - Wohnen für dementiell Erkrankte e. V. formuliert wurden, hinsichtlich des Erfüllungsgrades zu überprüfen.

Teilprojekt § 45c: Sport und Bewegung trotz(t) Demenz

Laufzeit: 01.11.2015 - 31.04.2020
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Bernd Reuschenbach
Projektmitarbeiterin an der KSH: Andrea König
Kontakt: andrea.koenig@ksh-m.debernd.reuschenbach@ksh-m.de 
Kooperationspartner: Deutschen Alzheimer-Gesellschaft, Landesverband Bayern e. V.
Auftraggeber: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP)
Fragestellung und Zielsetzung: Zentrales Anliegen der Evaluation ist es, die Zielkriterien, die von der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft, Landesverband Bayern e. V. formuliert wurden, hinsichtlich des Erfüllungsgrades zu überprüfen.

Projekt: Armutsbericht Dachau 2019

Laufzeit: 01.10.2019 - 31.12.2019
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Egon Endres
Kontakt: egon.endres@ksh-m.de
Auftraggeber: Caritasverband München und Freising e. V.
Fragestellung und Zielsetzung: wissenschaftliche Beratung der Arbeit im „Netzwerk zur Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit geringen finanziellen Ressourcen“ im Landkreis Dachau

Projekt: Studiengangsentwicklung Community Health Nursing

Laufzeit: 01.11.2018 - 30.06.2020
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Bernd Reuschenbach
Projektmitarbeiterin an der KSH: Miriam Primig
Kontakt: bernd.reuschenbach@ksh-m.demiriam.primig@ksh-m.de
Auftraggeber: Agnes-Karll-Gesellschaft für Gesundheitsbildung und Pflegeforschung im Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK), Robert Bosch Stiftung
Zielsetzung: Konzeption und Implementierung eines neuen weiterbildenen Masterstudienganges in Teilzeit für ein neues Berufsbild bis Herbst 2020: Community Health Nursing (M.Sc.)

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Projekt: Qualitätskriterien für das hochschulische Praxislernen in der Pflege (QUAHOPP)

Laufzeit: 01.03.2019 - 30.11.2019
Projektgruppe: Prof. Dr. Änne-Dörte Latteck (Bielefeld), Prof. Dr. Anke Helmbold (Köln), Prof. Dr. Bernd Reuschenbach (München), Carola Nick (München)
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Bernd Reuschenbach
Projektmitarbeiterin an der KSH: Carola Nick
Kontakt: bernd.reuschenbach@ksh-m.decarola.nick@ksh-m.de
Auftraggeber: Dekanekonferenz Pflegewissenschaft g.e.V.
Fördermittel: Josef und Luise Kraft-Stiftung
Fragestellung und Zielsetzung: Das Praxislernen von Studierenden in der Pflege stellt einen elementaren Baustein der Primärqualifizierung dar. Im Pflegeberufereformgesetz (PflBG), das ab 01.01.2020 Anwendung findet, sind für die praktischen Studieninhalte 2300 Stunden festgelegt. Deshalb besteht die Notwendigkeit methodisch fundierter und breit konsentierter Qualitätskriterien zur Umsetzung von praktischen Anteilen der hochschulischen Pflegeausbildung. Das Vorgehen orientiert sich an einem dreistufigen Delphi-Verfahren. Im März dieses Jahres startet die erste Phase mit einer Onlinebefragung zu den relevanten Qualitätskriterien in der Sichtweise unterschiedlicher Zielgruppen. Im August folgt dann die zweite Runde, in der die Kriterien hinsichtlich Relevanz und Umsetzbarkeit bewertet werden. Im Oktober folgt im dritten Schritt eine Konsensuskonferenz. Die konsentierten Qualitätskriterien sollen Ende des Jahres vorliegen. Koordiniert wird das Projekt von einer übergreifenden Arbeitsgruppe der Dekanekonferenz Pflegewissenschaft und der DGP Sektion "Hochschulische Pflegeausbildung". Eine breite Beteiligung von Vertreterinnen und Vertreter aus Hochschule, Praxisorten und Studierenden ist Kennzeichen des Verfahrens.

