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Katholische Stiftungshochschule München

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Generationen verbinden - Zusammenhalt stärken

Berufsbegleitende Fortbildung
"Generationenmanager/in (KSH München)"

Ziele der Fortbildung

Der demografische und gesellschaftliche Wandel stellt die Kommunen vor die Herausforderung, nachhaltige und generationengerechte Maßnahmen umzusetzen, um den bestehenden Wohlstand und die Lebensqualität in allen Bevölkerungsteilen zu erhalten.

Der bedarfsgerechte Auf- und Ausbau von intergenerationalen Angeboten, Strukturen und Netzwerken erfordert dabei umfassende Kompetenzen bei den Akteurinnen und Akteuren vor Ort. So müssen diese – zur Stärkung und Förderung des Generationendialogs und des Generationenzusammenhalts in der Gesellschaft – in der Lage sein, Angebote partizipativ zu gestalten, Zielgruppen unterschiedlichen Alters anzusprechen sowie die dafür notwendigen Netzwerke und Infrastrukturen zu nutzen, weiterauszubauen bzw. (neu) zu entwickeln.

Die Fortbildung ermöglicht es den Teilnehmenden, für diese Aufgaben fundiertes Wissen zu erwerben, gelungene Beispiele aus der Praxis kennenzulernen, die Kenntnisse auf das eigene Arbeitsfeld anzuwenden und im Rahmen eines selbst geplanten und durchgeführten Projekts die persönlichen Kompetenzen und Erfahrungen zu erweitern.

Zielgruppe:

Zielgruppe der berufsbegleitenden Fortbildung sind hauptamtlich Tätige, die in den Bereichen Generationenarbeit oder generationenübergreifendes Bürgerschaftliches Engagement tätig sind. Hierzu gehören vor allem Mitarbeitende in der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege, in Kommunen, Mehrgenerationenhäusern und Freiwilligenagenturen. Sie möchten ihr Wissen vertiefen, neue Initiativen kennenlernen und über die eigene Praxis mit anderen gemeinsam reflektieren, um so neue Impulse für die eigene Arbeit vor Ort zu gewinnen. Der Fortbildung liegt dazu ein anspruchsvolles und umfassendes Curriculum zugrunde. Die Vermittlung erfolgt auf akademischen bzw. Bachelorniveau.

(Zeitlicher) Rahmen der Fortbildung

Die Fortbildung ist modular aufgebaut und besteht aus fünf Seminarblöcken, die zwischen Mai und Oktober 2020 stattfinden. Diese umfassen 13 Präsenztage (=106 Unterrichtseinheiten) sowie ca. 110 Stunden Eigenstudium (u.a. in Form von Projektarbeit):

  • Modul 1: 13.05. bis 15.05.2020 (24 UE)
  • Modul 2: 17.06. bis 19.06.2020 (24 UE)
  • Modul 3: 16.07. bis 17.07.2020 (16 UE)
  • Modul 4: 17.09. bis 18.09.2020 (18 UE)
  • Modul 5: 21.10. bis 23.10.2020 (24 UE)

Die inhaltlichen Schwerpunkte der Fortbildung sind auf fünf Module verteilt und untergliedern sich jeweils in drei methodisch-didaktische Abschnitte:

  • Theoretische Grundlagen: Hier wird relevantes Wissen durch Vorträge, Diskussion, Textarbeit, Filmmaterial, Analyse von Statistiken vermittelt und vertieft.
  • Analyse von (Best-Practice-)Beispielen aus der Praxis: Es erfolgt Lernen an Modellen durch die Besprechung von Fallbeispielen, Gruppenarbeit, Übungen, Filmmaterial u.a.
  • Eigene Projektbearbeitung bzw. Reflexion für die eigene Arbeit vor Ort: Die erworbenen Kenntnisse werden fundiert und kompetent angewandt bzw. umgesetzt.

Interessierten bzw. Teilnehmenden der Fortbildung wird empfohlen, sich schon im Vorfeld der Fortbildung Gedanken zu geeigneten Praxisprojekten zu machen.

 

Die Fortbildung „Generationenmanager/in“ kann mit Zertifikat – verliehen durch die Katholische Stiftungshochschule München – abgeschlossen werden. Dazu sind die regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen sowie die erfolgreiche Entwicklung, Durchführung und Präsentation der Projektarbeit Voraussetzung. Die Zertifikatsverleihung erfolgt im November 2020 am Campus Benediktbeuern.

Inhaltlicher Aufbau der Fortbildung

Die Fortbildung besteht aus fünf Modulen. Parallel zu diesen werden die Teilnehmenden bei der Entwicklung und Umsetzung eines Projektes durch Angehörige der Hochschule begleitet.

