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Katholische Stiftungshochschule München

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Pflege (B.Sc.)

Studienort

Studienort

München

Fakultät

Fakultät

Gesundheit und Pflege

Dekanin in der Fakultät

Dekanin in der Fakultät

Prof. Dr. Anita Hausen

Akademischer Abschluss

Akademischer Abschluss

Bachelor of Science (B.Sc.)

Studienbeginn

Studienbeginn

Wintersemester

Regelstudiendauer

Regelstudiendauer

7 Semester

Bewerbungszeitraum

Bewerbungszeitraum

online 03.05.-01.08.

InfoVeranstaltung

InfoVeranstaltung

Digitale Informationstage 
19.07.2021
Info
Programm

Studienplätze

Studienplätze

25, anteilig auch für Personen mit abgeschlossener dreijähriger Pflegeausbildung

Jetzt bewerben

Studiengangsprofil

Der Pflegeberuf ist zukunftssicher, abwechslungsreich und anspruchsvoll. Zur Versorgung von Erkrankten und Pflegebedürftigen sind hochqualifizierte akademisierte Fachkräfte erforderlich. Als eine der ersten Hochschulen in Bayern bietet die Katholische Stiftungshochschule München ab dem Wintersemester 2020/21 das berufsqualifizierende Bachelorstudium Pflege (B.Sc.) an.

Der Bachelorstudiengang Pflege befähigt zur Arbeit in pflegepraktischen Handlungsfeldern. Menschen aller Altersstufen sollen evidenzbasiert, also auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse, durch Pflegehandeln bei der individuellen Krankheitsbewältigung unterstützt werden. Diese pflegerische Unterstützung findet in unterschiedlichen Fachgebieten und Versorgungsbereichen statt, also z. B. in Kliniken, ambulanten Diensten oder Altenhilfe- bzw. Behinderteneinrichtungen. Es wird empfohlen, ein pflegebezogenes Praktikum im Vorfeld zu absolvieren, um einen ersten Einblick in das Handlungsfeld zu erhalten. Für die Ableistung eines freiwilligen Praktikums im Umfang von 3 Wochen kann die/der Studienbewerber/in Punkte erwerben.

 

Die an der KSH München ausgebildeten Pflegekräfte zeichnen sich vor allem durch ein reflektiertes, eigenverantwortliches und evidenzbasiertes Arbeiten aus. Im Studium erwerben die Studierenden durch die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis aktuelle und anwendungsorientierte Erkenntnisse zur Versorgung Erkrankter und Pflegebedürftiger. Zudem orientiert sich das Studium am christlichen Menschenbild als eine der Grundlagen für die pflegerische Versorgung am Menschen.

Studieren nach vorangegangener Berufsausbildung und mit Berufserfahrung in der Pflege

Auch Studieninteressierte mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung in der Pflege können sich für diesen Studiengang bewerben. Ausbildungsinhalte einer beruflichen Pflegeausbildung werden gemäß den Vorgaben der Kultusministerkonferenz und Art. 63 Abs. 2 BayHSchG angerechnet. Für die Bewerbung und die Anrechnung ist eine Kopie des Examenszeugnisses und die Urkunde über die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung als Gesundheits- und Krankenpfleger/-in, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in oder Altenpfleger/-in oder Pflegefachfrau/-mann mit den Bewerbungsunterlagen einzureichen. Darüber hinaus ist nach Annahme des Studienplatzes die Stundenverteilung der praktischen Ausbildung bzw. der Praxiseinsätze der beruflichen Ausbildung nachzuweisen. Für die Anrechnung ist unmittelbar zu Studienbeginn ein schriftlicher Antrag bei der Prüfungskommission zu stellen. Die Fakultät berät individuell zu anrechenbaren Kompetenzen.

 

Die zur Verfügung stehenden Studienplätze werden unter anderem nach Kategorien (Quoten) vergeben (siehe weiterführend dazu „Informationen zur Bewerbung“).