 

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Projekt: „Wohnbereich für akademische Ausbildung in der Altenhilfe“

Laufzeit: 01.10.2014 – 30.09.2019

Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Bernd Reuschenbach

Fördermittel: Josef und Luise Kraft-Stiftung

Fragestellung und Zielsetzung: Ziel des Projekts ist es, insbesondere für die Studierenden im Studiengang Pflege dual eine verbesserte Anlernsituation in der Praxis zu schaffen und die Versorgungssituation älterer Menschen deutlich zu verbessern. Das didaktische Konzept sieht eine intensive Begleitung der Studierenden und Auszubildenden vor Ort vor. Beispielsweise gibt es regelmäßige Fallbesprechung und Diskurse zur Planung optimaler Pflegemaßnahmen unter professoraler Begleitung.

Projekt: GenerationenmangerIn (Evaluation & Weiterbildung)

Laufzeit: 01.12.2018 – 31.12.2019
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Daniel Flemming, Prof. Dr. Dorit Sing
Projektmitarbeiterin an der KSH: Dr. Andrea Kenkmann
Kontakt: andrea.kenkmann@ksh-m.dedaniel.flemming@ksh-m.dedorit.sing@ksh-m.de
Auftraggeber: Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (Referat III 1 – Generationenpolitik)
Fragestellung und Zielsetzung: Die demografischen und gesellschaftlichen Veränderungen stellen Bayern vor die Herausforderung, nachhaltige und generationengerechte Maßnahmen umzusetzen, um den bestehenden Wohlstand und die Lebensqualität in allen Bevölkerungsteilen zu erhalten. Der bedarfsgerechte Auf- und Ausbau von intergenerationalen Angeboten, Strukturen und Netzwerken erfordert dabei umfassende Kompetenzen bei den Akteurinnen und Akteuren vor Ort. So müssen diese, um den Generationendialog und -zusammenhalt in der Gesellschaft sicherzustellen bzw. zu stärken, in der Lage sein, sowohl Angebote (partizipativ) zu gestalten, die Zielgruppen unterschiedlichen Alters anzusprechen, als auch die dafür notwendigen Netzwerke und Infrastrukturen zu nutzen, weiterauszubauen bzw. (neu) zu entwickeln. Dies erfordert fundiertes Wissen auf verschiedenen Ebenen (Erklärungsmodelle zur Entstehung und Bedeutung von Generationen, Sozialraumorientierung, Quartiers- und Netzwerkmanagement, rechtliche Rahmenbedingungen, Finanzierungsmöglichkeiten etc.), Können bzw. Handlungskompetenz (Moderation, Beratung, Umgang mit Konflikten, Steuerung von Netzwerken, Gestaltung von Angeboten und Veranstaltungen, Methoden der Sozialraumorientierung etc.) sowie soziale Kompetenzen und persönliche Reflexionsfähigkeit. Die hier skizzierte Weiterbildung möchte diese Kompetenzen – mit dem expliziten Fokus auf die generationenübergreifende Arbeit – systematisch fördern und die Nachhaltigkeit der Maßnahme durch die Umsetzung eines eigenen Praxisprojektes vor Ort vertiefen.