 

Modul 1:  Generationenübergreifende Arbeit 

  • Demografischer und gesellschaftlicher Wandel
  • Verbundenheit schaffen – Einsamkeit überwinden
  • Erklärungsmodelle für Generationenbeziehungen
  • Ziele und Wirkungen generationenverbindender Arbeit
  • Rahmenbedingungen ehrenamtlichen Engagements
  • Projektmanagement

 

Modul 2: Sozialraumorientierung

  • Gesetzliche Rahmenbedingungen und Zuständigkeiten auf kommunaler Ebene
  • Sozialraumanalysen und sozialraumorientierte Angebotsgestaltung
  • Partizipation am Beispiel Community Organizing

 

Modul 3: Management von Netzwerken

  • Bedeutung und Typen von Netzwerken
  • Systematische Identifizierung relevanter Netzwerkpartner/Stakeholder
  • Entwicklung und Management von Netzwerken

 

Modul 4: Kreative Aktionen und Kampagnen

  • Generationenübergreifendes Arbeiten mit Musik
  • Generationenübergreifende Arbeit in der Umwelt- und Erlebnispädagogik
  • Generationenübergreifende Medienarbeit

 

Modul 5: Evaluation und Nachhaltigkeit

  • Finanzierung und Fördermöglichkeiten
  • Öffentlichkeitsarbeit (inklusive Social Media)
  • Management in sozialen Einrichtungen
  • Evaluationsansätze, -methoden und -kriterien
  • Projektabschluss

Projektarbeit der Teilnehmenden

Die Projektarbeit der Teilnehmenden basiert auf den konkreten Kenntnissen zu den Bedarfen und Gestaltungsmöglichkeiten vor Ort bzw. auf den eigenen Praxiserfahrungen der Teilnehmenden. Durch die Projektarbeit soll das in der Fortbildung erworbene Wissen im Nachgang zu den einzelnen Modulen – allein oder im Team – praxisorientiert umgesetzt werden. Dabei wird die Projektarbeit von Angehörigen der Hochschule professionell begleitet, um den Kompetenzgewinn bei den Teilnehmenden nachhaltig zu sichern. Die Projekte werden von den Teilnehmenden in einem Projektbericht reflektiert und abschließend im Rahmen einer Posterpräsentation vorgestellt.

Zulassungsvoraussetzungen 

Beim Anmeldeverfahren sind die bisherigen Abschlüsse und beruflichen Vorerfahrungen kurz darzustellen. Um gute Lernbedingungen zu schaffen, ist die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt. Da die Inhalte der Fortbildung aufeinander aufbauen, kann sie nur als Gesamtpaket gebucht und besucht werden.

 

Kosten 

Die Kosten für die Fortbildung werden vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales getragen. Somit fallen keine Teilnahmegebühren bzw. Gebühren für das Zertifikat an.

Fahrtkosten und Übernachtungskosten sind von den Teilnehmenden selbst zu tragen. Sie sind z. T. steuerlich abzugsfähig.

Da die gegenseitige Beratung der Teilnehmenden sowie die Vernetzung unter einander inspirierend und motivierend sein kann, wird empfohlen, die Präsenztage vor Ort zu verbringen. Dafür steht eine Reihe kostengünstiger Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Gelände des Klosters sowie im Dorf Benediktbeuern zur Verfügung. Darüber hinaus lädt die einzigartige Lage der Hochschule mit Blick auf die Alpen – abseits vom Alltagsstress und der Routine – zu verschiedenen abendlichen Ausflügen (z.B. zum Kochelsee, Walchensee etc.) ein, so dass diese Rahmenbedingungen den informellen Austausch fördern und zum Gelingen der Fortbildung maßgeblich beitragen können. 

 
Ort der Fortbildung

Der Campus der KSH in Benediktbeuern ist Teil eines denkmalgeschützten Klosters, das vor über einem Jahrtausend von den Benediktinern erbaut wurde und heute von den Salesianern Don Boscos geleitet wird. Es ist ein lebendiger Ort mit zahlreichen attraktiven Einrichtungen, vor allem für junge Menschen. Das Studium in Benedikbeuern führt kreative und charismatische Menschen zusammen, die der Wunsch nach einem wissenschaftlich fundierten Studium mit einer hohen Lern- und Lebensqualität verbindet.

 

Der Campus Benediktbeuern liegt etwa 50 km südlich von München und ist von dort aus gut per Bahn (ca. 60 Min.) oder per Auto über die Garmischer Autobahn (A 95) erreichbar:

Katholische Stiftungshochschule München
Campus Benediktbeuern
Don-Bosco-Straße 1
83671 Benediktbeuern

 

Kontakt und Anmeldung

Eine Anmeldung zur Fortbildung erfolgt über das Formular, das Ihnen hier als PDF-Datei zur Verfügung steht. Sie können sich in der Zeit vom 03.02. - 15.03.2020 für den nächsten Durchgang bewerben. Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne an die nachfolgenden Kontakte wenden.

Akademische Kursleitung
Franziska Harbich
Information (auch über Unterkunft) und Anmeldung
Gertrud Deiser
+49 8857 88-536
Direktion des Instituts für Fort- und Weiterbildung (IF)
Prof. Dr. Daniel Flemming, Prof. Dr. Andrea Dischler

Alle aufgeführten Informationen auf dieser Webseite sind auch in unserem Flyer zusammengefasst, den Sie sich hier als PDF-Datei downloaden können: Flyer zur Fortbildung

Die berufsbegleitende Fortbildung „Generationenmanager/in“ wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales

 

 

 

 

Bildquelle: Anneke Schilling