 

Pflege B.Sc. als zweiter Bildungsweg

 

Es gibt keine Altersgrenze. Auch BewerberInnen, die nach einer neuen Herausforderung suchen und sich umorientieren möchten, sind gerne gesehen. Jede/r BewerberIn hat bei entsprechender Eignung die gleichen Chancen, für das Studium zugelassen zu werden. Berufserfahrung kann geltend gemacht und angerechnet werden. Über die bisherige Berufserfahrung hinaus sollen im Studium bereits vorhandene theoretische wie praktische Fertigkeiten vertieft und im Zuge einer evidenzbasierten Herangehensweise reflektiert werden. Durch die Anrechnung außerhochschulisch erworbener Kompetenzen reduziert sich der zu erbringende zeitliche Aufwand für das Studium pro Semester. Eine Berufstätigkeit neben dem Studium ist dadurch möglich.

Studienaufbau und -gestaltung

Die Regelstudienzeit beträgt 7 Semester in Vollzeit mit 210 CP. Das Studium mündet im Bachelor of Science (B.Sc.) Pflege und der Berufszulassung zu Pflegefachfrau/-mann. Der Workload pro Semester beträgt 30 CP (Creditpoints ETCS).*

 

Die Studieninhalte werden in Form von Lehrvorträgen, Gruppenarbeit, Fallbearbeitungen, Simulationseinheiten, Diskussionen, Textaufgaben etc. erarbeitet. Die theoretischen Studienphasen an der Hochschule wechseln sich mit Praxisphasen ab. Diese finden im klinischen und außerklinischen Bereich statt. Die Praxisphasen finden bei unseren Kooperationspartnern statt und werden von der Fakultät Gesundheit und Pflege koordiniert und fachlich begleitet.


Der Umfang der Praxisphasen umfasst 2.300 Stunden. Im Skills- und Simulationslabor üben die Studierenden, die zuvor erworbenen theoretischen Kenntnisse in hochkomplexen Pflegesituationen anzuwenden. Mit Hilfe einer Simulationspuppe oder eines Simulationspatienten/-patientin können verschiedene Versorgungsituationen und weitere typische Arbeitssituationen realitätsnah erprobt und analysiert werden.

 

* Ggf. kann es zu einer Erhöhung des Theorieanteils mit zusätzlichen 30 ECTS-Punkten und/oder Verlängerung der Regelstudienzeit kommen.

Praxiseinsätze

Die Praxiseinsätze im Studium sind modularisiert (Praxiseinsatzmodul 3.1 bis 3.7) und finden blockweise während der Vorlesungszeit und in der vorlesungsfreien Zeit in den unterschiedlichen Einsatzorten unserer Kooperationspartner (Kliniken, stationäre Langzeitpflege, ambulante Pflege und weitere Kooperationen) statt.


Die Praxiseinsätze werden ausschließlich von der Hochschule organisiert und mit unseren Kooperationspartnern umgesetzt. Insgesamt sind circa 2.300 Praxisstunden während sieben Semestern an verschiedenen Einsatzorten in den Pflicht-, Vertiefungs- und weiteren Bereichen zu absolvieren. In den einzelnen Modulen kann es mehrere Praxiseinsätze an verschiedenen Einsatzorten geben. Ein wesentliches Ziel des Studiengangs ist es, die Verbindung zwischen Theorie und Praxis sicherzustellen, um die Studierenden für ihr zukünftiges berufliches Arbeitsfeld bestmöglich zu qualifizieren.


Die Praxisphasen werden durch das Praxis-Center München und durch Lehrende der KSH München begleitet, sie stehen im ständigen Austausch mit den Kooperationspartnern. Die Praxiseinrichtungen schließen vor den Einsätzen mit den jeweiligen Studierenden Bildungsverträge ab, in denen Formalia (etwa zu Dauer der Einsätze, Verpflichtungen der Vertragspartner sowie der Studierenden im Rahmen des Einsatzes) festgelegt werden.