Projekt: Gutachten zur ordnungsrechtlichen Fachkraftquote

Laufzeit: 01.11.2018 - 31.04.2021
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Bernd Reuschenbach
Projektmitarbeit an der KSH: N. N.
Kontakt: bernd.reuschenbach@ksh-m.de
Auftraggeber: Universität Bremen, Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Fragestellung und Zielsetzung: Mit Einführung des Heimgesetzes (HeimG) im Jahr 1974 wurde festgelegt, dass für die Beschäftigten und deren Anzahl Mindestanforderungen festzulegen sind. Die hierzu erstellte Verordnung, zuletzt 1998 geändert, sah vor, dass betreuende Tätigkeiten „nur durch Fachkräfte oder unter angemessener Beteiligung von Fachkräften wahrgenommen werden [dürfen]. Hierbei muß mindestens einer, bei mehr als 20 nicht pflegebedürftigen Bewohnern oder mehr als vier pflegebedürftigen Bewohnern mindestens jeder zweite weitere Beschäftigte eine Fachkraft sein“ (§ 5 Abs. 1 HeimPersV 1998). Von dieser Regelung konnte jedoch „mit Zustimmung der zuständigen Behörde abgewichen werden, wenn dies für eine fachgerechte Betreuung der Heimbewohner erforderlich oder ausreichend“ war (§ 5 Abs. 2 HeimPersV 1998). Diese Auflassung ist aktuell im bayerischen Heimgesetz, dem Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG), das das bundesweite Heimgesetz nach der Kompetenzübertragung auf die Länder im Rahmen der Föderalismusreform abgelöst hat, nicht mehr zu finden, so dass die Mindestquote für Fachkräfte von 50 % zwingend einzuhalten ist. Durch die Zunahme von pflegebedürftigen Personen in der stationären Versorgung werden aufgrund dieser ordnungsrechtlichen Regelung zukünftig deutlich mehr Pflegefachkräfte benötigt. Anbieter stationärer Pflegeeinrichtungen werden angesichts des bestehenden und sich in Zukunft noch verschärfenden Pflegefachkraftmangels somit vor eine große Herausforderung gestellt. Gegenstand des Angebots ist die Durchführung einer Untersuchung und die Erstellung eines Gutachtens, in welchem erläutert wird, wie in Bayern eine ordnungsrechtliche Fachkraftquote von 50 % fachlich sinnvoll und konzeptbezogen ausgefüllt werden kann. Die Fachkraftquote wird in § 15 Abs. 1 Satz 2 der Verordnung zur Ausführung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (AVPfleWoqG) geregelt. Im Gutachten soll aufgezeigt werden, welche Voraussetzungen bzw. Konzepte notwendig sind, um die Fachkraftquote auszufüllen, ohne die Qualität in den Pflegeeinrichtungen abzusenken.  

Projekt: QM Mehrgenerationenhäuser

Laufzeit: 01.12.2018 - 31.12.2019
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Egon Endres
Kontakt: egon.endres@ksh-m.de
Auftraggeber: Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (Referat III 1 – Generationenpolitik)
Fragestellung und Zielsetzung: Die Förderung und Weiterentwicklung der Bayerischen Mehrgenerationenhäuser ist ein zentraler Bestandteil der Generationenpolitik im Freistaat. Mehrgenerationenhäuser sind Begegnungsorte, an denen das Miteinander der Generationen aktiv gelebt wird. Sie bieten Raum für gemeinsame Aktivitäten und schaffen ein nachbarschaftliches Miteinander in der Kommune. Mehrgenerationenhäuser stehen allen Menschen offen – unabhängig von Alter oder Herkunft. Jede und jeder ist willkommen. Der generationenübergreifende Ansatz gibt den Häusern ihren Namen und ist Alleinstellungsmerkmal: Jüngere Menschen helfen älteren Menschen und umgekehrt. Deren Arbeit soll nun durch ein Qualitätsmanagement noch weiter verbessert werden. Das Qualitätsmanagement soll die Mehrgenerationenhäuser darin unterstützen, die Qualität immer wieder neu herzustellen und abzusichern und nach „innen“ und „außen“ darzustellen. Es sollen im Rahmen von zwei Stufen zuerst wissenschaftsbasierte und anwendungsorientierte Kriterien der Qualitätsentwicklung in den Mehrgenerationenhäusern entwickelt werden und deren Umsetzung in Kooperation mit dem Landesnetzwerk der bayerischen Mehrgenerationenhäuser auf fachlicher und organisatorischer Ebene begleitet werden. Dabei wird an das Kurzgutachten der KSH München „Erfolgsfaktoren für den Generationenzusammenhalt stärkende Angebote und Projekte im Bereich Bildung“ angeknüpft, das im Jahr 2013 für das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration erstellt wurde.

Projekt: Forum Politische Bildung in Schwaben

Laufzeit: Januar 2008 - 31.12.2018 (3 Projektphasen)
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Gerhard Kral
ProjektmitarbeiterInnen: 11 StudentInnen der KSH, Johanna Grethlein (Bezirksjugendring Schwaben)
Kontakt: gerhard.kral@ksh-m.de
Auftraggeber: Bezirk Schwaben
Fragestellung und Zielsetzung: Entwicklung von Bausteinen und Handreichungen zur Politischen Bildung, Einsatzmöglichkeiten, (Kommunal-)Politik erlebbar und erfahrbar zu machen, Stabilisierung des bestehenden Netzwerkes, öffentliche Kommunikation u. a. durch einen monatlichen Rundbrief mit in der Regel vier Beiträgen.

Projekt: Gutachten zur Veröffentlichung der Pflege-Prüfberichte

Laufzeit: 01.05.2016 - 30.04.2018
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Bernd Reuschenbach
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der KSH: Andrea König
Kontakt: andrea.koenig@ksh-m.de, bernd.reuschenbach@ksh-m.de
Auftraggeber: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Fragestellung und Zielsetzung: Während bis in die 1990er Jahre die Selbstverpflichtung zur Qualitätssicherung von Pflegeheimen als ausreichend erachtet wurde, sind inzwischen eine Vielzahl von gesetzlichen Regelungen auf Bundes- und Landesebene formuliert worden, die die Einrichtungen zu einer externen Qualitätsprüfung verpflichten. Neben den leistungsrechtlichen Prüfsystemen gibt es die ordnungsrechtlichen Verpflichtungen zur Qualitätssicherung wie sie beispielsweise im bayerischen Gesetz zur Regelung der Pflege-, Betreuungs- und Wohnqualität im Alter und bei Behinderung (Pflege-Wohnqualitätsgesetz, PfleWoqG) festgeschrieben sind. Die Überarbeitung der Ausführungsverordnung zeigt, dass es hinsichtlich der genutzten Qualitätsbereiche Unsicherheiten gibt. Einerseits im Hinblick auf die relevanten Dimensionen, die in den Blick zu nehmen sind und zum anderen im Hinblick auf die Art der Veröffentlichung, denn gerade dort stehen Anbieter- und Nutzerinteressen oft im Konflikt. Im Mittelpunkt dieses Evaluationsprojektes steht eine gutachterliche Stellungnahme zu Inhalt, Organisation und Veröffentlichung der Qualitätsprüfberichte bzw. der Qualitätsprüfungen im Sinne von Art. 3 Abs. 2 Nr. 4 des PfleWoqG.

Projekt: Evaluationsprojekt "BrotZeit"

Laufzeit: 01.01.2017 - 31.12.2017
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Egon Endres
Kontakt: egon.endres@ksh-m.de 
Auftraggeber: brotZeit e. V.
Fragestellung und Zielsetzung: Es wird die Teilhabebefähigung von Senioren im Rahmen der Aktivitäten des Vereins "brotZeit" e. V. evaluiert. Im Mittelpunkt des Projektes steht eine Wirksamkeits- bzw. Nutzwertanalyse, die im Rahmen von zwei Workshops mit ausgewählten Projektvertretern durchgeführt wird. Die gewonnen Ergebnisse werden mit den Projektverantwortlichen ausgewertet und im Rahmen von Gesprächen und Workshops (insbesondere in der Fachöffentlichkeit und bei Ministerien) unter Leitung von Professor Dr. Egon Endres vorgestellt.

Projekt: Qualitätsbedingungen von Fachberatung Kindertagespflege

Laufzeit: 01.04.2016 – 31.12.2017
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Gabriel Schoyerer
Projektmitarbeiterin: Julia Wiesinger, M.A.
Kontakt: gabriel.schoyerer@ksh-m.de, julia.wiesinger@ksh-m.de
Auftraggeber: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Fragestellung und Zielsetzung: Die Fachberatung in der Kindertagespflege gilt in der fachpolitischen Diskussion als ein wesentlicher Bestandteil zur Initiierung, Sicherung und Weiterentwicklung von Qualität. Gleichzeitig ist die Fachberatung ein bislang wenig untersuchtes Handlungsfeld, über das kaum gesichertes Wissen vorliegt. Das Projekt hat zum Ziel, das Handlungsfeld Fachberatung in der Kindertagespflege auf der konkreten Praxisebene detailliert zu beschreiben, das heißt empirisch herauszuarbeiten, welche Aufgaben und Leistungen Fachberaterinnen und Fachberater für Kindertagespflege in ihren Handlungszusammenhängen erbringen. Zentral sind dabei die Bedingungen für Fachberatung, beispielsweise eine empirisch gestützte Bestimmung des Fachberatungsschlüssels und Empfehlungen zu erforderlichen Qualifikationen der Fachberaterinnen und Fachberater. Die erzielten Ergebnisse können so einen wichtigen Beitrag für die Weiterentwicklung des Systems Kindertagespflege leisten und zugleich die Kindertagespflege als ein professionelles System ausweisen, das mehr ist als eine allein tätige Tagespflegeperson. Methodisch zeichnet sich das Projekt durch ein qualitativ-exploratives Forschungsdesign mit zweistufigem Verfahren (Vor- und Hauptstudie) sowie einem multimethodischen Vorgehen (teilnehmende Beobachtungen, Interviews, Dokumentenanalysen) aus.