 

Mit mehreren Praxiseinrichtungen liegen bereits Kooperationsverträge vor (die Homepage ist dahingehend in Überarbeitung und wir demnächst aktualisiert):

Aussichten & Perspektiven


Gemäß § 5 Absatz 3 PflBG werden Kompetenzen für nachfolgende Aufgaben ausgebildet:

  • Steuerung und Gestaltung hochkomplexer Pflegeprozesse auf der Grundlage wissenschaftsbasierter oder wissenschaftsorientierter Entscheidung.
  • Anwendung von vertieftem Wissen über Grundlagen der Pflegewissenschaft, des gesellschaftlich-institutionellen Rahmens des pflegerischen Handelns sowie des normativ-institutionellen Systems der Versorgung und die Weiterentwicklung der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung dadurch maßgeblich mitzugestalten.
  • Erschließung von Forschungsgebieten der professionellen Pflege auf dem neuesten Stand der gesicherten Erkenntnisse und forschungsgestützte Problemlösung sowie Übertragung neuer Technologien in das berufliche Handeln.
  • Erkennen berufsbezogener Fort- und Weiterbildungsbedarfe.
  • Kritisch reflexive und analytische Auseinandersetzung sowohl mit theoretischem als auch praktischem Wissen und Entwicklung und Implementierung wissenschaftsbasierter innovativer Lösungsansätze zur Verbesserung im eigenen beruflichen Handlungsfeld.
  • Mitwirkung an der Entwicklung von Qualitätsmanagementkonzepten, Leitlinien und Expertenstandards.


Die Angebote des Career-Services beraten und unterstützen Sie dabei, diese Kompetenzen nach dem Abschluss in den verschiedenen Bereichen und Einrichtungen der Branche beruflich umzusetzen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich in einem Master- und ggf. Promotionsstudiengang für eine wissenschaftliche Karriere weiter zu qualifizieren.

Prüfungsordnung

Bei Fragen zur Organisation von Prüfungen und für die Studienprüfungsordnung Pflege (B.Sc.) wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt München.

Ansprechpartnerin:
Mawuko Tomfeah, Prüfungsamt, mawuko.tomfeah@ksh-m.de, Telefon: +49 89 48092-8221

 

> Die Studien- und Prüfungsordnung finden Sie unter Rechtsgrundlagen

Bewerbung & Zulassung

Die Zulassungsvoraussetzungen sind:

 

1. Nachweis über eine der folgenden Hochschulzugangsberechtigungen:

  • allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife
  • Fachhochschulreife bzw. fachgebundene Fachhochschulreife
  • allgemeiner oder fachgebundener Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte

2. ärztliches Attest über geistige und körperliche Eignung zur Ausübung des Berufs (nicht älter als drei Monate)

 

3. Polizeiliches Führungszeugnis (nicht älter als 3 Monate)

 
Bitte beachten Sie, dass eine Bewerbung nur online und im Bewerbungszeitraum möglich ist. Spezielle Hinweise für BewerberInnen mit ausländischen Bildungsnachweisen finden auf den Seiten des Studierendensekretariates München.

 

Die KSH München ist eine von der Kirche getragene Hochschule, die im öffentlichen Auftrag tätig ist. Sie vermittelt den Studierenden Werteorientierungen im Sinne eines christlichen Menschenbildes. Eine Religionszugehörigkeit wird für eine Bewerbung nicht vorausgesetzt.

Ansprechpartnerinnen

Studienverlauf und Organisation


Viola Straubenmüller
Fakultätsreferentin
Telefon: +49 89 48092-8410
viola.straubenmueller@ksh-m.de


Studienfachberatung


Prof. Dr. Anita Hausen
Studiengangsleitung
Telefon: +49 89 48092-8434
anita.hausen@ksh-m.de


Der Studiengang Pflege (B.Sc.): Dekanin Prof. Dr. Anita Hausen im Interview

Im Interview spricht die Dekanin Prof. Dr. Anita Hausen darüber, warum die Einführung eines primärqualifizierenden Pflegestudiengangs – nicht nur vor dem Hintergrund rechtlicher Vorgaben – wichtig ist; worin sich die akademische von der Ausbildung an einer Berufsfachschule unterscheidet; über die Motivation, Pflege (B.Sc.) zu studieren und auch darüber, weshalb sich die KSH München als Bildungsort eignet.

 

> Interview mit Prof. Dr. Anita Hausen

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