 

> Forschungsbericht (PDF-Datei)

Projekt: Pflegewissenschaftliche Begleitung „Qualitätsoffensive stationäre Altenpflege/Primary Nursing“

Laufzeit: 01.01.2015 – 30.06.2017
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Andrea Kerres, Prof. a.D. Dr. Johannes Kemser
Kontakt: andrea.kerres@ksh-m.de
Auftraggeber: Landeshauptstadt München
Fragestellung und Zielsetzung: Im Mittelpunkt des Projektes steht die wissenschaftliche Begleitung des Organisationssystems „Primary Nursing“ (PN). Dieses hat zum Ziel, die Altenpflege und damit die Versorgung alter und pflegebedürftiger Menschen in der Großstadt zu verbessern. Hintergrund ist der bestehende Fachkräftemangel insbesondere in der Altenpflege und die damit im Zusammenhang stehende unzureichende pflegerische Versorgung durch fehlendes Fachpersonal.

Projekt: Evaluation des Projekts "Meine Chance - Teilzeitberufsausbildung mit dem SkF in Bayern"

Laufzeit: 01.06.2015 ? 31.12.2016
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Jutta Reich-Claassen
Kontakt: jutta.reich-claassen@ksh-m.de
Auftraggeber: Sozialdienst Katholischer Frauen ? Landesverband Bayern e.V.
Fragestellung und Zielsetzung: Ziel der Evaluation ist es, den ?Erfolg? des Projektes vom Sozialdienst katholischer Frauen für die im Evaluationszeitraum betreuten Ratsuchenden zu ermitteln. Damit wird eine klare Outputorientierung in den Mittelpunkt der geplanten Erhebungen gestellt: Es werden erreichte Ziele überprüft und konkrete Hinweise zur Weiterentwicklung und Optimierung des Beratungskonzeptes herausgearbeitet.

Wissenschaftliche Begleitung des Projekts „Arbeit mit männlichen Bezugspersonen von Kindern mit Behinderung“ der Langau

Laufzeit: 01.09.2012 – 31.08.2014 & 01.07.2016 – 31.12.2016

Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Luise Behringer

Auftraggeber: Bayrisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Integration

Kooperationspartner: Die Projektbearbeitung erfolgt in Kooperation mit dem IPP München

Fragestellung und Zielsetzung: Das Projekt der Bildungsstätte Langau „Arbeit mit männlichen Bezugspersonen von Kindern mit Behinderung“ baut möchte differenzierte Angebote einem größeren Kreis männlicher Bezugspersonen zugänglich machen. Die wissenschaftliche Begleitung des Projekts findet in enger Verzahnung von Praxis und Forschung in den jeweiligen Phasen statt. Dabei wird die Zielerreichung des Praxisprojektes  kontinuierlich überprüft und unterstützt.

 

Broschüre „Das ist mal was Neues, würd‘ ich sagen“: Aus der Begleitforschung ist eine Broschüre entstanden, die Tipps und Anregungen gibt, wie inklusive Vater-Kind-Angebote gestaltet und bekannt gemacht werden können. Die Borschüre kann auf der Internetseite der Bayerischen Staatsregierung heruntergeladen werden: www.bestellen.bayern.de

Projekt: Externe Begleitung im Rahmen des Modellprojektes "Interkulturelle Öffnung der stationären Langzeitpflege"

Laufzeit: 15.07.2014 ? 31.12.2016
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Charlotte Uzarewicz
Projektmitarbeiterin: Dipl.-Psych. Anne Katrin Kurz
Kontakt: charlotte.uzarewicz@ksh-m.de
Auftraggeber: Arbeiterwohlfahrt München
Fragestellung und Zielsetzung: Externe Prozessberatung und Fortbildung im Rahmen der Teilnahme der AWO München am Modellprojekt ?Interkulturelle Öffnung der stationären Langzeitpflege? der Stadt München.

Projekt: Befähigung zur Menschenrechtsbasierten Pflege

Laufzeit: 01.10.2014 - 30.09.2016
Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Constanze Giese
ProjektmitarbeiterInnen: Caroline Green (M.Sc. Human Rights, LLB (Hons)), Alexandra Fertig (B.Sc.)
Kontakt: constanze.giese@ksh-m.de
Auftraggeber: Josef und Luise Kraft-Stiftung
Fragestellung und Zielsetzung: Im Projekt „Befähigung zu menschenrechtsbasierter Pflege“ soll eine bislang in Deutschland noch wenig präsente Perspektive zur Erschließung von Verbesserungspotentialen in der Pflege eingenommen werden, nämlich eine konsequente Orientierung an den Menschenrechten. Skandalberichte in den Medien zeichnen ein Bild der Altenpflege, welches von Missständen und  menschenunwürdigen Verhältnissen geprägt zu sein scheint. In der Tat gibt es Situationen in Einrichtungen der stationären Altenpflege, in denen Rechtsverletzungen und Angriffe auf die Würde von Pflegebedürftigen und Pflegenden stattfinden, obwohl ein sehr hohes Maß an externen und internen Qualitätsmaßnahmen vorliegt. Hierbei zeigt sich aber, dass in der Regel die allgemeingültigen und verbindlichen Menschenrechte als Beurteilungskriterium außer Acht gelassen werden. Es werden noch keine konkreten Zusammenhänge mit diesen hergestellt, um eine gute Pflege und grundlegende Arbeitsbedingungen zu gewährleisten. Dabei können Menschenrechte im Pflegealltag als Orientierung und Werkzeug zugleich für Pflegende, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen dienen. Im Rahmen des Projekts ‚Befähigung zu menschenrechtsbasierter Pflege‘ wird diese Divergenz aufgegriffen und eruiert, wie durch eine gelebte Kultur der Menschenrechte die Qualität und die Bedingungen von Pflege im Setting Altenheim verbessert werden können. Dabei liegt der wissenschaftliche Fokus auf Herausforderungen und Möglichkeiten für die praktische Implementierung von Menschenrechtsstandards im Pflegealltag. Es geht im Kern darum, positive Lösungsansätze zu erarbeiten, mit denen sich eine gute, auf den Menschenrechten basierte Pflege realisieren lässt.

 

> Publikation zum Projekt

Projekt: Interkulturelle Begleitung für Ehrenamtliche in der ambulanten Hospizarbeit

Laufzeit: 01.10.2014 – 30.06.2015
Projektleitung an der KSH: Frau Prof. Dr. Maria Wasner
ProjektmitarbeiterIn an der KSH: Anne Katrin Kurz (Dipl.- Psych.)
Kontakt: maria.wasner@ksh-m.de
Auftraggeber: Bayerische Stiftung Hospiz. Dieses Projekt wird aus Mitteln des bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege gefördert.
Fragestellung und Zielsetzung: Das Ziel der geplanten Untersuchung ist die Erhebung von Aspekten der Begleitung von Menschen mit Migrationshintergrund, unterschiedlicher Schichtzugehörigkeit oder zu Unterschieden zwischen Stadt und Land, mit denen ehrenamtliche Hospizhelfer konfrontiert werden. Herausgefunden werden soll, wie Ehrenamtliche bisher darauf vorbereitet werden, ob dies ausreicht, um diesem Aufgabenspektrum gerecht zu werden, oder welche zusätzlichen Schritte erforderlich sind. Auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse soll ein Modul „Interkulturelle Begleitung“ für die Schulung von HospizbegleiterInnen entwickelt werden. Dies soll die Handreichungen des BHPV ergänzen.

Projekt: Wissenschaftliche Begleitforschung der Inklusiven Nachmittagsbetreuung an der Grund- und Mittelschule Schrobenhausener Str. München

Laufzeit: 01.11.2012 ? 31.12.2014

Wissenschaftliche Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Kirchner

Operative Projektleitung: Dipl. Soz. Martina Schweiger

ProjektmitarbeiterInnen an der KSH: Dipl. Soz. Michaela Hofbauer, Marianne Nickl M.A.

Auftraggeber: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Integration, Bezirk Oberbayern

Fragestellung und Zielsetzung: Vor dem Hintergrund der im Frühjahr 2009 in Kraft gesetzten UN-Behindertenrechtskonvention haben sich in München VertreterInnen verschiedener Institutionen (Grund- und Mittelschule an der Schrobenhausener Str., IG-Feuerwache, Elterninitiative der Mittagsbetreuung an der Grundschule, HPZA, Regierungsbezirk Obb., StMAS) auf den Weg gemacht und die Initiierung eines Modellprojekts für eine inklusive Nachmittagsbetreuung von SchülerInnen mit und ohne Behinderung initiiert. Gemeinsam besuchen die Kinder die inklusiven Tandem-/Partnerklassen der Grund- und Mittelschule an der Schrobenhausener Str. und werden im Anschluss an die reguläre Unterrichtszeit bis zum Nachmittag betreut. Ziel der wissenschaftlichen Begleitforschung ist die Evaluation des Projektverlaufs, um relevante Erkenntnisse über diese spezielle Form einer inklusiven Nachmittagsbetreuung zu generieren und um Möglichkeiten der Übertragbarkeit zu prüfen.

help&learn – Sprach- / Lese- / Kommunikations- und allgemeine Lernförderung an Münchner Ganztagesgrundschulen für benachteiligte Kinder

Laufzeit: 31.10.2012 – 30.09.2014

Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Hermann Sollfrank, Prof. Dr. Birgit Dorner

Kooperationspartner: Prof. Dr. Joachim Kahlert (LMU) und Prof. Dr. Ewald Kiel (LMU)

Lehrstühlen für Grundschulpädagogik und -didaktik und Schulpädagogik der LMU München

Auftraggeber: SWM-Bildungsstiftung

Fragestellung und Zielsetzung: Im Rahmen eines Seminars bieten Studierende der KSH in Kooperation mit der LMU München Schulangebote für Kindern aus benachteiligten und bildungsfernen sozialen Zusammenhängen zur Sprach-, Lese-, Kommunikations- und allgemeinen Lernförderung an. Die Pilotphase startete mit zwei Ganztagsgrundschulen im Oktober 2012. 

Durch das Projekt soll darüber hinaus auch der Kontakt und die Kooperation der Schule mit den Familien der Kinder durch geeignete Maßnahmen verbessert werden. Die Förder- und Unterstützungsarbeit der einzelnen Studierendengruppen wird jedes Semester durch spezielle, auf das Förderprojekt ausgerichtete Seminare begleitet.

Projekt: Evaluation der Modellstudiengänge zur Weiterentwicklung der Pflege- und Gesundheitsfachberufe in NRW

Laufzeit: 01.03.2012 ? 31.12.2014

Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Bernd Reuschenbach

Auftraggeber: Universität Bremen

Fragestellung und Zielsetzung: Im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der Uni Bremen zur inhaltlichen und strukturellen Evaluation der Modellstudiengänge zur Weiterentwicklung der Pflege- und Gesundheitsfachberufe in NRW, das vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert wird, evaluiert die KSH, inwieweit die veränderten Ausbildungsmöglichkeiten Auswirkungen auf die Bildungsziele der AbsolventInnen (Output) haben.

Projekt: Evaluation des ESF-Projekts "Gesund führen - Förderung psychischer Gesundheit in der Sozialwirtschaft"

Laufzeit: 01.02.2014 ? 31.09.2014

Projektleitung an der KSH: Prof. Dr. Charlotte Uzarewicz

Operative Projektleitung: Dipl. Psychologin Anne-Katrin Kurz

Auftraggeber: Deutschen Caritasverband Landesverband Bayern e.V. (LCV)

Fragestellung und Zielsetzung: Ziel des Projektes ist die Evaluation des ESF-Projekts ?Gesund führen?, bei dem betriebliche Konzepte zur Förderung psychischer Gesundheit in Einrichtungen/Diensten der Caritas und anderer Träger der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern umgesetzt werden.

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